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Das Setting

Wir schreiben das 25. Jahrhundert. Die Planetare Union, ein Zusammenschluss zahlreicher Welten, erforscht friedlich den Weltraum. Das ist das Setting für "The Orville" und es ist kein Zufall, dass dies nach „Raumschiff Enterprise“ klingt, ist doch ihr Schöpfer Seth MacFarlane großer Fan der Serie. Die beiden Serien teilen sich die Vorstellung einer hellen Zukunft, in der die Menschen ihre Differenzen friedlich beigelegt haben.

Dennoch ist die Union der Orville anders als die Star-Trek-Föderation, lustiger und realistischer: 3000 Schiffe hat die Planetare Union. Das klingt nach viel, aber da der Weltraum wirklich sehr sehr groß ist, ist man meistens eben doch auf sich gestellt. Gleichzeitig sucht die Union ständig händeringend nach Leuten, um ihre Schiffe, Stationen und Außenposten auch besetzen zu können. So sind es nicht immer die allerbesten, die einen Posten bekommen. Nette Leute zwar meistens, aber definitiv nicht so schlaue wie bei Star Trek. Jeder hat so seine Macken, und die Verwaltung hofft einfach, dass die sich gegenseitig ausgleichen.

Das Schiff

Die Orville ist ein kleines Schiff, aber super bequem. "Mir hat das Raumschiff gefehlt, auf dem man gerne sein möchte", erklärt Seth MacFarlane das Design. Helle Korridore und großzügige Kabinen erinnern wohl bewusst an "Star Trek Next Generation", allerdings ist alles etwas moderner geworden – und menschlicher: Der Replikator serviert auch Tequila, wenn man sich vor einer Entscheidung mal Mut antrinken möchte und sogar essbares Cannabis ist zu bekommen. Uneins ist sich die Crew noch, ob in den Aufzügen Musik gespielt werden soll, aber man arbeitet daran. Und wer Zeit totschlagen möchte, dem steht der holografische Simulator zur Verfügung.

Ein Großteil des Sets wurde tatsächlich so gebaut, wie wir es dann zu sehen bekommen: Auf zwei Stockwerken mit einer verbindenden Wendeltreppe, damit sich beim Drehen alles möglichst echt anfühlt. Auch das Schiff kann man anfassen. MacFarlane überzeugen die computergenerierten Schiffe anderer Serien nicht völlig und so ließ er ein Modell der Orville am 3D-Drucker herstellen, dass für ruhige Aufnahmen verwendet wird. Ganz so, wie bei den frühen "Star Trek"-Serien.

Namen und Gastauftritte

Bei "The Orville" geben sich ein paar Veteranen aus "Star Trek" die Ehre: Jonathan Frakes (Commander Riker in "Next Generation") und Robert Duncan McNeill (Lieutenant Paris aus "Voyager") führten für je eine Folge Regie. Brannon Braga, langjähriger Produzent mehrerer Star Trek Serien ist auch bei "The Orville" im Produktionsstab dabei und überwachte als Regisseur bisher vier Folgen.

Vor der Kamera hat in der ersten Staffel Robert Picardo (der Doktor aus "Voyager") einen Gastauftritt und die Gerüchte halten sich hartnäckig, dass in der nächsten Staffel Patrick Stewart (Captain Picard aus "Next Generation") sich die Ehre geben könnte. Zum dauerhaften Ensemble gehört Penny Johnson Jerald, auf der Orville Schiffsärztin Dr. Finn, bei "Deep Space Nine" die spätere Frau des Stationskommandanten. Und ob es wirklich Zufall ist, dass des Captains Stellvertreterin mit Nachnamen Greyson heißt, wie auch die Mutter von Spock (sie schrieb sich allerdings "Grayson")?

MacFarlane – ein Riesenfan

Detaillverliebt wurde an allen Einzelheiten von "The Orville" gearbeitet, um ein eigenständiges Science-Fiction-Universum zu schaffen. Klar, denn MacFarlane ist bekannt als Fan, und die Show ist sein langgehegter Traum. So tüftelte er mit den Entwicklern an Allem, von der Entwicklung der Uniformen bis zu den Masken der Moclaner. Auch das Schiff basiert auf einer Skizze MacFarlanes. Die Liebe zum Genre begleitet ihn schon lange: Auch in seiner Show "Family Guy" brachte er einige "Star Trek"-Parodien ein, in der Serie "Enteprise" hatte er zweimal einen Gastauftritt und in Talkshows wird er gelegentlich gebeten, seine berühmte James-Kirk-Parodie zu geben. Es geht aber noch weiter zurück … In den Tiefen des Netzes ist ein Clip aufgetaucht, in dem ein 14-jähriger Teenager auf dem Kommandosessel der Enterprise sitzt, der MacFarlane verdammt ähnlich sieht:

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