The Orville

ProSieben fliegt mit der neuen Sci-Fi-Serie "The Orville" schräg ins All

Wie Star Trek, nur ganz anders

Dass "Family Guy"-Macher Seth MacFarlane ein gewaltiger Fan von Kirk & Co. ist, ist kein Geheimnis. Darum scheut der Comedian als Autor, Produzent und Hauptdarsteller seiner neuen Sci-Fi-Serie "The Orville" keine Mühe, um sich vor seinen großen Vorbildern zu verneigen. Sein mit Raumschiffen und exotischen Alien-Rassen angefülltes 25. Jahrhundert hat aber auch einen typischen MacFarlane-Twist: Im Weltall ist eine Menge Platz für menschliche Peinlichkeiten und fiese Gags.

14.01.2018 06:00 Uhr
The-Orville-Artwork
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Darum geht's

Im Jahr 2418 ist der seit seiner Scheidung ziemlich derangierte Raumflotten-Offizier Ed Mercer (Seth MacFarlane) überrascht, dass er plötzlich das lang ersehnte erste Kommando über das Forschungsraumschiff U.S.S. "Orville" erhält. Sofort macht er sich mit frischem Elan an seine erste Mission zur Forschungsstation auf dem Planeten Epsilon 2.

Seine Crew ist eine bunte Truppe: Als Steuermann heuert Ed seinen zwar sehr talentierten, aber notorisch unzuverlässigen Sauf-Kumpel Lt. Gordon Malloy (Scott Grimes) an. Dagegen ist sein Zweiter Offizier der völlig humorbefreite Alien Lt. Commander Botus (Peter Macon), der jede seiner oft flapsigen Bemerkungen wörtlich nimmt. Dann wäre da noch sein rassistischer Wissenschaftsoffizier Isaac (Mark Jackson). Der gehört einer nicht-biologischen Spezies an, die sich allen anderen Lebewesen überlegen fühlt.

Die Bordärztin Dr. Claire Finn (Penny Johnson Jerald) wiederum scheint nicht ganz unberechtigt zu glauben, sie müsse sich vor allem um die psychische Stabilität des Captains Sorgen machen. Dass sie damit recht hat, zeigt sich, als Ed auf seinen Ersten Offizier trifft: Commander Kelly Grayson (Adrianne Palicki) ist niemand anderes als die attraktive Ex des frisch gebackenen Captains. Und die ist auf ihren ausdrücklichen Wunsch auf die "Orville" versetzt worden! Die Routine-Mission verspricht, sehr turbulent zu werden …

Facts

  • Männer vom Fach: Für den Piloten holte sich Seth MacFalane Unterstützung von "Iron Man"-Regisseur Jon Favreau. Auch "Star Trek"-Veteran Jonathan "Riker" Frakes übernahm bei einem der Teile die Regie.
  • Tolle Gäste: Unter den Gaststars der Serie finden sich neben "Star Trek"-Veteran Robert Picardo auch Hollywood-Größen wie Liam Neeson oder Charlize Theron. Seth MacFarlane hatte mit Neeson und Theron bei seiner Western-Komödie "A Million Ways to Die in the West" zusammengearbeitet.
  • Die Reise geht weiter: Im November orderte der ausstrahlende US-Sender Fox eine zweite Staffel.

ProSieben zeigt zwölf Folgen der neuen Science-Fiction-Serie "The Orville" ab Dienstag, 27. Februar 2017, um 20:15 Uhr als Deutschland-Premiere.