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Dieses "Inselparadies" hat es in sich. Aus diesem Grund muss für die Sicherheit der Abenteurer gesorgt sein und dabei spielen Regeln und klare Sicherheitskontrollen eine wichtige Rolle.

Es gehören insgesamt drei Inseln zum Produktionsort: Die Insel Gibraléon ist unsere "Wild Island", auf der die Abenteurer leben – sie sind die einzigen 14 Menschen auf dieser Insel. Ihr Leben dort dokumentieren die Inselbewohner ausschließlich selbst, allerdings haben sie vorab ein ausgiebiges Kameratraining erhalten. 

Contadora, eine weitere, ca. 30 Minuten entfernte Insel beherbergt die Basis der Produktion. Von hier fährt jeden Morgen ein Mitarbeiter Richtung Gibraléon um einen Wechsel von Akkus und Speichermedien für die Kameras durchzuführen. Dies geschieht per Dropbox, ein direkter Kontakt zu den Abenteurern kommt nicht zustande.

Die dritte Insel Bolaños ist die sogenannte Safety-Island. Auf ihr befindet sich ein Arzt, der im Notfall via Satellitentelefon gerufen werden kann und innerhalb weniger Minuten auf Gibraléon ist. Für "kleinere" medizinische Notfälle gibt es einen Notfallkoffer nach DIN-Norm inklusive Defibrillator.

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Wie kann die Sicherheit der Produktion gesichert sein, wenn niemand außer den Abenteurern auf der Insel ist?

Die Abenteurer bekommen einen medizinischen Notfallkoffer nach DIN-Norm, den sie mit auf die Insel nehmen. Mit dabei ist natürlich auch ein Defibrillator.

Mit dem Defibrillator werden im Fall eines Herzstillstandes, bei Kammerflimmern oder bei lebensbedrohlichen Herzrhythmusstörungen Stromstöße an die Brust der erkrankten Person abgegeben, die dann die Herztätigkeit wieder normalisieren sollen.

Im Notfall kann ein Notruf gesendet werden. Als erste Instanz wird das Ärzteteam auf Safety-Island informiert. Bei Bedarf wird ein Hubschrauber bestellt und das Opfer in das nächst gelegene Krankenhaus transportiert.

Welche Sicherheitsvorschriften mussten die Abenteurer auf der Insel beachten?

Vor dem Aussetzen auf der Insel haben alle Abenteurer ein Überlebens-Training absolviert, in dem Themen wie Wassergewinnung, Jagen, giftige Pflanzen, Feuer machen und Lebensbedingungen auf der Insel näher gebracht wurden. Auch Tiden und gefährliche Strömungen sind dabei ein Thema.

Auf der Insel selbst gilt das "Buddy-System". Die Abenteurer dürfen sich nur zu zweit mehr als 100 Meter vom Camp entfernen. Außerdem dürfen sie nicht auf Felsen klettern, die höher als zwei Meter sind. Für die Einhaltung der Regeln sind die Abenteurer selbst verantwortlich.

Wie wird mit dem psychischen Zustand der Abenteurer auf der Insel umgegangen?

Ein Grund für den Safety-Call ist es, das Befinden der Abenteurer abzufragen. Sollte es also irgendwelche Auffälligkeiten geben, werden weitere Schritte eingeleitet.

Sind die Abenteurer versichert?

Die Abenteurer und alle Beteiligten sind ausreichend versichert.

Was nehmen die Abenteurer mit auf die Insel?

Die 14 Abenteurer nehmen in sechs Rucksäcken drei Macheten, sieben Messer, drei Funkgeräte, ein Satellitentelefon, einen Feuerlöscher, 14 Kopflichter, 14 Mikros mit Aufzeichnungsgeräten, Sonnenschutzmittel, Moskitospray, 14 GPS Tracker, 14 Trillerpfeifen und ein Set Wechselkleidung pro Person mit. Außerdem nehmen die Abenteurer in fünf Plastikkoffern insgesamt zwölf Kameras mit auf die Insel. Auch im Gepäck: Ein Erste Hilfe Koffer nach DIN Norm.

Welche persönlichen Utensilien durften die Abenteurer mitnehmen?

Zwei Hosen (lang oder kurz nach Wahl, oder Funktionshose), zwei T-Shirts, ein Longsleeve, dünner Pullover oder Sweatshirt, drei Mal Unterwäsche, zwei Paar Socken, ein Paar feste Schuhe, eine Regenjacke oder Poncho, ein Sonnenhut, ein Badeanzug bzw. Bikini, oder Badehose.

Dürfen die Abenteurer vorzeitig Wild Island verlassen?

Ja, das steht ihnen frei. Muss ein Abenteurer aus gesundheitlichen Gründen die Insel verlassen, dann kann er, in Abhängigkeit von der Schwere der Verletzung, nach einer Notfallbehandlung wieder auf die Insel zurück. Allerdings nur, wenn er bis dahin nicht gegessen hat. Sollte es einen Notfall in der Familie eines Abenteurers geben, dann wird er von der Produktion informiert und kann dann entscheiden, ob er weiter auf der Insel bleiben möchte. Sollte einer der Abenteurer die Insel freiwillig verlassen wollen, dann muss er sich bei der Produktion melden und 24 Stunden Bedenkzeit nutzen, bevor er seine finale Entscheidung trifft.

Waren medizinische Einsätze während der Dreharbeiten notwendig?

Ja, öfters.

Wurden die Abenteurer ausreichend über die Gefahren auf der Insel informiert?

Die Abenteurer haben neben dem Überlebens-Training mehrere Handouts zu den Gegebenheiten auf der Insel bekommen. Darunter waren ein Survival-Guide und ein Pflanzenguide. Noch mehr Information über die Regeln, die zur Sicherheit und Gesundheit der Abenteurer dienen, findet ihr im REGELWERK.

Mit welcher medizinischen Ausrüstung sind die Abenteurer auf die Insel gekommen?

Mit einem Notfallrucksack der DIN Norm entsprechend. Mit im Gepäck ist auch ein Defibrilator. Außerdem haben alle Abenteurer einen klassischen erste Hilfe Kurs absolviert. Unter den Teilnehmern ist ein Notfallarzt.

Gibt es weitere Sicherheitsvorkehrungen?

Alle Abenteurer wurdenn mit GPS Trackern versehen, sodass jeder im Notfall geortet werden konnte.

Wie wurde sichergestellt, dass die Abenteurer das Potenzial haben, auf der Insel zu überleben?

Die Abenteurer wurden im Vorhinein psychologisch und physiologisch getestet – erfolgreich.

Noch Fragen? Das Original-Dokument könnt ihr euch hier runterladen.

Wild Island - Das Pure Überleben, ab dem 8. November auf ProSieben. 

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