Young Sheldon

"Young Sheldon": die Bewertungen der Experten

Kritiken zu "Young Sheldon"

Wir halten es kaum noch aus. Wie ist sie jetzt, die neue Spin-off-Serie "Young Sheldon"? In den USA ist die Pilotfolge schon gelaufen. Und wie fanden es die Kritiker? Wir haben uns mal durch die Bewertungen geklickt. 

Sheldon gemeinsam am Tisch mit seinen Eltern und Geschwistern
© CBS

Die Fans von "The Big Bang Theory" in den USA haben es gut. Sie durften bereits einen Blick in das neue Spin-off "Young Sheldon" werfen. Die Pilotfolge kam gut an, "Young Sheldon" bekommt also seine ganze, eigene Staffel. Wir in Deutschland müssen aber vorerst mit dem Trailer Vorlieb nehmen. Aber lohnt sich die Warterei? Fest steht: Die einen Kritiker lieben es, die anderen haben gemischte Gefühle. Doch wäre sie nicht gut, hätte CBS sicher keine 22 neuen Folgen geplant. Wir haben uns mal einen Überblick verschafft.

Worum es bei "Young Sheldon" geht

Es ist das Jahr 1989. Wir begleiten den neunjährigen Sheldon Cooper durch seine Kindheit. Sheldon wächst in einer konservativen, traditionsbewussten texanischen Familie auf. Und ist schon damals der Sonderling. Er hütet sich vor Bakterien, bevorzugt Lernen statt TV und Kinderspielen. So merkwürdig er sein mag – seine Mutter liebt ihn abgöttisch. Als er mit nur neun Jahren auf die Highschool gehen soll, fällt er natürlich auf wie ein bunter Hund. Bei den viel älteren Mitschülern stößt er auf Unverständnis, die Lehrer lässt er mit seiner Klugheit und manchmal auch Besserwisserei auflaufen. Wie gut, dass er immer auf seine Familie zählen kann. Und wenn es darauf ankommt, seine Familie auch auf ihn.

Das sagen die Kritiker zu "Young Sheldon"

Als „near-perfect prequel“, also fast perfektes Prequel, bezeichnet Kritiker Ed Barky (Uncle Barky) das Spin-off. Die Serie glänze mit einer einwandfreien Besetzung, lustigen Dialogen und einem ganz anderen Charme als "The Big Bang Theory".

In der Washington Post heißt es, Chuck Lorre hätte in der neuen Serie statt dem Thema „Autismus“ die Liebe in den Fokus gesetzt. Ian Armitage, der Darsteller des jungen Sheldon, sei außerdem so bezaubernd, dass der "alte Sheldon" Jim Parsons als Erzähler gar nicht nötig wäre.

Auf dem Portal Rotten Tomatoes bekam "Young Sheldon" bisher 74 Prozent positive Kritiken von den Tomatoe-Kritikern, was 6,75 von 10 Punkten entspricht. Die New York Times findet, die Serie sei nicht besonders lustig. Die Pointen – sofern es überhaupt welche gäbe – kämen hauptsächlich von Sheldons unangemessenen Antworten, heißt es da. Am meisten trage die Rolle von Sheldons Mutter Mary zur Qualität bei, gespielt von Zoe Perry. Perry ist übrigens die Tochter von Laurie Metcalf, die Sheldons Mutter in "The Big Bang Theory" spielt.

Forbes schreibt, die Serie sei zwar gut, aber auch nicht unbedingt etwas aufregend Neues. Das „Coming of Age“-Thema hätte man ähnlich auch schon in anderen Serien gesehen. Ziel der Macher von CBS sei es wohl gewesen, ein breiter gefächertes Publikum als bei "The Big Bang Theory" zu erreichen. "Young Sheldon" habe aber mehr „Herz und Charme“ als ihr großer Bruder. Außerdem zeige sie eine wunderbare Entwicklung des Charakters Sheldon Cooper.

Wann geht’s endlich los?

Aber bei all den Kritiken will man sich ja doch lieber selbst ein Bild von der Serie verschaffen. Wann ist es endlich soweit? Am 8. Januar 2018 wird "Young Sheldon" im Free-TV auf ProSieben zu sehen sein. Die Warterei hat also bald ein Ende!

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