Von der Bühne auf die Leinwand
Nach seinem riesigen Erfolg mit "Chicago" hat Regisseur und Choreograph Rob Marshall mit "Into the Woods" ein weiteres Musical auf die Leinwand gebracht. James Lapine und Steven Sondheim sind für die Bühnenversion des Broadway-Hits verantwortlich, die für das Disney-Publikum ein wenig zu brutal war. Sie segneten alle Veränderungen ab, die Disney vornehmen wollte, um die Filmversion mit Meryl Streep familienfreundlicher zu gestalten.

Märchenfiguren in Aufruhr
In "Into the Woods" laufen gleich mehrere klassische Märchen der Gebrüder Grimm zusammen. Ein Bäcker und seine Frau leiden unter einem Fluch, den eine Hexe, gespielt von Meryl Streep, einst über ihre Familie verhängt hat. Damals hatte der Vater des Bäckers Zauberbohnen aus dem Garten der Hexe gestohlen - woraufhin diese ihn und seine Familie verfluchte. Im Tausch gegen vier schwierig zu beschaffende, magische Gegenstände ist die Hexe bereit, ihren Fluch von dem Paar zu nehmen, das so endlich ein Baby bekommen könnte.

Auf der Suche nach einer Kuh, so weiß wie Milch, einem Cape rot wie Blut, Haar so gelb wie Mais und Schuhen so rein wie Gold treffen der Bäcker und seine Frau auf allerlei Märchengestalten. Es gelingt ihnen nach einigen Mühen Hans im Glück, Rotkäppchen, Rapunzel und Aschenputtel die gefragten Gegenstände abzujagen. Der Bäcker, die Märchengestalten und sogar die Hexe finden ihr Happy End – bis plötzlich alles katastrophal schief geht und das ganze Land in Gefahr

Gipfeltreffen der Hollywoodstars
Disney hat für die Musicalverfilmung einige hochkarätige Stars versammelt. Meryl Streep spielt den Part der Hexe so überzeugend, dass sie bei den "Oscars 2015" sogar als beste Nebendarstellerin nominiert war - am Ende ging sie allerdings leer aus. James Corden und Emily Blunt geben den Bäcker und seine Frau. Anna Kendrick darf in die Tanzschuhe von Cinderella schlüpfen, Chris Pine spielt ihren Prinzen und Johnny Depp ist ausgerechnet als böser Wolf mit von der Partie.

>>> Alle Gewinner der "Oscars® 2015" in der Playlist