VornameArnold
NachnameSchwarzenegger
LandÖsterreich, USA
GeburtsortThal, Steiermark
Alter72
Geburtstag30.07.1947
SternzeichenLöwe
Geschlechtmännlich
Haarfarbebraun

Biografie zu Arnold Schwarzenegger 

In einem kleinen Ort namens Thal bei Graz kommt am 30. Juli 1947 der kleine Arnold Alois Schwarzenegger zur Welt. Er und sein älterer Bruder wachsen in bürgerlichen Verhältnissen auf. Sein Vater arbeitet als Polizist, während seine Mutter den Haushalt schmeißt. Sein Bruder kommt allerdings schon 1971 bei einem Verkehrsunfall ums Leben, sein Vater stirbt ein Jahr später an den Folgen eines Schlaganfalls. So hält Arnold Schwarzenegger in der Heimat nicht mehr viel, mit Anfang 20 geht er in die USA. Im Land der unbegrenzten Möglichkeiten macht er zunächst richtig viel Geld als Immobilienmakler, so dass er sich ein Studium für Wirtschaftslehre finanzieren kann.

Neben dem Studium beginnt Arnold Schwarzenegger mit der Schauspielerei, denn eigentlich will er seit Kindheitstagen ein Filmheld sein. Und schon in seinem Leinwand-Debüt darf er sogar einen griechischen Gott spielen – und zwar in Hercules in New York (1970). Seinen eigentlichen Durchbruch schafft Arnold Schwarzenegger aber erst 1982 mit Conan, der Barbar sowie dessen Fortsetzung Conan, der Zerstörer (1984). Die Hauptrolle als Conan bekommt Arnold Schwarzenegger aufgrund seiner vorangegangenen Karriere als Bodybuilder. Bereits in den 1960er Jahren gewinnt er die Titel Mr. Europe, Mr. Universum, Mr. International sowie 1970 Mr. World. Von 1970 bis 1975 wird er zudem sechs Mal in Folge Mr. Olympia, 1980 holt er den Titel ein weiteres Mal. Noch heute gilt Arnold Schwarzenegger als herausragende Persönlichkeit dieses Sports.

Hasta la vista, Arnie! Die Terminator-Ära beginnt

Kultstatus erreicht Arnold Schwarzenegger schließlich mit dem Science-Fiction-Thriller Terminator (1984; mit Michael Biehn und Linda Hamilton). Der mit einem B-Movie-Budget produzierte Streifen gilt als eines der bedeutendsten Science-Fiction-Werke der 1980er Jahre und bringt Arnold Schwarzenegger den endgültigen Durchbruch in Hollywood. Viel Text muss sich Arnie für die Rolle nicht merken, im ganzen Film sind es gerade mal 70 Wörter. Dennoch schafften es aus den ersten zwei Terminator-Filmen zwei Kurzsätze in unseren Sprachgebrauch: "I'll be back" ("Ich komme wieder") sowie "Hasta la vista, Baby!" aus Terminator II - Tag der Abrechnung (1991; mit Linda Hamilton und Robert Patrick).  

Regie bei den Terminator-Filmen führt James Cameron, Erschaffer der zwei kommerziell erfolgreichsten Filme Titanic und Avatar. Und mit James Cameron arbeitet Arnold Schwarzenegger später noch einmal zusammen. 1994 ist er zusammen mit Jamie Lee Curtis in der Action-Komödie True Lies zu sehen. Im neuen Jahrtausend spielt Arnold Schwarzenegger noch in den Terminator-Fortsetzungen Terminator III - Rebellion der Maschinen (2003; mit Nick Stahl und Claire Danes) sowie Terminator: Genisys (2015; mit Jason Clarke und Emilia Clarke) mit, an die ersten beiden Teile reicht aber keine der Fortsetzungen mehr heran.  

Arnold Schwarzenegger gibt sich mal hart, mal locker

Mit dem Erfolg von Terminator etabliert sich Arnold Schwarzenegger weitgehend im Action- und Sci-Fi-Genre. So entsteht 1985 der Film Das Phantom-Kommando, der wegen seiner unendlichen Gewaltszenen in die Kritik gerät. Auch Predator aus dem Jahr 1987 steht in Deutschland in seiner ungeschnittenen Form bis 2010 auf dem Index. Zusammen mit der damaligen Sexgöttin Sharon Stone spielt Arnie in dem Thriller Die totale Erinnerung - Total Recall (1990). Im neuen Jahrtausend folgen dann unter anderem noch die Action-Kracher The 6th Day (2000) sowie Collateral Damage - Zeit der Vergeltung (2003), allerdings mit stetig absteigendem Erfolg.

Neben all den Action-Thrillern kann man Arnold Schwarzenegger aber auch in vielen Komödien bewundern. Prominente Beispiele hierfür sind mitunter Twins - Zwillinge (1988) mit Danny DeVito, Kindergarten Cop (1990) sowie die Action-Persiflage Last Action Hero (1993). Zusätzlich strapaziert Arnold Schwarzenegger 1994 in Junior die Lachmuskeln seiner Fans. Zwar reagieren die Kritiker auf die humoristischen Ausflüge des Muskelmannes eher ablehnend, dem Kinopublikum ist das aber herzlich egal.

Arnold Schwarzenegger abseits des Kinos

Mit Sylvester Stallone verbindet Arnold Schwarzenegger seit vielen Jahren eine enge Freundschaft. Dennoch dauert es bis 2013, bis die beiden Action-Stars gemeinsam in einem Film auftreten, und zwar in dem Action-Thriller Escape Plan. Abseits der Leinwand sind sie hingegen schon lange Geschäftspartner. Zusammen mit Bruce Willis und Jackie Chan eröffnen sie 1991 in New York die Burger-Kette "Planet Hollywood".

In seinem Privatleben knüpft Arnie sehr früh die ersten politischen Bande. 1986 heiratet er Maria Shriver, die Nichte von John F. Kennedy. Das Ehepaar bekommt vier gemeinsame Kinder: Katherine Eunice (1989), Christina Maria Aurelia (1991), Patrick Arnold (1993) und Christopher Sargent Shriver (1997). Treue gehört allerdings anscheinend nicht zu Arnold Schwarzeneggers Stärken. Aus einer erst 2011 bekannt gewordenen Affäre mit der Familien-Haushälterin bekommt er einen weiteren Sohn - der im selben Jahr geboren wird wie sein Jüngster mit der eigenen Ehefrau. So kommt es zu einem riesigen Skandal und noch 2011 lässt sich das Paar scheiden.

Noch im Schein eines treuen Familienvaters geht Arnold Schwarzenegger 2003 in die Politik. Er tritt als Kandidat für das Amt des Gouverneurs von Kalifornien zur Wahl an und gewinnt schließlich. Politisch fährt Arnold Schwarzenegger einen harten Kurs, er ist u.a. Befürworter der Todesstrafe, was ihm in seiner Heimat Österreich einige Sympathien kostet.

Arnies Comeback beim Film

Nach der Politik gibt Arnold Schwarzenegger sein Kino-Comeback 2012 in The Expendables 2 (mit Sylvester Stallone, Jason Statham und Bruce Willis) in einer Nebenrolle sowie 2013 als Titelheld in The Last Stand (mit Rodrigo Santoro und Forest Whitaker). Noch im gleichen Jahr dreht Arnold Schwarzenegger erstmals zusammen mit seinem Freund Sylvester Stallone, dabei entsteht der Knast-Thriller Escape Plan. Zu jener Zeit äußert sich Arnold Schwarzenegger immer wieder darüber, 2016 eventuell US-amerikanischer Präsident werden zu wollen. Nun sind österreichische Staatsmänner im Ausland ja immer so eine Sache, aber angesichts der erfolgten Alternative wäre es das Risiko vielleicht wert gewesen.

Wie es also scheint, bleibt Arnold Schwarzenegger Hollywood nun doch treu. Als Highlight seiner herbstlichen Filmkarriere schlüpft er nach 12 Jahren wieder in die Rolle des Terminators T-800 in Terminator Genisys (2015; mit Jason Clarke, Emilia Clarke und J.K. Simmons). Der nunmehr fünfte Terminator-Aufguss reicht längst nicht an die ersten beiden Terminator-Filme heran, wird aber immerhin in China ein riesiger Erfolg. Wir warten unterdessen auf einen echten Arnie-Blockbuster für die westlichen Breitengrade.