VornameMuhammad
NachnameAli
LandUSA
Alter77
Geburtstag17.01.1942
GeburtsortLouisville, Kentucky
Todesdatum03.06.2016
Todesort Scottsdale, Arizona
SternzeichenSteinbock
Geschlechtmännlich
Haarfarbeschwarz

Biografie zu Muhammad Ali

Muhammad Ali ist zweifellos die größte Box-Legende aller Zeiten. Die sportlichen Wettkämpfe von Ali waren bereits für sich mythisch, wie etwa 1974 das Box-Event „Rumble in the Jungle“ gegen George Foreman. Doch auch außerhalb des Rings war der Boxer mit seinen politischen Kommentaren und seiner psychologischen Kriegsführung immer für eine Schlagzeile gut. Sein Spitzname „The Greatest“ - der Größte - kommt nicht von ungefähr, denn mit seiner Technik und Persönlichkeit hat er wie kein anderer den Boxsport geprägt.

Muhammad Ali war schlagfertig mit Mund und Fäusten

Muhammad Ali wuchs als eines von zwei Kindern in einem sozialen Brennpunkt auf, Armut und Entbehrungen bestimmten seine Kindheit. Als ihm im Alter von 12 Jahren das Fahrrad gestohlen wurde, hatte er nur noch ein Ziel: den Dieb verprügeln. Zum Glück geriet er vorher an Joe E. Martin, der dem jungen Ali empfahl, es zunächst einmal mit dem Boxsport zu probieren. Mit 16 Jahren war Ali dann so gut, dass er die Schule hin schmiss, um sich ganz dem Sport zu widmen.

Das immense Talent des Boxers sorgte dafür, dass Ali zügig eine Profikarriere begann. Zunächst prophezeite man ihm eine Niederlage nach der anderen. Grund war Alis großes Mundwerk, das die Kritiker als bloße Angeberei abtaten. Es dauerte nicht lange, da hatten alle Zweifler das Nachsehen: Mitte der 1960er war Ali ganz oben angekommen.

Muhammad Ali's schwerster Kampf gegen Parkinson

1967 dann der Eklat: dem Boxer wurden sämtliche Titel aberkannt, weil er den Wehrdienst verweigert hatte. In den 1970ern kämpfte sich der Jahrhundert-Athlet wieder zurück an die Spitze. Bis schließlich ein unsichtbarer Gegner das letzte Wort hatte: in den 1980er Jahren erkrankte Muhammad Ali an Parkinson und er beendete seine sportliche Karriere.

Nach seiner Karriere versuchte der zum Islam konvertierte Boxer vielmals, zwischen dem Westen und dem Islam zu vermitteln. Zum Beispiel besuchte Muhammad Ali im November 1990 den irakischen Staatspräsidenten Saddam Hussein, woraufhin dieser 15 „menschliche Schutzschilde“ freiließ. Doch seine Krankheit schritt stetig weiter voran und so verstarb er am 3. Juni 2016 im Alter von 74 Jahren in einem Krankenhaus in Scottsdale an den Folgen eines septischen Schocks. 

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