VornameNatalie
NachnamePortman
LandIsrael
GeburtsortJerusalem
Alter41
Geburtstag09.06.1981
SternzeichenZwillinge
Geschlechtweiblich

Natalie Portman: Herkunft und Biografie

Geboren am 9. Juni 1981 in Jerusalem in Israel, zieht Natalie Portman als dreijähriges Mädchen mit ihrer Familie in die USA. Ihr israelischer Vater ist Arzt, ihre jüdisch-amerikanische Mutter wird später die Agentin ihrer Tochter. Durch ihre schon früh offensichtliche schauspielerische Begabung startet ihre Karriere in jungen Jahren. Die Entdeckung durch eine Modelagentur, als sie elf Jahre alt ist, lässt Natalie Portman kalt: Sie will schauspielern. Nach ihrem Schulabschluss auf der Syosset High School in Syosset auf Long Island im Jahr 1999 studierte Portman Psychologie in Harvard und beschäftigt sich mit Theater, Ballett und Literatur.

Natalie Portmans Durchbruch mit "Léon – Der Profi" und ihre Zusammenarbeit mit Woody Allen

Seit ihrem Filmdebüt in "Léon – Der Profi" (1994) gilt die damals 13-jährige Natalie Portman als angesagte Nachwuchsdarstellerin. Im Jahr 1995 verkörpert sie im Krimidrama "Heat" die Tochter von Vincent Hanna, der von Al Pacino gespielt wird. Jack Nicholsons Filmtochter ist Natalie Portman in "Mars Attacks!" (1996) und Woody Allen engagiert sie für seinen Musicalfilm "Alle sagen: I love you" (1996). Das Angebot, in dem Remake der Romanverfilmung "Lolita" (1997) die Hauptrolle zu übernehmen, lehnt sie jedoch ab, da sie sich nach ihrer Rolle als Mathilda in "Léon – Der Profi" nicht auf einen bestimmten Typ festlegen lassen will.

Natalie Portman spielt Königin Padmé Amidala in den "Star Wars"-Filmen

Nicht Tochter, sondern Mutter des Helden ist Natalie Portman in der Prequel-Trilogie "Star Wars": Als Königin Padmé Amidala macht sie in der aufwendigen Science-Fiction-Saga von George Lucas eine gute Figur. In der Rolle als Frau des Jedi-Ritters Anakin Skywalker ist sie 1999 in "Star Wars I – Die dunkle Bedrohung", 2002 in "Star Wars II – Angriff der Klonkrieger" und 2005 in "Star Wars III – Die Rache der Sith" zu sehen.

Natalie Portman räumt bei den Oscars und den Golden Globes ab

Nach ihrer Rolle als Padmé widmet sich Natalie Portman prestigeträchtigen Projekten. 2005 erhält sie für ihre Rolle in "Hautnah" den Golden Globe als Beste Nebendarstellerin und wird zudem für einen Oscar nominiert. 2010 beginnt die Dreharbeit zu Darren Aronofskys Psychothriller "Black Swan". Ihre Darstellung einer ehrgeizigen Balletttänzerin bringt Natalie Portman zahlreiche Preise ein, darunter einen zweiten Golden Globe und ihren ersten Oscar.

Die "Woman of the Year 2011" bekommt im selben Jahr ihren ersten Sohn Aleph mit dem französischen Balletttänzer Benjamin Millepied, den sie bei den Dreharbeiten zu "Black Swan" kennenlernt. Am 4. August 2012 heiraten Portman und Millepied. Im September 2016 wird bekannt, dass beide ihr zweites Kind erwarten. Im Februar 2017 wird ihre Tochter Amalia geboren. Vor ihrer Beziehung mit Benjamin Millepied war Natalie Portman von 2003 bis 2004 mit dem mexikanischen Schauspieler Gael García Bernal zusammen.

Natalie Portman als Marvel-Star in "Thor" und "Avengers: Endgame"

Im Marvel-Film "Thor" übernimmt Natalie Portman 2011 die Rolle der Astrophysikerin Jane Foster und steht an der Seite von Chris Hemsworth als Thor und Tom Hiddleston als Loki vor der Kamera. Auch in den Fortsetzungen "Thor – The Dark Kingdom" (2013) und "Thor: Tag der Entscheidung" (2017) ist Natalie Portman wieder als Marvel-Heldin zu sehen. Für "Avengers: Endgame" (2019) wird nicht genutztes Archivmaterial aus "Thor – The Dark Kingdom" verwendet, um Natalie Portman als Jane Foster Teil des Films werden zu lassen. Im Juli 2022 soll der vierte Teil der Reihe, "Thor: Love and Thunder", erscheinen – ebenfalls mit der Schauspielerin in der Hauptrolle.

Natalie Portmans dritte Oscar-Nominierung für "Jackie: Die First Lady" und ihre Arbeit als Regisseurin und Produzentin

2016 arbeitet die Schauspielerin mit Pablo Larraíns an "Jackie: Die First Lady". Die Rolle als Präsidentengattin Jacqueline Kennedy bringt ihr die dritte Oscar-Nominierung ein. Das Drama behandelt die Tage nach dem Tod von Ehemann John F. Kennedy 1963. Der Film feiert seine Weltpremiere am 7. September 2016 beim Venice Film Festival und heimst mehrere Preise ein: Unter anderem wird Natalie Portman bei den Critics' Choice Awards als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Bei den Oscars 2017 war "Jackie" dreimal nominiert, und zwar für "Beste Hauptdarstellerin", "Beste Filmmusik" und "Bestes Kostümdesign".

Auch als Regisseurin und Produzentin beweist Natalie Portman im Laufe ihrer Karriere immer wieder ihr Können. Nachdem sie 2008 beim Kurzfilm "Eve" Regie führt, steuert sie 2009 zum Episodenfilm "New York, I Love You" einen Teil bei. 2015 verfilmt sie mit "Eine Geschichte von Liebe und Finsternis" die gleichnamige Autobiografie des israelischen Schriftstellers Amos Oz. Als Produzentin ist sie unter anderem an "Stolz und Vorurteil und Zombies" (2016) und dem Dokumentarfilm "Tiere essen" (2018) beteiligt. Auch als Werbemodel ist Natalie Portman gefragt und ist beispielsweise 2017 in einem Werbespot für das Parfum "Miss Dior" zu sehen.

Nathalie Portman bei einem Werbeshoot für Dior.

FAQs

Was hat Natalie Portman studiert? Natalie Portman hat an der renommierten Harvad University Psychologie studiert. 2003 schließt sie ihr Studium mit einem Bachelor ab. 2004 belegt die Schauspielerin verschiedene Kurse an der Hebräischen Universität von Jerusalem.

Hat Natalie Portman in "Black Swan" selbst getanzt? Laut Regisseur Darren Aronofsky hat Natalie Portman die meisten Tanzszenen in "Black Swan" selbst ausgeführt. Bei rund einem Viertel der Szenen stand jedoch ihr Double Sarah Lane vor der Kamera.

Welche Sprachen spricht Natalie Portman? Natalie Portman wurde zweisprachig erzogen. Sie spricht fließend Englisch und Neuhebräisch. Außerdem spricht sie Französisch und lebt mit ihrem französischen Mann Benjamin Millepied von 2014 bis 2016 in Paris.

Trivia

  • Natalie Portman ernährt sich bereits seit ihrem achten Lebensjahr vegetarisch. Im Alter von 28 Jahren beschließt sie, komplett auf tierische Produkte zu verzichten und wird Veganerin. Während ihrer Schwangerschaften kehrt Portman jedoch kurzfristig zum Vegetarismus zurück.
  • Die Schauspielerin wird ursprünglich unter dem hebräischen Namen Neta-Lee Hershlag geboren. Nachdem sie die Rolle in "Léon – Der Profi" bekommt, nimmt sie jedoch den Künstlernamen Natalie Portman (den Mädchennamen ihrer Großmutter väterlicherseits) an, um ihre Familie aus der Öffentlichkeit zu halten.
  • Natalie Portman wird häufig mit ihrer Schauspielkollegin Keira Knightley ("Fluch der Karibik") verwechselt. Tatsächlich stehen die beiden für "Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung" im Jahr 1999 gemeinsam vor der Kamera. Während Portman darin als Königin Padmé Amidala zu sehen ist, spielt Knightley ihre Zofe Sabé, die aufgrund ihrer Ähnlichkeit als Doppelgängerin der Königin eingesetzt wird.

Bekannt aus:

Filme (Auswahl)

  • Léon – Der Profi (Léon, 1994)
  • Heat (1995)
  • Alle sagen: I love you (Everyone says I love you, 1996)
  • Mars Attacks! (1996)
  • Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung (Star Wars: Episode I – The Phantom Menace, 1999)
  • Zoolander (2001)
  • Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger (Star Wars: Episode II – Attack of the Clones, 2002)
  • Garden State (2004)
  • Hautnah (Closer, 2004)
  • Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith (Star Wars: Episode III – Revenge of the Sith, 2005)
  • V wie Vendetta (V for Vendetta, 2005)
  • My Blueberry Nights (2007)
  • Mr. Magoriums Wunderlanden (Mr. Magorium's Wonder Emporium, 2007)
  • Darjeeling Limited (The Darjeeling Limited, 2007)
  • Black Swan (2010)
  • Freundschaft Plus (No Strings Attached, 2011)
  • Thor (2011)
  • Thor – The Dark Kingdom (Thor: The Dark World, 2013)
  • Knight of Cups (2015)
  • Jackie: Die First Lady (Jackie, 2016)
  • Das Geheimnis der zwei Schwestern (Planetarium, 2016)
  • Auslöschung (Annihilation, 2018)
  • Vox Lux (2018)
  • Avengers: Endgame (2019)
  • Lucy in the Sky (2019)

Auszeichnungen (Auswahl)

Oscar (2011), Golden Globe (2005, 2011), British Actors Guild (2011)