UKB - Jungärzte im Einsatz

ANNE-MARIE, 25 | Gesundheits- und Krankenpflegerin

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Anne-Marie ist 25 Jahre alt und seit fünf Jahren im Unfallkrankenhaus Berlin tätig. Die 25-Jährige hat hier ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin absolviert. Seit einem Jahr arbeitet die gebürtige Sächsin auf der D1 – dem Zentrum für Brandverletzte mit plastischer Chirurgie. Ihre Aufgabe ist die Patientenversorgung. Dazu gehört: Verbände wechseln, Blutdruck- und Fiebermessen, Chefarzt-Visiten vorbereiten, Patientendokumentation. Mittlerweile arbeitet Anne-Marie als Mentorin und betreut im Rahmen dieser Tätigkeit junge Praktikanten und Berufseinsteiger. Im Unfallkrankenhaus zählt sie zu den jüngeren Krankenschwestern. Von ihrem Team wird sie „Anni“ genannt. Ihre Lieblingskollegin ist Svea. Die beiden haben sich vor knapp einem Jahr auf der Station kennengelernt und sind seitdem beste Freundinnen. Bereits in frühen Jahren merkt Anni, dass sie für diesen Job geboren ist. In der Zukunft möchte sie Praxisanleiterin werden. 

CHRISTIAN, 29 | Assistenzarzt (Anästhesie) 

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Christian ist 29 Jahre alt und seit einem halben Jahr im Unfallkrankenhaus Berlin tätig. Der Jung-Arzt arbeitet auf der Intensivstation „H2“ und hat sich auf die Anästhesie spezialisiert. Seine Aufgaben: Er kümmert sich um teils schwerverletzte Patienten; darunter Schlaganfälle, schlimme Unfälle, Krebserkrankungen im Endstadium. Christian ist Arzt aus Leidenschaft. Schon mit 18 Jahren absolviert er seinen Zivildienst in einer Mannheimer Rettungsstelle und stellt schnell fest: das ist der richtige Job. Nach der einjährigen Ausbildung zum Rettungssanitäter, beginnt er sein Medizinstudium in Heidelberg. Dort lernt der gebürtige Ludwigshafener seinen Arbeitskollegen und Freund Tim kennen. Zusammen treiben sie viel Sport in ihrer Freizeit. Nach seinem Studium zog Christian anschließend nach Berlin. In den kommenden fünf Jahren muss er vier Stationen im Unfallkrankenhaus Berlin durchlaufen, bis er seinen Facharzt machen kann: Anästhesie, Intensivstation, Notfallmedizin und Schmerztherapie.

Katharina, 32 | Assistenzärztin (Orthopädie und Unfallchirurgie)

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Katharina ist 32 Jahre und seit fünf Jahren im Unfallkrankenhaus Berlin tätig. Die Assistenzärztin arbeitet in der Abteilung für Orthopädie und Unfallchirurgie. Ihr Arbeitsplatz ist neben dem OP-Saal der Schockraum. Ihre Aufgaben sind die Erstversorgung der Patienten im Schockraum und bei Operationen assistieren. Im Schockraum der Unfallklinik kümmert sich die Jung-Ärztin um teils schwerverletzte Patienten. Hier zählt jede Sekunde. In der Klinik gehört sie zu den erfahreneren Assistenzärzten und steht kurz vor ihrer Prüfung zur Fachärztin. Die gebürtige Griechin studierte sechs Jahre lang Medizin in Hannover und zog vor zwei Jahren nach Berlin. Schon seit Kindertagen wusste sie, dass sie Ärztin werden möchte.

LISA, 29 | Herzkatheter-Laborschwester (Herzstation)

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Lisa ist 29 Jahre alt und arbeitet seit zwei Jahren als Herzkatheter-Laborschwester auf der Herzstation im Unfallkrankenhaus Berlin. Die gebürtige Thüringerin absolvierte vor acht Jahren ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin im Unfallkrankenhaus Berlin und arbeitete anschließend fünf Jahre lang auf der Intensivstation. Schnell zeigt sich ihr Interesse für Medizintechnik und sie entschließt sich, auf die Herzstation zu wechseln. Hierher kommen täglich über 20 Notfälle: Herzinfarkte, Herzmuskelentzündungen - der Defibrillator ist immer an ihrer Seite. Lisa ist die Jüngste in ihrem 26-köpfigen Team, gilt aber als sehr erfahrene Krankenschwester durch die Jahre auf der Intensivstation. Ihre Aufgaben sind: Sie assistiert bei großen Operationen, kümmert sich um die Medikamenteneingabe und Infusionen. Schon als Kind war es ihr Wunschtraum, Krankenschwester zu sein.

LUCA, 29 | Assistenzarzt (Anästhesie)

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Luca ist 29 Jahre alt und seit einem halben Jahr am Unfallkrankenhaus Berlin tätig. Er ist Assistenzarzt und einer von 100 Anästhesisten in der Klinik. Seine Aufgaben: den Patienten in die Narkose zu versetzen. OPs, die er zusammen mit seinen Kollegen durchführt, sind oft Hochrisiko-OPs. Auto- oder Motorradunfälle, Sturz- und Brandopfer oder Haushaltsunfälle. Luca wurde der Beruf „Arzt“ in die Wiege gelegt. Sein Vater ist ebenso Chirurg und unterrichtet an der Universität in Magdeburg. Für den 29-Jährigen sein großes Vorbild. Für den gebürtigen Kölner war früh klar: Auch er will einmal den weißen Kittel tragen. In Marburg beginnt er, Medizin zu studieren und kommt anschließend ans Unfallkrankenhaus Berlin. Hier lernt er seine Freunde und Arbeitskollegen Tim und Christian in der Cafeteria kennen. Nach der Schicht unternehmen die drei Freunde viel zusammen: treiben Sport oder gehen zusammen in eine Bar.

NADINE, 28 | Gesundheits- und Krankenpflegerin

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Nadine ist 28 Jahre alt und seit einem Jahr ausgelernte Gesundheits- und Krankenpflegerin im Unfallkrankenhaus Berlin. Die gebürtige Berlinerin arbeitet auf der Station „E1“ - dem Behandlungszentrum für Rückenmarksverletzte. Hierher kommen Patienten, die nach einem Arbeits-, Auto- oder Berufsunfall querschnittsgelähmt sind und sich zurück ins Leben kämpfen. Nadine hilft ihnen dabei. Täglich kümmert sich die Krankenschwester um vier Patienten, deren Leben von heute auf morgen umgekrempelt wurde. Viele von ihnen sind auf die kleinste Hilfe, wie Körperpflege oder Essensaufnahme, angewiesen. Nadine entschied sich erst später für eine Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflege. Zuvor absolvierte sie eine Ausbildung zur Kauffrau im Einzelhandel, war dort sogar stellvertretende Filialleiterin. Doch sie merkte schnell, dass sie das nicht ausfüllt und entschloss sich, Krankenschwester auf der „E1“ zu werden.

PAUL, 24 | Operationstechnischer Assistent (OTA)

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Paul ist 24 Jahre alt und einer der jüngsten Mitarbeiter im Unfallkrankenhaus Berlin. Seit zwei Jahren arbeitet der gebürtige Rostocker im OP-Bereich des Unfallkrankenhauses und ist die rechte Hand von Ärzten und Chirurgen – und das vor, während und nach jeder Operation. Seine Aufgaben: Er reicht dem Chirurgen Skalpell, Klemme oder Schere, wacht mit über den Zustand des Patienten und sterilisiert nach der OP die gebrauchten Instrumente. Pauls größter Traum ist es, selbst einmal Medizin zu studieren und Arzt zu werden. Dafür bewirbt sich der Motorrad-Fan jedes Jahr bundesweit auf einen der begehrten Studienplätze.

SVEA, 21 | Gesundheits- und Krankenpflegerin

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Svea ist 21 Jahre alt und die jüngste Krankenschwester auf der D1 – dem Zentrum für Brandverletzungen mit plastischer Chirurgie. Vor 6 Monaten absolvierte sie ihre Ausbildung zur Gesundheits- und Krankenpflegerin im Unfallkrankenhaus Berlin und arbeitet seither auf der Station „D1“. Zu ihren Aufgaben gehört: Verbände wechseln, Blutdruck- und Fiebermessen, Chefarzt-Visiten vorbereiten, Patientendokumentation. Die Idee Gesundheits- und Krankenpflegerin zu werden, verdankt Svea ihrer Mutter. Sveas Mama arbeitet als Altenpflegerin und vermittelt Svea schon früh, dass ein Job im medizinischen Bereich sinnvoll ist. Nach einem freiwilligen sozialen Jahr im Krankenhaus ist sich Svea sicher: Sie will Krankenschwester werden. Vor knapp einem Jahr lernt sie ihre Arbeitskollegin und Mentorin „Anni“ auf der Station D1 kennen. Seitdem sind die Jung-Schwestern unzertrennlich und immer für einander da, auch außerhalb der Klinik. 

TIM, 28 | Assistenzarzt (Anästhesie)

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Tim ist 28 Jahre alt und seit sieben Monaten im Unfallkrankenhaus Berlin tätig. Der gebürtige Dortmunder gehört zu den jüngeren Assistenzärzten. Tim arbeitet im OP-Bereich und ist für die Betäubung der Patienten während der OP verantwortlich. Die Patienten dürfen keine Schmerzen verspüren und keine bleibenden Schäden nach einer OP haben. 2017 schloss Tim sein Medizinstudium in Mannheim ab und zog nach Berlin. Während des Studiums lernt er seinen Freund und Arbeitskollegin Christian kennen. Beide treiben zum Ausgleich regelmäßig Sport zusammen. Tim ist einer von 52 Assistenzärzten, die sich auf die Anästhesie spezialisiert haben. In den kommenden fünf Jahren muss er vier Stationen im Unfallkrankenhaus Berlin durchlaufen, bis er seinen Facharzt machen kann: Anästhesie, Intensivstation, Notfallmedizin und Schmerztherapie. Tim ist der Einzige in seiner Familie, der Medizin studiert hat – darauf ist seine Familie besonders stolz. Schon als Kind wollte er unbedingt Arzt werden.

VERONIKA, 30 | Assistenzärztin (HNO)

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Veronika ist 30 Jahre und seit eineinhalb Jahren am Unfallkrankenhaus Berlin tätig. Die Assistenzärztin arbeitet in der Abteilung „Hals-Nasen-Ohren“. Ihre Aufgaben sind das Untersuchen von Patienten und assistieren bei Operationen. Kleine OPs darf sie schon alleine durchführen. Auf der HNO-Station der Unfallklinik kümmert sich die junge Ärztin unter anderem um Patienten mit Hals- und Ohrentumoren, Nasenbrüchen nach Sport- oder Arbeitsunfällen oder Langzeitpatienten. Im Unfallkrankenhaus Berlin zählt sie zu einer der älteren Assistenzärzte. Das hat einen Grund: Die 30-Jährige merkt erst sehr spät, dass ihr Herz für die Medizin schlägt. Sie studiert ein Semester Physik und zwei Semester Architektur. Erst danach fängt die gebürtige Niedersächsin ein Medizinstudium in Heidelberg an, später in München. Veronika beendet das Studium und zieht vor eineinhalb Jahren nach Berlin. Die Heidelbergerin ist eine von 7 Assistenzärzten, die sich im Bereich HNO – Hals-Nasen-Ohren spezialisiert. Veronikas größter Wunsch ist es, Oberärztin im UKB zu werden.

Mehr Infos zum Unfallkrankenhaus in Berlin findet ihr auf der offiziellen Website der UKB.