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Sex als Plus-Size-Frau: Diese Bloggerin verrät, wie es wirklich ist

Staffel 1

Bloggerin Cheyenne aus den USA, will das Vorurteil aus dem Weg räumen, dass mollige Frauen nur im Dunkeln Sex haben. Auf ihrem Instagram-Profil zeigt sie sich freizügig und selbstbewusst – ohne Idealmaße. Ihre mutige Message gibt's seht ihr im Video.

19.05.2017 17:03 | 1:26 Min | © Wundermedia

Cheyenne aus dem US-Bundesstaat Texas ist eine Plus-Size-Frau – also das, was die hiesige werbegeprägte Gesellschaft als deutlich übergewichtig bezeichnen würde. Dennoch zeigt sie sich sehr freizügig und selbstbewusst auf Instagram als @Goofy_Ginger – zwar ganz ohne Idealmaße, dafür aber mit jeder Menge Lebensfreude. Cheyenne prangert öffentlich an, dass dicken Menschen ihre Sexualität von der Gesellschaft oft abgesprochen wird. Oder sie selbst zum Fetisch erklärt werden. Nun will sie allen übergewichtigen Frauen, die sich mit diversen Komplexen herumschlagen, mit ihrer Art des Protestes Mut machen. 

Sex ist nicht nur für die Schlanken und Schönen reserviert 

Cheyennes couragierte Botschaft lautet: Körperliche Liebe ist nicht nur für die schlanken und vermeintlich schönen Menschen da. Ganz im Gegenteil: Weit mehr Männer, als die Werbeindustrie und die Medien uns Glauben machen will, stehen auf Frauen mit deutlich sichtbaren Rundungen.

Die Pornoindustrie schuf für Bildwerke mit molligen Frauen sogar eine eigene Kategorie unter dem Titel BBW, also Big Beautiful Woman. Und jene BBW-Kategorie steht in der Besuchergunst eindeutiger Portale stets weit oben. Ein weiteres Indiz dafür, dass die Werbeindustrie nicht immer richtigliegt und der Schönheits- und Hunger-Wahn oft fehl am Platz ist. 

Im Barock-Zeitalter galt mollig als Schönheitsideal

Bei diesen Pärchen scheint im Laufe der Jahre nicht nur die Liebe sondern auch der Körperumfang gewachsen zu sein. Doch macht Liebe tatsächlich dick?

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Cheyennes Körper entspricht insofern vielleicht nicht dem mehrheitlich vermittelten Bild aus der Werbung, geistert aber als heiße Sex-Fantasie durch so manchen männlichen Kopf. Dies ist auch nicht weiter verwunderlich. Noch zur Zeit des Barocks galten Cheyennes mollige Maße als absolutes Schönheitsideal. Davon zeugen Bilder zahlreicher Künstler wie beispielsweise des niederländischen Barockmalers Peter Paul Rubens (1577 bis 1640). Der Grund: üppige Kurven zeugten damals von Wohlstand, Gebärfreudigkeit und robuster Gesundheit. Und egal ob einst oder heute, kuschlig sind mollige Frauen ohnedies.   

Auch für ein Vollweib gibt es den Richtigen 

In Cheyenne hätte der weltbekannte Künstler Rubens sicherlich ein Top-Model gehabt und die Herren wären bei ihr Schlange vor der Schlafzimmertür gestanden. Wer sie heute nicht zu schätzen weiß, an den verschwendet die mollige Schöne weder Zeit noch Gedanken. Und genau das rät die kämpferische US-Amerikanerin auch allen Frauen, die ähnlich füllig sind wie sie selbst. Denn für jede Frau gib es irgendwo genau den Richtigen, der ihre Maße auch zu schätzen weiß. 

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