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75 Jahre unter Wasser: Taucher entdecken deutsches U-Boot aus 2. Weltkrieg

09.07.2018 • 15:00

Das Wrack eines deutschen U-Bootes aus dem 2. Weltkrieg wurde entdeckt. Taucher fanden die "U 966 Gut Holz" vor der Küste Spaniens.

Das deutsche U-Boot "U 966 Gut Holz, das während des 2. Weltkrieges unterging, wurde entdeckt. Und zwar vor der Küste Galiciens bei der Punta Maeda in der spanischen Provinz La Coruña. Ganze 75 Jahre lag das Wrack in den Tiefen des Atlantiks.

Das U-Boot "U 966 Gut Holz" wurde bombardiert

Am 10. November 1943 wurde das U-Boot von den Alliierten vor der spanischen Küste bombardiert und schwer beschädigt. Daraufhin traf der Kapitän die Entscheidung, die "U 966 Gut Holz" zu versenken.

Acht deutsche Seeleute starben

Bei diesem Manöver konnten sich zwar fast alle 50 Besatzungsmitglieder retten. Doch acht von ihnen starben, als das U-Boot im Atlantik unterging. In dem offiziellen Bericht heißt es dazu: "Nach einer kurzen Weile spürte man die Detonationswelle der erfolgreichen Sprengung. Die Steilküste vor Augen, schwammen die Männer darauf zu." Doch auch die Überlebenden hatten kein einfaches Los. Sie kamen in spanische Internierungslager.

Nun haben spanische Taucher die "U 966 Gut Holz" in 24 bis 26 Metern Tiefe entdeckt. Einer der Taucher erklärte gegenüber der Zeitung "La Voz de Galicia", dass das Wrack in einem schwer zugänglichen Bereich läge. "Um dort zu tauchen, muss das Meer sehr ruhig sein.", erklärt er weiter.

Das Wrack liegt in 26 Metern Tiefe

Durch die Sprengung zerfiel die fast 70 Meter lange "U966 Gut Holz" in viele Einzelteile, die jetzt alle weit verstreut auf dem Meeresgrund liegen. Die beeindrucken Bilder des U-Boot-Wracks könnt ihr oben in unserem Video sehen.

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