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Gestrandeter Wal mit 29 Kilogramm Plastik im Magen gefunden

10.04.2018 • 12:02

Unsere Meere sind zu stark durch Plastik vermüllt. Welche heftigen Folgen das haben kann, zeigen jetzt Bilder eines gestrandeten Wals aus Spanien.

Dass die Meere dieser Welt zu stark mit Plastik verschmutzt sind, ist kein Geheimnis mehr. Aktuelle Bilder von der spanischen Südküste machen aber einfach nur betroffen.

Dort wurde nämlich ein zehn Meter langer Pottwal an den Strand gespült. Das Tier war nicht mehr zu retten. Bei der Autopsie machten Forscher des spanischen El Valle Wildlife Recovery Centers aber einen schrecklichen Fund.

Im Magen des Wals entdeckten sie insgesamt 29 Kilogramm Plastikabfall. Nach gründlicher Untersuchung kamen die Wissenschaftler zu dem Schluss, dass der Müll das Todesurteil für den Wal war. Dieser konnte das Plastik nicht ausscheiden, was zu einer tödlichen Infektion im Inneren des Tiers führte.

Die kommunale Regierung der spanischen Region Murcia nutzt diesen Vorfall jetzt, um auf die Vermüllung unserer Ozeane aufmerksam zu machen. Laut Informationen der Website "Science Alert" gelangen pro Jahr über 8 Millionen Tonnen Plastik ins Meer.