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Heißes Abenteuer? Von wegen: So ist der One-Night-Stand für Frauen wirklich

Ein One-Night-Stand verspricht eine leidenschaftliche Begegnung, bei der zwei Menschen, die einander kaum kennen, sich einfach fallenlassen können. Tatsächlich scheinen diesbezüglich jedoch bei der Frauenwelt Theorie und Praxis selten zueinander zu passen, denn nur 11 % aller Frauen bekommen bei einem One-Night-Stand einen Orgasmus. Woran liegt das und wie kann Frau stärker auf ihre Kosten kommen?

26.05.2017 22:00 | 0:56 Min | © Wochit

Die Lust zwischen Unbekannten

Die Gründe sich auf einen One-Night-Stand einzulassen sind vielseitig: Manch einer sucht das Abenteuer, ein anderer findet Sex mit einem völlig Fremden spannend und der Nächste lässt sich vielleicht einfach von den Impulsen des Moments treiben. Fakt ist jedoch, dass gerade Frauen beim Sex mit einem festen Partner sehr viel häufiger zum Höhepunkt kommen als bei einem One-Night-Stand. Bei Männern sind es immerhin noch 64 %, die bei einem solch einmaligen Tete-a-Tete einen Orgasmus erleben. Forscher führen die für die Damenwelt oftmals unbefriedigenden Realitäten unter anderem darauf zurück, dass Frauen beim Sex in einer Beziehung unterschiedliche Stellungen ausprobieren können und ihrem Partner mitteilen, wie sie am meisten Lust verspüren. Bei einem One-Night-Stand fällt diese Art der Kommunikation oftmals weg, weil die Vertrauensbasis fehlt. Dann endet das amouröse Abenteuer häufig in Frust statt in Lust.

So wird der One-Night-Stand zum Erfolg

One-Night-Stands sollten nach Möglichkeit für alle Beteiligten Spaß und sexuelle Erfüllung bringen. Damit das gelingt, empfiehlt es sich, vorab verschiedene Grundregeln festzulegen. Dabei ist die Kommunikation besonders wichtig. Niemand kann erwarten, dass ein völlig Fremder genau weiß, worauf der andere steht. Deshalb ist es wichtig, die eigenen Bedürfnisse und Wünsche zu kommunizieren. Darüber hinaus sollten beide versuchen auf den anderen einzugehen. Wer nur auf sich selbst und seine eigene Befriedigung achtet, riskiert, dass der One-Night-Stand letztendlich zur Nullnummer wird. Zu den 5 Dingen, die du bei einem One-Night-Stand niemals tun solltest, gehört außerdem, dass ein Kondom absolute Pflicht ist. Wer sich nicht schützt, riskiert seine Gesundheit und die des Gegenübers. Auch Alkohol gehört zu den Dingen, die bei einem One-Night-Stand lieber in Maßen genossen werden sollten. Andernfalls kann es nach dem Sex ein böses Erwachen geben.

Patentrezepte für den ONS gibt es nicht

Bei einem One-Night-Stand haben beide Beteiligten in der Regel am meisten Spaß, wenn sie dasselbe wollen. Das betrifft nicht nur die Unverbindlichkeit des gemeinsamen Abenteuers, sondern vor allem auch den Sex an sich. Wie Männer und Frauen Lust empfinden und was ihnen Spaß macht, ist dabei völlig individuell. 6 Fakten über One-Night-Stands zeigen, dass die meisten One-Night-Stands in Bars oder am Arbeitsplatz ihren Ursprung haben. Während eine Bar reichlich unverfänglich ist, weil man den Partner mit großer Wahrscheinlichkeit nach dem sexuellen Abenteuer niemals wiedersieht, können bei einem One-Night-Stand am Arbeitsplatz spätere Komplikationen auftauchen. Umso wichtiger, dass beide Beteiligten sich über die Konsequenzen im Klaren sind bzw. frei von diesen agieren können. Wer Bedenken hat sich auf das Wagnis One-Night-Stand einzulassen, wird währenddessen unter Umständen gehemmt sein. Dann fällt es schwer sich fallen zu lassen und auch der Weg zum Höhepunkt wird dadurch deutlich erschwert.

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