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"Tiefpunkt der Wasserstände erreicht": ESA-Satellit fotografiert ausgetrockneten Rhein

18.08.2022 • 11:51

Die lange anhaltende Hitze und der geringe Niederschlag haben die Pegelstände vieler Flüsse in Deutschland dramatisch sinken lassen. Dies belegen jetzt auch Satellitenfotos der Europäischen Weltraumorganisation (ESA).

Die lange anhaltende Hitze und der geringe Niederschlag haben die Pegelstände vieler Flüsse in Deutschland dramatisch sinken lassen. Dies belegen jetzt auch Satellitenfotos der Europäische Weltraumorganisation (ESA).
Die Aufnahmen zeigen jeweils den Rhein bei Köln, einmal im Jahr 2021, einmal 2022. Auf dem Bild aus dem vergangenen Jahr zeichnet sich der Flusslauf in sattem Grün ab, was am noch reichlich vorhandenen grünlichen Wasser liegt, berichtet das Redaktionsnetzwerk Deutschland.
Ein Jahr später sieht die gleiche Stelle komplett anders aus: Von Grün keine Spur mehr, fast schwarz erscheint der deutlich schmalere Flusslauf aufgrund des fehlenden Wassers.

Keine Entwarnung trotz erwarteter Niederschläge

Laut Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Rhein ist "ein Tiefpunkt der Wasserstände erreicht". Vom Weltraum aus sei das Wasser bereits nicht mehr zu erkennen. Die Schifffahrt ist bereits seit einiger Zeit weitgehend eingestellt.
Die nun erwarteten Niederschläge sollen die Pegelstände zwar wieder um mehr als 50 Zentimeter heben. Für eine Entwarnung ist es nach Ansicht der Behörde aber noch zu früh.

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