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Wie eklig! Diese Spinnenbabies essen Ihre Mutter auf

Das ist der Stoff aus dem Alpträume gemacht sind. Die jungen Röhrenspinnen fresse ihre Mutter nach der Geburt auf. Manchmal lebt diese sogar dabei noch.

24.09.2017 16:00 | 1:45 Min | © Wochit

Pelzig, haarig, eklig. Die Angst vor Spinnen teilen wohl viele Menschen. Bei diesem ganz speziellen Fall ist die Angst gut nachvollziehbar.

Die weibliche Röhrenspinne, welche vor allem im südlichen Europa anzutreffen ist, packt ihre Eier in einen Kokon, den sie in einer selbst gebauten Höhle deponiert. Nach etwa 30 Tagen schlüpfen die Jungtiere. Aufopfernd würgt die Spinnenmutter Nahrungsbrei hoch, mit dem sie den Nachwuchs füttert. Das ist für sie aber so kräftezehrend, dass sie nach kurzer Zeit verstirbt.

Festmahl im Kindsbett

Und nach Ihrem Tod dient das Muttertier dann selbst den Jungen als Nahrung. Diese laben sich an ihrem Fleisch, bis sie groß und stark genug sind, um den Schutz der Höhle zu verlassen. Doch manchmal geht das Festmahl sogar noch vor dem Ableben der Mutter los.

Andere Tiere opfern sich auch

Es wurde beobachtet, dass auch andere weibliche Röhrenspinnen, die selbst nicht trächtig sind, dem Muttertier helfen und sich ebenfalls den Jungen zum Fraß vorwerfen. 

Das ist der Stoff aus dem Alpträume gemacht werden.

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