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Die Internetseite des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend stellt eine wichtige Anlaufstelle zum Thema häusliche Gewalt dar.

Hier werden erste Schritte aufgeführt, die konkrete Situationen adressieren: Was sollen Personen tun, wenn sie sich bedroht fühlen? Was ist zu beachten, wenn es bereits zu einem gewalttätigen Vorfall kam? Wer sollte informiert werden?

Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen"

Außerdem verweist das Ministerium auf das Hilfetelefon "Gewalt gegen Frauen". Unter der kostenfreien Telefonnummer 08000/116 016 erreichen Betroffene ganzjährig rund um die Uhr Ansprechpartner:innen.

Das Angebot steht in insgesamt 18 Sprachen zur Verfügung und kann anonym genutzt werden. Im Bedarfsfall erfolgt eine Vermittlung an Fachberatungsstellen oder Frauenhäuser.

Viele Bundesländer haben darüber hinaus noch eigene Beratungsangebote eingerichtet und sammeln diese auf speziellen Webseiten zum Thema, so zum Beispiel das Bayerische Staatsministerium für Familie, Arbeit und Soziales.

Kriminalprävention und Opferhilfe

Die Polizeiliche Kriminalprävention der Länder und des Bundes stellt Informationen bereit. Der Fokus liegt hier auf der unmittelbaren Polizeiarbeit bei Fällen von häuslicher Gewalt. So geht es u. a. um zivilrechtliche Fragen, um Wohnungsverweise und das Umgangsrecht für Kinder.

Das Internetportal der Diakonie bietet ebenfalls zahlreiche Hintergrundinformationen, unter anderem zur Rechtslage in Deutschland.

Der Weisse Ring hat spezielle Angebote zum Thema häusliche Gewalt eingerichtet. Die Organisation existiert bereits seit 1976 und wurde damals als Gemeinnütziger Verein zur Unterstützung von Kriminalitätsopfern und zur Verhütung von Straftaten e. V. gegründet. Heute bietet der Verein neben einem Opfertelefon (bundesweit erreichbar unter: 116 006) auch eine Online-Beratung an.