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Ein blutiger Plot mit Hochspannung

The Hateful Eight

"The Hateful Eight"

Mit "The Hateful Eight" wagt sich Quentin Tarantino erneut an einen Western, der fällt allerdings mysteriöser aus als "Django Unchained". Mit von der Partie sind unter anderem Samuel L. Jackson, Kurt Russell, Channing Tatum und Tim Roth.

Der neuste Film von Quentin Tarantino kommt am 28. Januar 2016 in die Kinos. Mit seiner prominenten Besetzung steht "The Hateful Eight" seinem Western-Vorgänger "Django Unchained" in nichts nach. Neben Samuel L. Jackson konnte der kultige Regisseur erneut Kurt Russell verpflichten. Aber auch weitere Stars wie Frauenschwarm Channing Tatum oder Jennifer Jason Leigh standen für Tarantino vor der Kamera. Alles in allem eine aufregende Mischung, die den verrückten Stoff mitreißend zum Leben erweckt.

Blutiger Plot mit Hochspannung

Die Story von "The Hateful Eight" ist schnell umrissen: Der Bürgerkrieg liegt schon einige Zeit zurück, als Kopfgeldjäger John Ruth und seine Gefangene Daisy Domergue nach Red Rock, Wyoming kommen. In der Postkutsche, die beide nehmen, befinden sich auch ein weiterer Kopfgeldjäger, Marquis Warren, und der angebliche Sherrif Chris Mannix. Von einem Schneesturm überrascht, suchen sie Zuflucht in einer Hütte. Die ist jedoch keinesfalls leer. Die Truppe trifft auf den Mexikaner Bob, den undurchsichtigen Oswald, Cowboy Joe und Ex-General Smithers. Zunächst wird friedlich geplaudert, doch dann wird es schnell ungemütlich. Für alle ist klar: Hier kommen nur wenige lebendig wieder raus.

"The Hateful Eight" kämpfte mit einigen Problemen

Quentin Tarantino und sein Team mussten bis zum Kinostart einige Hürden überwinden. Kurz vor Beginn der Dreharbeiten tauchte das Skript im Netz auf. Daraufhin zog Tarantino die Notbremse und machte kurzerhand eine Novelle aus dem Stoff. Anfang 2015 ging es dann mit einer neuen Version ans Set. Als der Film endlich im Kasten war, hörten die Probleme jedoch nicht auf. Quentin Tarantino äußerte sich nach einigen brutalen Übergriffen in Amerika kritisch zur Polizeigewalt und nannte die Beamten Mörder. Daraufhin gingen die Polizisten auf die Barrikaden und versuchten, dem Start von "The Hateful Eight" zu verhindern.

Quentin Tarantino kämpft mit dem Internet

Kurz bevor "The Hateful Eight" in den Kinos anlaufen sollte, bekamen Quentin Tarantino und sein Team einen weiteren Rückschlag zu spüren: Der gesamte Film wurde in DVD-Qualität im Netz geleakt, was die Macher sehr wütend stimmte. Ende 2015 tourte Tarantino schließlich mit dem Film durch mehrere Kinos, in denen er ihn auf 7mm präsentierte. Die Retro-Show kam bei den Fans gut an, die sich von den vielen Pannen nicht beeindrucken ließen. 

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