Immer mehr Stars sterben durch Medikamentenmissbrauch

Auch Promis nehmen wie jeder Normalbürger Medikamente zu sich. Allerdings nicht nur gegen Kopfschmerzen, Erkältungsfolgen, Gelenkschmerzen oder im Rahmen einer Behandlung bzw. Therapie. Viele berühmte Sportler, darunter auch zahlreiche Weltmeister und Olympiassieger, haben Medikamente erwiesenermaßen zur Leistungsteigerung genommen. Zahlreiche prominente Schauspieler, Musiker und Künstler kämpfen mit Medikamenten außerdem gegen Stress, Depressionen oder Figurprobleme an – oft mit tödlichen Folgen. Eine aktuelle Studie aus den USA hat ergeben, dass Promis eher durch Medikamente sterben als durch Drogen. Häufig erliegen Celebritys dabei einer Überdosierung von Schmerzmitteln. Allerdings sind davon nicht nur Promis betroffen.

Medikamente-Hand
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Prominente haben ein besonders hohes Risiko, verfrüht und insbesondere in Folge von falsch dosierten oder falsch verschriebenen Medikamenten zu sterben. Der Tod des amerikanischen Schauspielers Heath Leadger wurde 2008 maßgeblich durch  einen Cocktail aus Schmerz- und Beruhigungsmitteln verursacht. Die Pop-Legende Prince starb im Jahre 2016 vermutlich an einer Überdosis des Schmerzmittels Fentanyl. Und der King of Pop, Michael Jackson, nahm Untersuchungen zufolge deutlich zuviel von dem Narkosemittel Propofol zu sich.

Ein Jahr nach dem Tod von Prince durch eine versehentliche Überdosis Schmerzmittel kamen neue Ermittlungsergebnisse ans Licht. Die Medikamente, die Prince zuhause hatte, wurden offenbar nicht ihm selbst verschrieben. Die amerikanische Polizei geht davon aus, dass Prince die Medikamente über andere Personen bezog, zuletzt mit der Hilfe eines Arztes, der den Musiker erst kurz vor seinem Tod anfing zu behandeln.

Um die Privatsphäre des Pop-Stars zu schützen, soll der Arzt ein Schmerzmittel-Rezept, das angeblich für Prince bestimmt war, auf den Namen des Bodyguards des Sängers ausgeschrieben haben. Im Haus des Musikers fanden Ermittler auch einen Koffer mit zahlreichen Pillen-Döschen, der mit dem Namen des Bodyguards "Peter Bravestrong" versehen war. Die Medikamente stimmten offenbar nicht mit dem überein, was auf der Verpackung stand.

Heath Ledger starb an einem Medikamenten-Cocktail

Heath Ledgers Tod war in den Augen seiner Schwester Kate ein tragisches Versehen. Der Schauspieler starb im Alter von nur 28 Jahren an einem Medikamenten-Cocktail, nachdem er Schlaf- und Beruhigungsmittel parallel zu sich genommen hatte. Diese Mittel führten in ihrer Neben- und Wechselwirkung zum Herzstillstand. Kate hatte ihren Bruder noch kurz vor ihrem Tod davor gewarnt, die Medikamente einfach zu mixen.

Die Zahl der wegen Medikamentenmissbrauchs gestorbenen Stars steigt weltweit. Meist richtet die Überdosierung schon im Alter von 25 bis 40 Jahren fatale Schäden an. Während Stars in den 70er-Jahren des 20. Jahrhunderts noch eher an einer Überdosis Heroin starben, ist heute die Überdosierung von Schmerzmitteln, Antidepressiva oder Stimmungsaufhellern eine verbreitete Todesursache.  

Denn diese Mittel unterdrücken nicht nur körperliche Schmerzen, sondern auch negative Emotionen wie beispielsweise Angst oder Lampenfieber. Berühmte Rock- und Pop-Stars wie Prince, der im Alter von 57 Jahren noch auf Welttournee gegangen sind und dabei mitunter sogar mehrere Konzerte an einem Tag gaben, stehen unter einem enormem Druck. Körperliche Schmerzen, Depressionen oder auch nur schlechte Laune darf es während einer Tournee einfach nicht geben.

Verzweiflung-Kopfschmerzen
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Dabei sind die Stoffe der Promis in den meisten Fällen nicht einmal illegal, sondern lediglich verschreibungspflichtig. Hoch dosierte Schmerzmittel haben in den Händen von medizinischen Laien nichts zu suchen. Fentanyl, das Mittel, das maßgeblich den Tod von Prince herbeiführte, ist zum Beispiel hundert Mal so stark wie Morphin. Promis brauchen deshalb gute, verantwortungsbewusste Ärzte, die nicht einfach das verschreiben, was der berühmte Patient wünscht.

Ominöse Mittel gegen Bauchfett und Übergewicht

Gefährlich wird es auch für Hollywoodstars, die ominöse Mittel konsumieren, um ihr Bauchfett zu reduzieren, in denen nicht deklarierte pharmakologisch wirkende Stoffe enthalten sind. Zum Beispiel Sibutramin, das zu Todesfällen führen kann und deshalb 2010 in der EU verboten worden ist. Oder die Industriechemikalie 2,4-Dinitrophenol (DNP), die hauptsächlich bei der Synthese von Farbstoffen, Holzschutzmitteln, Insektiziden und Sprengstoffen zum Einsatz kommt.

Die Massenmedien berichten im Zusammenhang mit Diäten, Diätpillen & Co. mit Vorliebe über die Einnahme von Drogen-Cocktails als Appetitzügler, die lebensgefährlich und keinesfalls empfehlenswert sind. Anorektika wie Ephedrin, Phentermin und Sibutramin wirken auf das auf das zentrale Nervensystem ein und sind wegen gefährlicher Nebenwirkungen in Deutschland nicht legal erhältlich.

Das neueste Zaubermittel in Hollywood, das angeblich das Fett schmelzen lässt, heißt Adderall. Eigentlich ist es zur Behandlung von Konzentrationsstörungen gedacht und wird ADHS-Patienten verschrieben. Mittlerweile hat sich aber herumgesprochen, dass es neben der aufputschenden Wirkung auch den Hunger unterdrückt. Statt Fasten und Strampeln wählen nun viele Stars den scheinbar einfacheren Weg, die Adderall-Diät.

Adderall ruft im Menschen Euphorie und Motivation hervor, macht aber schnell abhängig und hat bereits zu einigen Todesfällen geführt. Von der hierzulande ebenfalls verbotenen Durchhalte-Pille Lido geht zwar keine Suchtgefahr aus – sie kann jedoch gefährliche Herz-Kreislauf-Störungen verursachen. Zu den prominenten Adderall-Nutzern gehört auch Lindsay Lohan, deren Gewicht in den letzten Jahren erheblichen Schwankungen unterworfen gewesen ist.

Medikamente nur aus der Apotheke oder Onlineapotheke!

Medikamente sollten immer nur in zertifizierten Apotheken erworben werden – auch Onlineapotheken sind erlaubt! Gegen den bewussten Missbrauch von Medikamenten ist leider noch kein Kraut gewachsen, gegen weite Wege zur Apotheke, teure Arzneien oder geschlossene Geschäfte schon. Wer rezeptfreie oder vom Arzt verschriebene Medikamente benötigt, kann diese heute bequem und günstig von zuhause aus bestellen.

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Die offiziell in Deutschland zugelassenen Online-Apotheken führen ein breites Sortiment an Arznei- und Nahrungsergänzungsmitteln renommierter Markenanbieter. Die benötigten Medikamente werden in der Regel binnen ein bis drei Tagen nach Hause geliefert – je nach Bestellwert sogar versandkostenfrei.

Die Online-Bestellung von Medikamenten ist nicht nur schnell und bequem – man kann dabei auch jede Menge sparen. Die meisten Anbieter präsentieren ihre Sonderangebote stark reduzierter Arzneien und saisonaler Angebotsartikel bereits auf der Startseite. Zusätzliches Sparpotenzial bieten Gutscheine für ausgewählte Medikamente und Nahrungsergänzungsmittel, oft direkt auf den Seiten der Online-Apotheken oder in speziellen Gutschein-Portalen – einfach den Couponcode notieren, vor der Zahlung anwenden und sparen.

Auch die Bestellung rezeptpflichtiger Medikamente stellt keinerlei Problem dar. Das Rezept muss eingeschickt werden und schon verlässt das bestellte Paket das Haus des Anbieters. Die Ware kann bis zu 14 Tage nach Erhalt ohne Angabe von Gründen zurückgeschickt werden. Liegt der Kaufpreis über 40 Euro, übernehmen seriöse Online-Apotheken die Kosten der Rücksendung.

Bei Fragen zu einem Medikament und/oder zu dessen Anwendung haben führende Online-Apotheken einen telefonischen Kundenservice eingerichtet, der meist von 8:00 bis 20:00 Uhr erreichbar ist. Der Kundenservice kann dank seiner Kompetenz so gut wie alle Fragen und Probleme klären.