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Matthias Sammer

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Matthias Sammer
© dpa 32548651

Starprofil

  • Vorname Matthias
  • Nachname Sammer
  • Geburtsdatum 5.9.1967
  • Geburtsort Dresden
  • Land Deutschland
  • Sternzeichen Jungfrau
  • Geschlecht männlich

Kurzbiografie

Ob als Spieler, Funktionär oder Manager: Fußballer Matthias Sammer hat nie ein Blatt vor den Mund genommen und stets polarisiert. Davon abgesehen gilt Sammer als einer der führungsstärksten Ausnahmekicker, die Deutschland je hervorgebracht hat.

Die sportliche Karriere von Matthias Sammer begann im Osten der damals noch geteilten Republik, der Fußballspieler war ab 1985 als Profi bei „SG Dynamo Dresden“ unter Vertrag. 1986 schaffte er den Sprung ins Nationalteam der DDR. Obwohl Sammer als defensiver Mittelfeldspieler eingesetzt wurde, gelangen dem Hochtalentierten in 102 Spielen 39 Tore. Nach der Wiedervereinigung wechselte der Fußballer zum Bundesligisten VfB Stuttgart, wo er zwei Spielzeiten absolvierte und 21 Tore erzielte. Im Jahr 1992 gelang unter Trainer Christoph Daum der Gewinn der deutschen Meisterschaft.

In der Saison 1992/93 wurde Matthias Sammer einige Monate von „Inter Mailand“ verpflichtet, kannte aber dort nicht heimisch werden. So nahm er ein Angebot aus Dortmund an und wechselte noch während der Saison zum „BVB“. Mit Matthias Sammer kam der Erfolg: das Team gewann unter Trainer Otmar Hitzfeld 1995 und 1996 die Meisterschaft. Mit diesen Triumphen im Steckbrief und seinen spielerischen Qualitäten wurde Mattias Sammer der erste Fußballer aus der ehemaligen DDR, der von Bundestrainer Berti Vogts in den Kader des neuen gesamtdeutschen Teams berufen wurde. Hier wurde Matthias Sammer 1992 Vize-Europameister und vier Jahre später in England Europameister.

Seine aktive Laufbahn als Fußballer beendete Matthias Sammer offiziell im Jahr 2000. Grund waren langwierige Verletzungen, vor allem das Knie machte Probleme. Im gleichen Jahr wurde Leitwolf Sammer neuer Cheftrainer beim „BVB“, und feierte zwei Jahre später den Meistertitel. Ab 2006 war Sammer als Sportdirektor beim DFB tätig, bevor er Mitte 2012 beim „FC Bayern“ Christian Nerlinger als Sportdirektor beerbte.