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Rainald Grebe

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Rainald Grebe
© dpa

Starprofil

  • Vorname Rainald
  • Nachname Grebe
  • Geburtsdatum 14.4.1971
  • Geburtsort Cologne
  • Land Deutschland
  • Sternzeichen Widder
  • Geschlecht männlich

Kurzbiografie

Rainald Grebe ist vieles: Liedermacher, Kabarettist, Komiker, Schauspieler, aber vor allem ist er eines - Geschmackssache. An seinen Auftritten als Comedian scheiden sich häufig die Geister. Dabei behandelt er alltägliche Themen in meist bizarren Zusammenhängen. Unvergessen sind Lieder wie "Brandenburg" und "Bengt bangt".

Rainald Grebe wuchs bei Köln auf und leistete nach seinem Abitur den Zivildienst in einer psychiatrischen Klinik. Er begann ein Studium an der „Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch“ in Berlin und schloss es mit einem Diplom im Fach Puppenspiel ab. Im Jahr 2000 übernahm Rainald Grebe die Stelle des Dramaturgen und Regisseurs am Theaterhaus in Jena und legte damit den Grundstein für seine Karriere.

Seine Laufbahn bei Theater und Fernsehen begann laut Steckbrief 2002, als Rainald Grebe gemeinsam mit Thomas Hermanns die Varietéshow „Immer wieder sonntags“ produzierte. Danach trat der Kabarettist wiederholt in Fernsehsendungen wie „Nightwash“ oder dem „Quatsch Comedy Club“ auf. Dort gab er unter anderem seine berühmte Bundesländer Song-Reihe zum Besten. Jedes Lied behandelte eines der 16 Bundesländer und stellte mehr oder weniger dessen Vorzüge heraus; meistens überwogen jedoch die Nachteile.

Sein erstes Album trug den Titel „Das Abschiedskonzert“ und erschien 2004. Ein Jahr später begann Rainald Grebe mit der „Kapelle der Versöhnung“ zu touren. Diese bestand aus einem Schlagzeug- und einem Gitarrenspieler und wurde 2010 zum „Orchester der Versöhnung“ aufgestockt, als ein Streichquartett und weitere Musiker hinzukamen. Der Kabarettist hat auch schon zahlreiche Solo-Touren hinter sich, die zum Beispiel unter dem Titel „Das Hongkongkonzert“ und „Das Rainald Grebe Konzert“ liefen.

Auch am Theater war der Kabarettist immer wieder tätig. Mit seinem Programm „Alle reden vom Wetter - Die Klimarevue“ machte er zum Beispiel am Leipziger Centraltheater auf die Gefahren des Klimawandels aufmerksam. 2009 folgte das Theaterstück „Die Karl-May-Festspiele Leipzig“. 2010 verschlug es Rainald Grebe nach Berlin, wo er am „Maxim-Gorki-Theater“ seine Produktion „Zurück zur Natur. Ein Konzert für Städtebewohner“ präsentierte.