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Diese Verschwörungstheorie wurde wissenschaftlich untersucht – und das kam dabei raus

Folge 19 Staffel 2016

Verschwörungstheorien sind weit verbreitet und halten sich hartnäckig. Nun haben mehrere Wissenschaftler das Phänomen der Chemtrails untersucht – und das kam dabei raus.

25.08.2016 17:00 | 1:38 Min | © ProSieben

Verschwörungstheorien halten sich hartnäckig. Angeblich landeten Aliens in Roswell, die Amerikaner waren nie auf dem Mond und Geheimbünde kontrollieren die ganze Welt. Vor einiger Zeit kam auch diese abstruse Theorie dazu: die Chemtrails. Damit sind weißen Kondensstreifen am Himmel gemeint, die von Flugzeugen stammen. Doch Verschwörungstheoretiker deuten sie anders – als einen von der Regierung gesteuerten Eingriff in die Atmosphäre. Einige behaupten, mit Chemtrails würde das Wetter beeinflusst, andere sagen, die Geburtenrate solle gesenkt werden. Doch es geht noch krasser; manch einer ist überzeugt: Chemtrails sollen uns systematisch vergiften. Wie das Fachmagazin „IOP Science“ berichtet, hat jetzt ein großes Forschungsteam dutzende Experten zu den rätselhaften Wolken am Himmel befragt. Das Ergebnis: 76 Experten konnten absolut keinen Beleg für eine Sprühkampagne mit Chemikalien feststellen.

Nur ein Experte stieß einmal auf einen erhöhten Barium-Wert in der Atmosphäre. Was aber noch lange kein Beweis für Chemtrails ist. In einem Punkt mussten die Forscher den Verschwörungstheoretikern aber recht geben: Die Kondensstreifen sind heutzutage weiter verbreitet und halten sich länger in der Luft. Der Grund dafür liegt aber nicht in einer Beimischung von Chemikalien, sondern in stärkeren Düsenantrieben der Flugzeuge und dem Klimawandel. Die Anhänger der Chemtrail-Theorie wird das wahrscheinlich trotzdem nicht umstimmen.

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