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Hollywood Madness: Mickey Mouse, Spiderman und Co.

Folge 20 Staffel 2016

Um es in Hollywood zu schaffen, tun viele wirklich alles. Egal, ob als Batman oder Mickey Mouse – Video-Stars wollen sie alle werden, notfalls eben in einem Kostüm. Was den Touristen nicht klar ist: Die Schauspielanfänger müssen damit ihren Lebensunterhalt bestreiten.

26.02.2016 17:00 | 10:00 Min | © ProSieben

Wer es in Hollywood schaffen will, muss viel leisten

Aller Anfang ist schwer, das gilt vor allem für Schauspieler. Verkleidet als Mickey Mouse Video- und Fotowünsche der Touristen erfüllen, klingt zwar lustig, ist aber ein echter Knochenjob. Jedes Jahr pilgern unzählige Träumer nach Los Angeles, um dort ihre Karriere zu starten. Aber nicht jeder schafft es und bekommt gleich eine Rolle in einer der beliebten Serien oder einem Blockbuster. Das gelingt nur den wenigsten. Der Rest muss zusehen, wie er seine Brötchen verdient. Während die einen sich mit Aushilfsjobs, beim Kellnern oder als Pizzabote über Wasser halten, versuchen die anderen mit ihrem Talent zu punkten. Dafür müssen sie sich aber etwas einfallen lassen.

Um möglichst vielen Schaulustigen aufzufallen, investieren die angehenden Stars von morgen viele Tausend Dollar in aufwendige Kostüme. Damit kommen sie einem echten Mickey Mouse-Video oder -Foto tatsächlich ziemlich nah. Aber wie genau verdienen sie ihr Geld? Austin zeigt im "Hollywood Madness"-Clip, wie's geht. Als Batman verkleidet, spricht er die Touristen an und schlägt ihnen vor, sich mit ihm fotografieren zu lassen. Besonders wichtig: Er muss sie darauf hinweisen, dass sie ihm dafür ein Trinkgeld geben sollen. Manchmal klappt das, manchmal nicht. Denn nicht jeder hat die Spendierhosen an.

Mickey Mouse-Video und Co. sind nicht die einzige Art, um Geld zu machen

Reich werden Austin und seine Leidensgenossen mit den Schnappschüssen nicht. Manchmal reicht es gerade so zum Überleben. Dabei stehen sie oft über acht Stunden auf dem Walk of Fame, damit die Schaulustigen ihr Batman- oder Mickey Mouse-Video bekommen. Oft fühlt sich Austin ausgenutzt, gerade, wenn er nichts an einer Aufnahme verdient. Ändern kann er das aber nicht. Obwohl sein Traum von einer Hollywood-Karriere noch lange nicht erfüllt ist, hält er daran fest. Andere haben es mit ihrer Masche hingegen schon weit gebracht.

Fazit: Es ist nicht alles Gold, was glänzt, gerade in Hollywood. Ob mit einem gefakten Mickey Mouse-Video, als falscher Batman oder als eine andere Nachmache – der Schauspielnachwuchs nimmt auf dem Walk of Fame einiges auf sich, damit sich sein Traum endlich erfüllt.

Wenn ihr mehr zum Thema wissen wollt, schaut doch mal hier:

Hollywood Madness (5): Berühmt werden in L.A.

Hollywood Madness: Die Stadt der verrückten Träumer

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