Endlich Besuch: Seit seiner Entstehung vor 4,5 Milliarden Jahren kreiste Ceres völlig allein um die Sonne. 2015 bekam sie dann endlich Besuch. Die mit einem Ionen-Triebwerk ausgestattete NASA-Raumsonde Dawn nahm den Zwergplaneten drei Jahre lang unter die Lupe.
Endlich Besuch: Seit seiner Entstehung vor 4,5 Milliarden Jahren kreiste Ceres völlig allein um die Sonne. 2015 bekam sie dann endlich Besuch. Die mit einem Ionen-Triebwerk ausgestattete NASA-Raumsonde Dawn nahm den Zwergplaneten drei Jahre lang unter die Lupe.© NASA/JPL-Caltech
Die etwa eine Tonne schwere Sonde flog stellenweise bis auf 35 Kilometer an Ceres heran und konnte Gesteinsbrocken von nur wenigen Metern Größe auf der Oberfläche erkennen (hier ein Hangrutsch im Occator-Krater).
Die etwa eine Tonne schwere Sonde flog stellenweise bis auf 35 Kilometer an Ceres heran und konnte Gesteinsbrocken von nur wenigen Metern Größe auf der Oberfläche erkennen (hier ein Hangrutsch im Occator-Krater).© NASA
Zum Vergleich: So war Ceres für Astronom:innen im Teleskop zu erkennen, bis Dawn ihnen hochauflösende Bilder lieferte.
Zum Vergleich: So war Ceres für Astronom:innen im Teleskop zu erkennen, bis Dawn ihnen hochauflösende Bilder lieferte.© Nasa
Dawn untersuchte vor allen die bis zu 250 Kilometer breiten Impaktkrater auf Ceres.
Dawn untersuchte vor allen die bis zu 250 Kilometer breiten Impaktkrater auf Ceres.© NASA
Die Wände solcher Krater sind Kletterparadiese im Weltall. Die Wände des Occator-Kraters ragen fast teilweise 2000 Meter steil in die Höhe.
Die Wände solcher Krater sind Kletterparadiese im Weltall. Die Wände des Occator-Kraters ragen fast teilweise 2000 Meter steil in die Höhe.© NASA
Vor etwa 250 Millionen Jahren ist nach Ansicht von Wissenschaftler:innen womöglich ein Asteroid eingeschlagen und hat Material aus einer Tiefe von bis zu 50 Kilometer an die Oberfläche gerissen. Für die Wissenschaft ist das ein Glücksfall: Der Einschlag bildet bis heute ein geologisches Fenster ins Innere von Ceres.
Vor etwa 250 Millionen Jahren ist nach Ansicht von Wissenschaftler:innen womöglich ein Asteroid eingeschlagen und hat Material aus einer Tiefe von bis zu 50 Kilometer an die Oberfläche gerissen. Für die Wissenschaft ist das ein Glücksfall: Der Einschlag bildet bis heute ein geologisches Fenster ins Innere von Ceres.© NASA/JPL-Caltech
Obwohl Ceres so klein ist, haben sich im Kern des Himmelskörpers offenbar in unterschiedliche Schichten ausgebildet: Die schweren Minerale sanken Richtung Mitte, die leichtesten blieben außen - umhüllt von einer Schicht Wassereis. Grund: Radioaktive Elemente heizten den Zwerg derart auf, dass er zum Teil aufschmolz. Das heißt aber, dass für eine Zeit lang sogar ein Teil des Wassers von Ceres flüssig war - oder ist.
Obwohl Ceres so klein ist, haben sich im Kern des Himmelskörpers offenbar in unterschiedliche Schichten ausgebildet: Die schweren Minerale sanken Richtung Mitte, die leichtesten blieben außen - umhüllt von einer Schicht Wassereis. Grund: Radioaktive Elemente heizten den Zwerg derart auf, dass er zum Teil aufschmolz. Das heißt aber, dass für eine Zeit lang sogar ein Teil des Wassers von Ceres flüssig war - oder ist. © NASA
Rätselhaft waren jahrelang mehr als 300 Flecken, die unter bestimmten Foto-Filtern regelrecht leuchten. Dawn Instrumente enthüllten: Es handelt sich um Ablagerungen von Magnesium-Salzen. Sie sind über eine Art Eisvulkanismus an die Oberfläche gedrungen und haben sich dort abgelagert.
Rätselhaft waren jahrelang mehr als 300 Flecken, die unter bestimmten Foto-Filtern regelrecht leuchten. Dawn Instrumente enthüllten: Es handelt sich um Ablagerungen von Magnesium-Salzen. Sie sind über eine Art Eisvulkanismus an die Oberfläche gedrungen und haben sich dort abgelagert.© NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA
Diese Kryovulkane sind offenbar immer noch aktiv. Dawn fand den fünf Kilometer hohen Vulkan Ahuna Mons hier in einer zweifach überhöhten Simulation zu sehen. Da er so steil ist, vermuten Wissenschaftler immer noch flüssiges Salzwasser unter seiner Basis.
Diese Kryovulkane sind offenbar immer noch aktiv. Dawn fand den fünf Kilometer hohen Vulkan Ahuna Mons hier in einer zweifach überhöhten Simulation zu sehen. Da er so steil ist, vermuten Wissenschaftler immer noch flüssiges Salzwasser unter seiner Basis.© NASA/JPL-Caltech/UCLA/MPS/DLR/IDA/PSI
Endlich Besuch: Seit seiner Entstehung vor 4,5 Milliarden Jahren kreiste Ceres völlig allein um die Sonne. 2015 bekam sie dann endlich Besuch. Die mit einem Ionen-Triebwerk ausgestattete NASA-Raumsonde Dawn nahm den Zwergplaneten drei Jahre lang unter die Lupe.
Die etwa eine Tonne schwere Sonde flog stellenweise bis auf 35 Kilometer an Ceres heran und konnte Gesteinsbrocken von nur wenigen Metern Größe auf der Oberfläche erkennen (hier ein Hangrutsch im Occator-Krater).
Zum Vergleich: So war Ceres für Astronom:innen im Teleskop zu erkennen, bis Dawn ihnen hochauflösende Bilder lieferte.
Dawn untersuchte vor allen die bis zu 250 Kilometer breiten Impaktkrater auf Ceres.
Die Wände solcher Krater sind Kletterparadiese im Weltall. Die Wände des Occator-Kraters ragen fast teilweise 2000 Meter steil in die Höhe.
Vor etwa 250 Millionen Jahren ist nach Ansicht von Wissenschaftler:innen womöglich ein Asteroid eingeschlagen und hat Material aus einer Tiefe von bis zu 50 Kilometer an die Oberfläche gerissen. Für die Wissenschaft ist das ein Glücksfall: Der Einschlag bildet bis heute ein geologisches Fenster ins Innere von Ceres.
Obwohl Ceres so klein ist, haben sich im Kern des Himmelskörpers offenbar in unterschiedliche Schichten ausgebildet: Die schweren Minerale sanken Richtung Mitte, die leichtesten blieben außen - umhüllt von einer Schicht Wassereis. Grund: Radioaktive Elemente heizten den Zwerg derart auf, dass er zum Teil aufschmolz. Das heißt aber, dass für eine Zeit lang sogar ein Teil des Wassers von Ceres flüssig war - oder ist.
Rätselhaft waren jahrelang mehr als 300 Flecken, die unter bestimmten Foto-Filtern regelrecht leuchten. Dawn Instrumente enthüllten: Es handelt sich um Ablagerungen von Magnesium-Salzen. Sie sind über eine Art Eisvulkanismus an die Oberfläche gedrungen und haben sich dort abgelagert.
Diese Kryovulkane sind offenbar immer noch aktiv. Dawn fand den fünf Kilometer hohen Vulkan Ahuna Mons hier in einer zweifach überhöhten Simulation zu sehen. Da er so steil ist, vermuten Wissenschaftler immer noch flüssiges Salzwasser unter seiner Basis.

© 2024 Seven.One Entertainment Group