In den 1970erJahren lud die damalige Sowjetunion ihre Verbündeten ein, mit ins All zu fliegen. So gelangte Sigmund Werner Paul Jähn 1978 für 7 Tage in den Orbit und die Raumstation Saljut 6. Eine erstaunliche Karriere: Erst Buchdrucker, dann Jagdpilot der DDR und Kosmonaut, später Physiker mit Doktor und nach der Wende Berater der ESA.  Der erste Deutsche im All starb am 21. September 2019, Jähn wurde 82 Jahre alt.
In den 1970erJahren lud die damalige Sowjetunion ihre Verbündeten ein, mit ins All zu fliegen. So gelangte Sigmund Werner Paul Jähn 1978 für 7 Tage in den Orbit und die Raumstation Saljut 6. Eine erstaunliche Karriere: Erst Buchdrucker, dann Jagdpilot der DDR und Kosmonaut, später Physiker mit Doktor und nach der Wende Berater der ESA. Der erste Deutsche im All starb am 21. September 2019, Jähn wurde 82 Jahre alt.© ESA
Der deutsche Astronaut Ulf Merbold (rechts) und US-Raumfahrer-Legende John Young machen Pause im All. Merbold war der erste Deutsche ... ähh ... Westdeutsche im All. Der Physiker flog 1983 als erster Nicht US-Amerikaner mit dem damals noch brandneuen Spaceshuttle, dem ersten von insgesamt 3 Raumflügen - bis heute Rekord.
Der deutsche Astronaut Ulf Merbold (rechts) und US-Raumfahrer-Legende John Young machen Pause im All. Merbold war der erste Deutsche ... ähh ... Westdeutsche im All. Der Physiker flog 1983 als erster Nicht US-Amerikaner mit dem damals noch brandneuen Spaceshuttle, dem ersten von insgesamt 3 Raumflügen - bis heute Rekord.© NASA
Bei der ersten Auswahlrunde hatte er seinem Kollegen Merbold den Vortritt lassen müssen. Beim 2 Versuch klappte es: Ernst Messerschmidt flog 1985 mit dem Shuttle ins All. Für den Physiker ein Highlight: Er betreute das Spacelab, ein von Deutschland komplett bezahltes Weltraumlabor, das im Laderaum der Raumfähre untergebracht war.
Bei der ersten Auswahlrunde hatte er seinem Kollegen Merbold den Vortritt lassen müssen. Beim 2 Versuch klappte es: Ernst Messerschmidt flog 1985 mit dem Shuttle ins All. Für den Physiker ein Highlight: Er betreute das Spacelab, ein von Deutschland komplett bezahltes Weltraumlabor, das im Laderaum der Raumfähre untergebracht war.© NASA
Reinhard Furrer ist der 3. der westdeutschen "Mercurys", der 3 Astronauten aus der ersten Auswahlrunde. Damals war offenbar kein Nachteil, Physik zu studieren, wenn man ins All wollte. Erst machte der gebürtige Tiroler Karriere als Physik-Professor an der Uni, dann arbeitete er im Orbit an der Seite von Messerschmid im SpaceLab. Tragisch: Furrer stürzte 1995 als Co-Pilot mit einem Oldtimer-Kampfflugzeug ab. Ob er oder der Pil
Reinhard Furrer ist der 3. der westdeutschen "Mercurys", der 3 Astronauten aus der ersten Auswahlrunde. Damals war offenbar kein Nachteil, Physik zu studieren, wenn man ins All wollte. Erst machte der gebürtige Tiroler Karriere als Physik-Professor an der Uni, dann arbeitete er im Orbit an der Seite von Messerschmid im SpaceLab. Tragisch: Furrer stürzte 1995 als Co-Pilot mit einem Oldtimer-Kampfflugzeug ab. Ob er oder der Pil© DLR
Mit Klaus-Dietrich Flade flog wieder ein Astronaut alten Schlages ins All. Der Rheinland-Pfälzer schoss erst mit Starfightern und Tornados über den Himmel, dann 1992 mit einer Sojus-Rakete zur russischen Raumstation MIR.
Mit Klaus-Dietrich Flade flog wieder ein Astronaut alten Schlages ins All. Der Rheinland-Pfälzer schoss erst mit Starfightern und Tornados über den Himmel, dann 1992 mit einer Sojus-Rakete zur russischen Raumstation MIR.© DLR
Als 1986 erneut deutsche Astronauten gesucht wurden – damals noch per Annonce in Tageszeitungen, bewarben sich fast 1800 Menschen. Nur 5 wurden genommen und Hans Wilhelm Schlegel war einer von ihnen. Der Physiker flog 2mal ins All: einmal mit dem Shuttle 1993, ein 2. Mal 2008 als Kosmonaut mit einem Sojus-Raumschiff zur MIR. Übrigens zeigen auch Astronauten Gefühle: Schlegel heiratete seine damalige Kollegin und Raumfahreranw
Als 1986 erneut deutsche Astronauten gesucht wurden – damals noch per Annonce in Tageszeitungen, bewarben sich fast 1800 Menschen. Nur 5 wurden genommen und Hans Wilhelm Schlegel war einer von ihnen. Der Physiker flog 2mal ins All: einmal mit dem Shuttle 1993, ein 2. Mal 2008 als Kosmonaut mit einem Sojus-Raumschiff zur MIR. Übrigens zeigen auch Astronauten Gefühle: Schlegel heiratete seine damalige Kollegin und Raumfahreranw© NASA
Ulrich Walter flog zwar nur einmal ins All, 1993 an Bord der später tragisch abgestürzten US-Raumfähre Columbia. Der heutige-Physik-Professor ist aber ein wortgewaltiger Befürworter der bemannten Raumfahrt und häufiger Gast in Wissenschaftssendungen.
Ulrich Walter flog zwar nur einmal ins All, 1993 an Bord der später tragisch abgestürzten US-Raumfähre Columbia. Der heutige-Physik-Professor ist aber ein wortgewaltiger Befürworter der bemannten Raumfahrt und häufiger Gast in Wissenschaftssendungen.© NASA
Für 12 Jahre war er der deutsche Rekord-Astronaut: Thomas Reiter (hier bei einer Benefizveranstaltung für Kinder). Während seiner 2 Aufenthalte auf der russischen Raumstation MIR 1995 und der Internationalen Raumstation ISS 2006 war er insgesamt 350 Tage in der Erdumlaufbahn. Diese Zeit hat den ersten deutsche Langzeitastronauten geprägt. Kaum eine Gelegenheit, ohne dass der Jetpilot und Raumfahrt-Ingenieur davon spricht, wie
Für 12 Jahre war er der deutsche Rekord-Astronaut: Thomas Reiter (hier bei einer Benefizveranstaltung für Kinder). Während seiner 2 Aufenthalte auf der russischen Raumstation MIR 1995 und der Internationalen Raumstation ISS 2006 war er insgesamt 350 Tage in der Erdumlaufbahn. Diese Zeit hat den ersten deutsche Langzeitastronauten geprägt. Kaum eine Gelegenheit, ohne dass der Jetpilot und Raumfahrt-Ingenieur davon spricht, wie© ESA
Reinhold Ewald wäre beinah der tragischste aller deutschen Astronauten geworden. Als er 1997 auf der russischen Raumstation MIR arbeitete, brannte eine Perchlorat-Patrone zu heiß ab die Besatzung drohte im Rauch zu ersticken. Nur mit Mühe gelang es, das Feuer zu löschen. Die größte Sorge des Physikers: Dass er die Station verlassen muss und seine Experimente nicht zu Ende führen könnte.
Reinhold Ewald wäre beinah der tragischste aller deutschen Astronauten geworden. Als er 1997 auf der russischen Raumstation MIR arbeitete, brannte eine Perchlorat-Patrone zu heiß ab die Besatzung drohte im Rauch zu ersticken. Nur mit Mühe gelang es, das Feuer zu löschen. Die größte Sorge des Physikers: Dass er die Station verlassen muss und seine Experimente nicht zu Ende führen könnte.© ESA
Gerhard Thiele reiste 2000 mit dem US-Shuttle "Endeavour" ins All, der Ersatzfähre für die explodierte "Challenger". Zusammen mit seiner Frau wird der Physiker wird womöglich Gründer der ersten deutschen Raumfahrt-Dynastie: Seine Tochter Insa will auch Astronautin werden.
Gerhard Thiele reiste 2000 mit dem US-Shuttle "Endeavour" ins All, der Ersatzfähre für die explodierte "Challenger". Zusammen mit seiner Frau wird der Physiker wird womöglich Gründer der ersten deutschen Raumfahrt-Dynastie: Seine Tochter Insa will auch Astronautin werden. © NASA
A star is born: Alexander Gerst war der erste deutsche Multimedianaut. Der Vulkanologe (kein Physiker!) funkte 2014 auf allen Social-Media-Kanälen, was auf der ISS passierte. Nach seinem 2. und 362 tägigem Raumflug 2018 übernahm er die Langzeit-Krone von Reiter. Besondere Leistung: Gerst war der erste deutsche Kommandant der ISS.
A star is born: Alexander Gerst war der erste deutsche Multimedianaut. Der Vulkanologe (kein Physiker!) funkte 2014 auf allen Social-Media-Kanälen, was auf der ISS passierte. Nach seinem 2. und 362 tägigem Raumflug 2018 übernahm er die Langzeit-Krone von Reiter. Besondere Leistung: Gerst war der erste deutsche Kommandant der ISS.© ESA
In den 1970erJahren lud die damalige Sowjetunion ihre Verbündeten ein, mit ins All zu fliegen. So gelangte Sigmund Werner Paul Jähn 1978 für 7 Tage in den Orbit und die Raumstation Saljut 6. Eine erstaunliche Karriere: Erst Buchdrucker, dann Jagdpilot der DDR und Kosmonaut, später Physiker mit Doktor und nach der Wende Berater der ESA.  Der erste Deutsche im All starb am 21. September 2019, Jähn wurde 82 Jahre alt.
Der deutsche Astronaut Ulf Merbold (rechts) und US-Raumfahrer-Legende John Young machen Pause im All. Merbold war der erste Deutsche ... ähh ... Westdeutsche im All. Der Physiker flog 1983 als erster Nicht US-Amerikaner mit dem damals noch brandneuen Spaceshuttle, dem ersten von insgesamt 3 Raumflügen - bis heute Rekord.
Bei der ersten Auswahlrunde hatte er seinem Kollegen Merbold den Vortritt lassen müssen. Beim 2 Versuch klappte es: Ernst Messerschmidt flog 1985 mit dem Shuttle ins All. Für den Physiker ein Highlight: Er betreute das Spacelab, ein von Deutschland komplett bezahltes Weltraumlabor, das im Laderaum der Raumfähre untergebracht war.
Reinhard Furrer ist der 3. der westdeutschen "Mercurys", der 3 Astronauten aus der ersten Auswahlrunde. Damals war offenbar kein Nachteil, Physik zu studieren, wenn man ins All wollte. Erst machte der gebürtige Tiroler Karriere als Physik-Professor an der Uni, dann arbeitete er im Orbit an der Seite von Messerschmid im SpaceLab. Tragisch: Furrer stürzte 1995 als Co-Pilot mit einem Oldtimer-Kampfflugzeug ab. Ob er oder der Pil
Mit Klaus-Dietrich Flade flog wieder ein Astronaut alten Schlages ins All. Der Rheinland-Pfälzer schoss erst mit Starfightern und Tornados über den Himmel, dann 1992 mit einer Sojus-Rakete zur russischen Raumstation MIR.
Als 1986 erneut deutsche Astronauten gesucht wurden – damals noch per Annonce in Tageszeitungen, bewarben sich fast 1800 Menschen. Nur 5 wurden genommen und Hans Wilhelm Schlegel war einer von ihnen. Der Physiker flog 2mal ins All: einmal mit dem Shuttle 1993, ein 2. Mal 2008 als Kosmonaut mit einem Sojus-Raumschiff zur MIR. Übrigens zeigen auch Astronauten Gefühle: Schlegel heiratete seine damalige Kollegin und Raumfahreranw
Ulrich Walter flog zwar nur einmal ins All, 1993 an Bord der später tragisch abgestürzten US-Raumfähre Columbia. Der heutige-Physik-Professor ist aber ein wortgewaltiger Befürworter der bemannten Raumfahrt und häufiger Gast in Wissenschaftssendungen.
Für 12 Jahre war er der deutsche Rekord-Astronaut: Thomas Reiter (hier bei einer Benefizveranstaltung für Kinder). Während seiner 2 Aufenthalte auf der russischen Raumstation MIR 1995 und der Internationalen Raumstation ISS 2006 war er insgesamt 350 Tage in der Erdumlaufbahn. Diese Zeit hat den ersten deutsche Langzeitastronauten geprägt. Kaum eine Gelegenheit, ohne dass der Jetpilot und Raumfahrt-Ingenieur davon spricht, wie
Reinhold Ewald wäre beinah der tragischste aller deutschen Astronauten geworden. Als er 1997 auf der russischen Raumstation MIR arbeitete, brannte eine Perchlorat-Patrone zu heiß ab die Besatzung drohte im Rauch zu ersticken. Nur mit Mühe gelang es, das Feuer zu löschen. Die größte Sorge des Physikers: Dass er die Station verlassen muss und seine Experimente nicht zu Ende führen könnte.
Gerhard Thiele reiste 2000 mit dem US-Shuttle "Endeavour" ins All, der Ersatzfähre für die explodierte "Challenger". Zusammen mit seiner Frau wird der Physiker wird womöglich Gründer der ersten deutschen Raumfahrt-Dynastie: Seine Tochter Insa will auch Astronautin werden.
A star is born: Alexander Gerst war der erste deutsche Multimedianaut. Der Vulkanologe (kein Physiker!) funkte 2014 auf allen Social-Media-Kanälen, was auf der ISS passierte. Nach seinem 2. und 362 tägigem Raumflug 2018 übernahm er die Langzeit-Krone von Reiter. Besondere Leistung: Gerst war der erste deutsche Kommandant der ISS.

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