Um CO2-Ablagerungen am Grunde des Südpols ausfindig zu machen, schickten die Forschenden eine Tauch-Kamera in rund 500 Meter Wassertiefe. Dort fanden sie dutzende Fisch-Nester. Zählen ist zwecklos: Die Kamera fuhr rund 4 Stunden über den gigantischen Nistplatz! Geschätzt brüten hier rund 60 Millionen Tiere - und jedes davon legt mehr als 1.700 Eier.
Um CO2-Ablagerungen am Grunde des Südpols ausfindig zu machen, schickten die Forschenden eine Tauch-Kamera in rund 500 Meter Wassertiefe. Dort fanden sie dutzende Fisch-Nester. Zählen ist zwecklos: Die Kamera fuhr rund 4 Stunden über den gigantischen Nistplatz! Geschätzt brüten hier rund 60 Millionen Tiere - und jedes davon legt mehr als 1.700 Eier.© PS118, AWI OFOBS team
Die bis zu 56 Zentimeter großen Fische brüten ihre Eier persönlich aus. Jedes Nest wird strengstens von einem Eisfisch bewacht. Warum gerade hier? Dank aufsteigendem, warmem Tiefenwasser ist die Wassertemperatur am Boden etwa 2 Grad wärmer als in der frostigen Umgebung - also "kuschelig warm" für antarktische Verhältnisse.
Die bis zu 56 Zentimeter großen Fische brüten ihre Eier persönlich aus. Jedes Nest wird strengstens von einem Eisfisch bewacht. Warum gerade hier? Dank aufsteigendem, warmem Tiefenwasser ist die Wassertemperatur am Boden etwa 2 Grad wärmer als in der frostigen Umgebung - also "kuschelig warm" für antarktische Verhältnisse.© Alfred-Wegener-Institut
So sieht das spezielle Unterwasser-Kamera-System aus. Das "Ocean Floor Observation System (OFOS)" inspiziert für die Forschenden den Boden der Tiefsee. Es wird an einem Stahlseil hinabgelassen und schwebt 1,5 Meter über dem Meeresboden.
So sieht das spezielle Unterwasser-Kamera-System aus. Das "Ocean Floor Observation System (OFOS)" inspiziert für die Forschenden den Boden der Tiefsee. Es wird an einem Stahlseil hinabgelassen und schwebt 1,5 Meter über dem Meeresboden.© Alfred-Wegener-Institut/Sabine Luedeling
Oben an Deck steuern die Forschenden die Kamera und werten das Gesehene aus. Dank des Kamera-Systems konnte das Brut-Gebiet kartiert werden.
Oben an Deck steuern die Forschenden die Kamera und werten das Gesehene aus. Dank des Kamera-Systems konnte das Brut-Gebiet kartiert werden.© Alfred-Wegener-Institut
Um CO2-Ablagerungen am Grunde des Südpols ausfindig zu machen, schickten die Forschenden eine Tauch-Kamera in rund 500 Meter Wassertiefe. Dort fanden sie dutzende Fisch-Nester. Zählen ist zwecklos: Die Kamera fuhr rund 4 Stunden über den gigantischen Nistplatz! Geschätzt brüten hier rund 60 Millionen Tiere - und jedes davon legt mehr als 1.700 Eier.
Die bis zu 56 Zentimeter großen Fische brüten ihre Eier persönlich aus. Jedes Nest wird strengstens von einem Eisfisch bewacht. Warum gerade hier? Dank aufsteigendem, warmem Tiefenwasser ist die Wassertemperatur am Boden etwa 2 Grad wärmer als in der frostigen Umgebung - also "kuschelig warm" für antarktische Verhältnisse.
So sieht das spezielle Unterwasser-Kamera-System aus. Das "Ocean Floor Observation System (OFOS)" inspiziert für die Forschenden den Boden der Tiefsee. Es wird an einem Stahlseil hinabgelassen und schwebt 1,5 Meter über dem Meeresboden.
Oben an Deck steuern die Forschenden die Kamera und werten das Gesehene aus. Dank des Kamera-Systems konnte das Brut-Gebiet kartiert werden.

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