An den Küsten Floridas, auf den karibischen Inseln, in Zentralamerika sowie im nördlichen Südamerika gedeiht einer der giftigsten Bäume der Welt: der Manchinelbaum, auch Manzanillobaum genannt. An dem bis zu 15 Meter hohen Gewächs ist fast alles stark toxisch. Wenn es regnet, stellt man sich besser nicht (!) unter die ausladende Krone, um Schutz zu suchen. Bei Regen sondern die Blätter einen ätzenden Milchsaft ab, der Haut un
An den Küsten Floridas, auf den karibischen Inseln, in Zentralamerika sowie im nördlichen Südamerika gedeiht einer der giftigsten Bäume der Welt: der Manchinelbaum, auch Manzanillobaum genannt. An dem bis zu 15 Meter hohen Gewächs ist fast alles stark toxisch. Wenn es regnet, stellt man sich besser nicht (!) unter die ausladende Krone, um Schutz zu suchen. Bei Regen sondern die Blätter einen ätzenden Milchsaft ab, der Haut un© picture-alliance / OKAPIA KG, Germany | Konrad Wothe
Außen hart, innen hochgiftig! Die blutroten Samen der Paternoster-Erbse, einer in den Tropen verbreiteten Kletterpflanze, enthalten Arbin. Und der eiweiß-artige Stoff wirkt ähnlich wie ein Schlangengift. Schon eine einzige rohe Erbse kann tödlich sein, sofern man sie zerbeißt und schluckt. Den lateinischen Namen "Abrus precatorius" (precator = Fürbitter) bekam die Pflanze, weil mit ihren "Perlen" einst Gebets-Ketten bestückt
Außen hart, innen hochgiftig! Die blutroten Samen der Paternoster-Erbse, einer in den Tropen verbreiteten Kletterpflanze, enthalten Arbin. Und der eiweiß-artige Stoff wirkt ähnlich wie ein Schlangengift. Schon eine einzige rohe Erbse kann tödlich sein, sofern man sie zerbeißt und schluckt. Den lateinischen Namen "Abrus precatorius" (precator = Fürbitter) bekam die Pflanze, weil mit ihren "Perlen" einst Gebets-Ketten bestückt © picture alliance / NHPA/Avalon.red | Lee Dalton
Die Australische Brennnessel ist besonders fies: Ihre Brennhaare bohren sich in die Haut und verursachen heftige Schmerzen, die monatelang anhalten können. Gefüllt sind die Härchen mit Moroidin, einer toxischen Substanz, die mit den Nervengiften von Spinnen und Kegelschnecken vergleichbar ist. Um die "höllische" Wirkung zu spüren, muss man mit der Pflanze noch nicht einmal in Kontakt kommen. Die Australische Brennnessel wächs
Die Australische Brennnessel ist besonders fies: Ihre Brennhaare bohren sich in die Haut und verursachen heftige Schmerzen, die monatelang anhalten können. Gefüllt sind die Härchen mit Moroidin, einer toxischen Substanz, die mit den Nervengiften von Spinnen und Kegelschnecken vergleichbar ist. Um die "höllische" Wirkung zu spüren, muss man mit der Pflanze noch nicht einmal in Kontakt kommen. Die Australische Brennnessel wächs© Imago Images / agefotostock
Die Schwarze Tollkirsche sieht aus wie eine Kirsche, ist aber eine giftige Beere. Bei Erwachsenen kann der Genuss von zehn bis zwölf Beeren zum Tod führen, bei Kindern kann schon der Verzehr von drei bis vier Beeren lebensgefährlich sein. Eine Vergiftung erkennt man unter anderem an den stark erweiterten Pupillen. Früher träufelten sich Frauen den Saft der "Atropa belladonna" (bella donna = schöne Frau) in die Augen, um sie g
Die Schwarze Tollkirsche sieht aus wie eine Kirsche, ist aber eine giftige Beere. Bei Erwachsenen kann der Genuss von zehn bis zwölf Beeren zum Tod führen, bei Kindern kann schon der Verzehr von drei bis vier Beeren lebensgefährlich sein. Eine Vergiftung erkennt man unter anderem an den stark erweiterten Pupillen. Früher träufelten sich Frauen den Saft der "Atropa belladonna" (bella donna = schöne Frau) in die Augen, um sie g© Getty Images
In den Früchten der Rizinus-Staude befinden sich "mörderische" Samen. Nehmen Menschen oder Tiere die graubraun marmorierten Bohnen zu sich, kann das tödliche Folgen haben - bereits bei geringen Mengen. Das enthaltene Rizin ist eines der potentesten, natürlichen Gifte. Bis heute kommt es immer wieder bei Attentaten zum Einsatz. 2020 beispielsweise wurde ein an den damaligen US-Präsidenten Donald Trump adressierter Brief abgefa
In den Früchten der Rizinus-Staude befinden sich "mörderische" Samen. Nehmen Menschen oder Tiere die graubraun marmorierten Bohnen zu sich, kann das tödliche Folgen haben - bereits bei geringen Mengen. Das enthaltene Rizin ist eines der potentesten, natürlichen Gifte. Bis heute kommt es immer wieder bei Attentaten zum Einsatz. 2020 beispielsweise wurde ein an den damaligen US-Präsidenten Donald Trump adressierter Brief abgefa© Getty Images
An den Küsten Floridas, auf den karibischen Inseln, in Zentralamerika sowie im nördlichen Südamerika gedeiht einer der giftigsten Bäume der Welt: der Manchinelbaum, auch Manzanillobaum genannt. An dem bis zu 15 Meter hohen Gewächs ist fast alles stark toxisch. Wenn es regnet, stellt man sich besser nicht (!) unter die ausladende Krone, um Schutz zu suchen. Bei Regen sondern die Blätter einen ätzenden Milchsaft ab, der Haut un
Außen hart, innen hochgiftig! Die blutroten Samen der Paternoster-Erbse, einer in den Tropen verbreiteten Kletterpflanze, enthalten Arbin. Und der eiweiß-artige Stoff wirkt ähnlich wie ein Schlangengift. Schon eine einzige rohe Erbse kann tödlich sein, sofern man sie zerbeißt und schluckt. Den lateinischen Namen "Abrus precatorius" (precator = Fürbitter) bekam die Pflanze, weil mit ihren "Perlen" einst Gebets-Ketten bestückt
Die Australische Brennnessel ist besonders fies: Ihre Brennhaare bohren sich in die Haut und verursachen heftige Schmerzen, die monatelang anhalten können. Gefüllt sind die Härchen mit Moroidin, einer toxischen Substanz, die mit den Nervengiften von Spinnen und Kegelschnecken vergleichbar ist. Um die "höllische" Wirkung zu spüren, muss man mit der Pflanze noch nicht einmal in Kontakt kommen. Die Australische Brennnessel wächs
Die Schwarze Tollkirsche sieht aus wie eine Kirsche, ist aber eine giftige Beere. Bei Erwachsenen kann der Genuss von zehn bis zwölf Beeren zum Tod führen, bei Kindern kann schon der Verzehr von drei bis vier Beeren lebensgefährlich sein. Eine Vergiftung erkennt man unter anderem an den stark erweiterten Pupillen. Früher träufelten sich Frauen den Saft der "Atropa belladonna" (bella donna = schöne Frau) in die Augen, um sie g
In den Früchten der Rizinus-Staude befinden sich "mörderische" Samen. Nehmen Menschen oder Tiere die graubraun marmorierten Bohnen zu sich, kann das tödliche Folgen haben - bereits bei geringen Mengen. Das enthaltene Rizin ist eines der potentesten, natürlichen Gifte. Bis heute kommt es immer wieder bei Attentaten zum Einsatz. 2020 beispielsweise wurde ein an den damaligen US-Präsidenten Donald Trump adressierter Brief abgefa

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