Wisent: Ende des 19. Jahrhunderts lebten nur noch 2 Populationen des größten europäischen Landsäugetiers in Polen und dem Kaukasus. 1920 starben sie in freier Wildbahn aus. International begannen Zoos mit Nachtzüchtungen und 1952 konnte die erste Gruppe in Polen wieder ausgewildert werden. Seit 2013 leben sie auch wieder in Deutschland frei im Rothaargebirge, NRW.
Wisent: Ende des 19. Jahrhunderts lebten nur noch 2 Populationen des größten europäischen Landsäugetiers in Polen und dem Kaukasus. 1920 starben sie in freier Wildbahn aus. International begannen Zoos mit Nachtzüchtungen und 1952 konnte die erste Gruppe in Polen wieder ausgewildert werden. Seit 2013 leben sie auch wieder in Deutschland frei im Rothaargebirge, NRW.© picture alliance / Bildagentur-online/McPhoto-Schulz
Przewalski-Pferde: Aus ihrer Heimat, der zentralasiatischen Steppe, verschwanden sie 1968 völlig. Nur wenige Exemplare haben in Zoos überlebt. Federführend bei den internationalen Nachzüchtungen waren unter anderem Köln und Prag. 1997 galoppierte die erste Gruppe wieder frei durch die Mongolei. Die IUCN-Redlist gibt die Nummer der freien Tiere mit 178 an.
Przewalski-Pferde: Aus ihrer Heimat, der zentralasiatischen Steppe, verschwanden sie 1968 völlig. Nur wenige Exemplare haben in Zoos überlebt. Federführend bei den internationalen Nachzüchtungen waren unter anderem Köln und Prag. 1997 galoppierte die erste Gruppe wieder frei durch die Mongolei. Die IUCN-Redlist gibt die Nummer der freien Tiere mit 178 an.© picture alliance/dpa/dpa-Zentralbild | Ingolf König-Jablonski
Goldenes Löwenäffchen: 1.400 Exemplare leben heute in den Regenwäldern Brasiliens. Die Zahl sinkt wieder stetig. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass die Art vorm Aussterben gerettet wurde. Vor 30 Jahren gab es unter 300 freilebende Exemplare. Ein Schutzprogramm und die gezielte Nachzüchtung und Auswilderung durch Zoos halfen der Art, sich zu erholen
Goldenes Löwenäffchen: 1.400 Exemplare leben heute in den Regenwäldern Brasiliens. Die Zahl sinkt wieder stetig. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass die Art vorm Aussterben gerettet wurde. Vor 30 Jahren gab es unter 300 freilebende Exemplare. Ein Schutzprogramm und die gezielte Nachzüchtung und Auswilderung durch Zoos halfen der Art, sich zu erholen© picture alliance / imageBROKER | Jurgen & Christine Sohns/FLPA
Alpensteinbock: Mitte des 19. Jahrhunderts gab es nur noch gut 50 Tiere in Italien. Der König stellte sie damals unter Schutz und auch In Zuchtzentren in Interlaken und St. Gallen begann die Rettung der Tiere. Zahlreiche Zoos beteiligten sich an Auswilderungsaktion, darunter auch Nürnberg. Heute springen schätzungsweise wieder 53.000 Tiere durch die Alpen.
Alpensteinbock: Mitte des 19. Jahrhunderts gab es nur noch gut 50 Tiere in Italien. Der König stellte sie damals unter Schutz und auch In Zuchtzentren in Interlaken und St. Gallen begann die Rettung der Tiere. Zahlreiche Zoos beteiligten sich an Auswilderungsaktion, darunter auch Nürnberg. Heute springen schätzungsweise wieder 53.000 Tiere durch die Alpen.© picture alliance / blickwinkel/S. Gerth
Berberlöwe: Seit 1942 gilt er in seiner nordafrikanischen Heimat als ausgestorben. Einige marokkanische Fürsten gaben Tiere aus Gefangenschaft in den 1970er-Jahren an den Zoo von Rabat ab. Diese wurden dann zur Zucht an 30 Zoos weitergegeben, darunter auch an den in Hannover. Aktuell leben wieder gut 100 Exemplare in Zoos. In die freie Wildbahn wurden sie noch nicht wieder ausgewildert.
Berberlöwe: Seit 1942 gilt er in seiner nordafrikanischen Heimat als ausgestorben. Einige marokkanische Fürsten gaben Tiere aus Gefangenschaft in den 1970er-Jahren an den Zoo von Rabat ab. Diese wurden dann zur Zucht an 30 Zoos weitergegeben, darunter auch an den in Hannover. Aktuell leben wieder gut 100 Exemplare in Zoos. In die freie Wildbahn wurden sie noch nicht wieder ausgewildert.© picture alliance / blickwinkel/W. Layer |
Arabische Oryx Antilope: 1972 soll das letzte Exemplar in freier Wildbahn im Oman erschossen worden sein. Bereits in den 60er-Jahren hatten die Zoos in Los Angeles und Phoenix mit Nachzuchten begonnen. Ab 1982 wurden wieder Exemplare im Oman ausgesetzt. Auf der gesamten Arabischen Halbinsel leben heute wieder an die 850 Tiere.
Arabische Oryx Antilope: 1972 soll das letzte Exemplar in freier Wildbahn im Oman erschossen worden sein. Bereits in den 60er-Jahren hatten die Zoos in Los Angeles und Phoenix mit Nachzuchten begonnen. Ab 1982 wurden wieder Exemplare im Oman ausgesetzt. Auf der gesamten Arabischen Halbinsel leben heute wieder an die 850 Tiere. © picture alliance / imageBROKER | Christian Zappel
Waldrapp: Ursprünglich lebte dieser große Ibisvogel auch in Mitteleuropa. Doch übrig blieb nur eine Gruppe in Marokko. Dank der Unterstützung einiger Zoos konnten Tiere nachgezüchtet werden. Im EU-Projekt „Waldrappteam“ bringen Tierschützer den Vögeln mit Leichtflugzeugen sogar ihre Zugrouten wieder bei. Heute gibt es gut 250 freilebende Exemplare.
Waldrapp: Ursprünglich lebte dieser große Ibisvogel auch in Mitteleuropa. Doch übrig blieb nur eine Gruppe in Marokko. Dank der Unterstützung einiger Zoos konnten Tiere nachgezüchtet werden. Im EU-Projekt „Waldrappteam“ bringen Tierschützer den Vögeln mit Leichtflugzeugen sogar ihre Zugrouten wieder bei. Heute gibt es gut 250 freilebende Exemplare. © picture alliance / blickwinkel/S. Meyers | S. Meyers
Wisent: Ende des 19. Jahrhunderts lebten nur noch 2 Populationen des größten europäischen Landsäugetiers in Polen und dem Kaukasus. 1920 starben sie in freier Wildbahn aus. International begannen Zoos mit Nachtzüchtungen und 1952 konnte die erste Gruppe in Polen wieder ausgewildert werden. Seit 2013 leben sie auch wieder in Deutschland frei im Rothaargebirge, NRW.
Przewalski-Pferde: Aus ihrer Heimat, der zentralasiatischen Steppe, verschwanden sie 1968 völlig. Nur wenige Exemplare haben in Zoos überlebt. Federführend bei den internationalen Nachzüchtungen waren unter anderem Köln und Prag. 1997 galoppierte die erste Gruppe wieder frei durch die Mongolei. Die IUCN-Redlist gibt die Nummer der freien Tiere mit 178 an.
Goldenes Löwenäffchen: 1.400 Exemplare leben heute in den Regenwäldern Brasiliens. Die Zahl sinkt wieder stetig. Dabei ist es noch gar nicht so lange her, dass die Art vorm Aussterben gerettet wurde. Vor 30 Jahren gab es unter 300 freilebende Exemplare. Ein Schutzprogramm und die gezielte Nachzüchtung und Auswilderung durch Zoos halfen der Art, sich zu erholen
Alpensteinbock: Mitte des 19. Jahrhunderts gab es nur noch gut 50 Tiere in Italien. Der König stellte sie damals unter Schutz und auch In Zuchtzentren in Interlaken und St. Gallen begann die Rettung der Tiere. Zahlreiche Zoos beteiligten sich an Auswilderungsaktion, darunter auch Nürnberg. Heute springen schätzungsweise wieder 53.000 Tiere durch die Alpen.
Berberlöwe: Seit 1942 gilt er in seiner nordafrikanischen Heimat als ausgestorben. Einige marokkanische Fürsten gaben Tiere aus Gefangenschaft in den 1970er-Jahren an den Zoo von Rabat ab. Diese wurden dann zur Zucht an 30 Zoos weitergegeben, darunter auch an den in Hannover. Aktuell leben wieder gut 100 Exemplare in Zoos. In die freie Wildbahn wurden sie noch nicht wieder ausgewildert.
Arabische Oryx Antilope: 1972 soll das letzte Exemplar in freier Wildbahn im Oman erschossen worden sein. Bereits in den 60er-Jahren hatten die Zoos in Los Angeles und Phoenix mit Nachzuchten begonnen. Ab 1982 wurden wieder Exemplare im Oman ausgesetzt. Auf der gesamten Arabischen Halbinsel leben heute wieder an die 850 Tiere.
Waldrapp: Ursprünglich lebte dieser große Ibisvogel auch in Mitteleuropa. Doch übrig blieb nur eine Gruppe in Marokko. Dank der Unterstützung einiger Zoos konnten Tiere nachgezüchtet werden. Im EU-Projekt „Waldrappteam“ bringen Tierschützer den Vögeln mit Leichtflugzeugen sogar ihre Zugrouten wieder bei. Heute gibt es gut 250 freilebende Exemplare.

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