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Aromatherapie: Sind ätherische Öle nur eine dufte Sache oder wirklich effektiv?

  • Veröffentlicht: 15.01.2022
  • 13:45 Uhr
  • Alena Brandt
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Riecht das gut! Ein angenehmer Duft entspannt - aber er kann noch mehr. Aromatherapien mit Lavendel, Eukalyptus, Zitrus und Co. sollen Einschlafprobleme, Wunden und Atemwegserkrankungen lindern. Wie wendet man sie an?

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Aromatherapien nutzen Menschen seit Jahrtausenden

⚕️ Aromatherapie ist kein neuer Trend: In Ägypten, China und Indien nutzen Menschen seit tausenden Jahren Aromen gegen Beschwerden.

👨‍⚕️ Auch hierzulande gibt es Aromatherapie als medizinische Anwendung gegen Krankheiten. Meistens allerdings begleitend zu anderen Therapien und ausgeführt von Fachkräften.

🤦 Ätherische Öle sollen etwa bei Kopfschmerzen, Depression, Schlaflosigkeit, Verspannungen, Atemwegserkrankungen und Gelenkschmerzen helfen.

🛀 Ich liebe diesen Geruch! Du kannst aber auch selbst mit Düften dein Wohlbefinden steigern und dich entspannen. Inspiration gibt's auf dieser Seite.

⚠️ Die richtige Dosis macht’s: Ätherische Öle können die Haut reizen und toxisch wirken, wenn du sie falsch anwendest oder zu unverdünnt. Für Schwangere eignen sie sich nicht. Allergiker:innen und Asthmatiker:innen sollten ebenfalls vorsichtig sein.

🌿 Ätherische Öle stammen aus den Wurzeln, Blüten, Blättern, Früchten und Stämmen von Pflanzen.

👃 Wir nehmen die Öle über unsere Haut in den Körper auf. Rezeptoren für Duftstoffe sind nicht nur in der Nase, sondern in allen Körperzellen.

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So kannst du Aromen anwenden

Als Bad: Duftöle atmest du über den Dampf ein. Auch über die Haut gelangen sie in den Körper und entfalten dort ihre Wirkung.
Als Bad: Duftöle atmest du über den Dampf ein. Auch über die Haut gelangen sie in den Körper und entfalten dort ihre Wirkung.© Getty Images
Duftlampen: Du träufelst ein paar Tropfen Aromaöl in eine Schale mit Wasser und zündest die Kerze darunter an. So strömt der Duft in den Raum.
Duftlampen: Du träufelst ein paar Tropfen Aromaöl in eine Schale mit Wasser und zündest die Kerze darunter an. So strömt der Duft in den Raum.© Getty Images
Massage: Dazu gibst du etwas ätherisches Öl zum Basisöl wie Mandel- oder Jojobaöl und massierst es in die Haut.
Massage: Dazu gibst du etwas ätherisches Öl zum Basisöl wie Mandel- oder Jojobaöl und massierst es in die Haut.© Getty Images
Medizinische Aromatherapie: In Heilberufen und in der Pflege gibt es Fachkräfte für Aromatherapie. Diese setzen Öle auch mit Wickeln und Auflagen ein.
Medizinische Aromatherapie: In Heilberufen und in der Pflege gibt es Fachkräfte für Aromatherapie. Diese setzen Öle auch mit Wickeln und Auflagen ein.© Getty Images
Inhalieren: Wenn du ätherisches Öl in einen Luftbefeuchter gibst oder klassisch in eine Schale mit dampfendem Wasser, kannst du den Duft inhalieren.
Inhalieren: Wenn du ätherisches Öl in einen Luftbefeuchter gibst oder klassisch in eine Schale mit dampfendem Wasser, kannst du den Duft inhalieren.© Getty Images
Als Bad: Duftöle atmest du über den Dampf ein. Auch über die Haut gelangen sie in den Körper und entfalten dort ihre Wirkung.
Duftlampen: Du träufelst ein paar Tropfen Aromaöl in eine Schale mit Wasser und zündest die Kerze darunter an. So strömt der Duft in den Raum.
Massage: Dazu gibst du etwas ätherisches Öl zum Basisöl wie Mandel- oder Jojobaöl und massierst es in die Haut.
Medizinische Aromatherapie: In Heilberufen und in der Pflege gibt es Fachkräfte für Aromatherapie. Diese setzen Öle auch mit Wickeln und Auflagen ein.
Inhalieren: Wenn du ätherisches Öl in einen Luftbefeuchter gibst oder klassisch in eine Schale mit dampfendem Wasser, kannst du den Duft inhalieren.

Welche Aromen gibt es und wie wirken sie?

  • Bergamotte: Kann den Appetit anregen.

  • Eukalyptus: Wird etwa bei Wunden, Erkältungen, Rheuma als antibakterielles Mittel eingesetzt.

  • Fichtennadeln: Hilft als Badezusatz bei Verspannungen und Atemwegserkrankungen.

  • Lavendel: Das Öl aus den Blüten soll gegen Schlafstörungen, Angstzustände und Nervosität helfen.

  • Nelke: Soll Schmerzen lindern.

  • Pfefferminze: 10-prozentiges Pfefferminzöl in ethanolischer Lösung äußerlich aufgetragen - das gilt als Wunderwaffe gegen Spannungskopfschmerzen. Die Wirkung soll vergleichbar mit Paracetamol sein.

  • Rosmarin: Soll die Leistung des Gedächtnisses pushen und den Schlaf verbessern.

  • Sandelholz: Soll Haare sprießen lassen und Wunden besser heilen lassen.

  • Teebaumöl: Wenden viele Menschen bei Pickeln, unreiner Haut und juckender Kopfhaut an.

  • Weihrauch: Den Geruch kennst du vielleicht aus der Kirche. Traditionell wird Weihrauchöl gegen Entzündungen und bei Wunden zu Desinfektion eingesetzt.

  • Zitrus: Der frische Duft soll die Stimmung aufhellen, die Konzentration verbessern und antibakteriell wirken.

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Sinnlicher Fun Fact

👃 Guter Riecher: Unsere Nase kann rund 10.000 verschiedene Düfte unterscheiden. Dabei ist die Fläche der Riechzellen oben in der Nasenhöhle kleiner als ein Einkaufswagen-Chip.

Den Schmerz weg riechen

Düfte beeinflussen unser Gehirn und wirken sich auf unsere Stimmung aus. Das veranschaulichen Hirnstrommessungen. In der Schmerztherapie gibt es Versuche, die zeigen: Angenehme Düfte können etwa Rückenschmerzen lindern. Das lässt sich auch anatomisch erklären. Es gibt Schnittstellen zwischen dem Netzwerk für Schmerzen im Nervensystem und dem olfaktorischen Netzwerk, das für die Verarbeitung von Gerüchen zuständig ist.

Riechtraining kann die Schmerzgrenze bei Rückenschmerzen hochsetzen.
Riechtraining kann die Schmerzgrenze bei Rückenschmerzen hochsetzen.© Getty Images
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