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Deutsche im All: viele Männer, keine Frau

  • Veröffentlicht: 30.10.2021
  • 08:46 Uhr
  • Peter Schneider

11 deutsche Astronauten haben sich seit 1978 die Erde bisher von oben angeschaut - mit Matthias Maurer sind nun 12. Von Social-Media-Stars, Physikern, abgestürzten Helden - und warum noch nie eine Astronautin abgehoben ist. Im Clip: Wie die NASA Kandidat:innen fürs All findet.

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Das Wichtigste zum Thema Deutsche Astronauten

  • Trotz aller Risiken und Gefahren: Bisher ist noch nie ein deutscher Astronaut im All ums Leben gekommen (toitoitoi).

  • Obwohl Deutschland gar keine eigenen Raumschiffe besitzt, sind schon 11 Deutsche ins All geflogen - immer als Gast der Russen oder US-Amerikaner.

  • Daher fliegen Deutsche meist als Missions-Spezialisten oder Bordingenieure mit und nie als Piloten von Raumschiffen. Eine Ausnahme war 2019 Alexander Gerst: Er übernahm für 3 Monate das Kommando der ISS.

  • Die Bundesrepublik unterhält kein eigenes Astronauten-Programm mehr. Wer aus Deutschland ins All fliegt, entscheidet offiziell nur noch die Europäische Raumfahrtagentur ESA.

  • Wer in Deutschland Astronaut:in werden will, sollte Wissenschaftler:in sein, fit, ausgeglichen und sehr geduldig sein: Der aktuelle deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer bewarb sich schon 2008.

  • Der erste Deutsche im All war 1978 Sigmund Jähn. Tragisch: Während der DDR-Jetpilot im Osten zum Superstar avancierte, nahmen die Westdeutschen seine Leistung kaum wahr. Kurios: Der erste "Westdeutsche" im All, Ulf Merbold, stammt aus dem Vogtland - also auch aus Ostdeutschland.

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Quizfrage zum nächsten Deutschen im All: Welche Sprache beherrscht Matthias Maurer?

Die deutschen Astronauten auf einen Blick

In den 1970erJahren lud die damalige Sowjetunion ihre Verbündeten ein, mit ins All zu fliegen. So gelangte Sigmund Werner Paul Jähn 1978 für 7 Tage in den Orbit und die Raumstation Saljut 6. Eine erstaunliche Karriere: Erst Buchdrucker, dann Jagdpilot der DDR und Kosmonaut, später Physiker mit Doktor und nach der Wende Berater der ESA.  Der erste Deutsche im All starb am 21. September 2019, Jähn wurde 82 Jahre alt.
In den 1970erJahren lud die damalige Sowjetunion ihre Verbündeten ein, mit ins All zu fliegen. So gelangte Sigmund Werner Paul Jähn 1978 für 7 Tage in den Orbit und die Raumstation Saljut 6. Eine erstaunliche Karriere: Erst Buchdrucker, dann Jagdpilot der DDR und Kosmonaut, später Physiker mit Doktor und nach der Wende Berater der ESA. Der erste Deutsche im All starb am 21. September 2019, Jähn wurde 82 Jahre alt.© ESA
Der deutsche Astronaut Ulf Merbold (rechts) und US-Raumfahrer-Legende John Young machen Pause im All. Merbold war der erste Deutsche ... ähh ... Westdeutsche im All. Der Physiker flog 1983 als erster Nicht US-Amerikaner mit dem damals noch brandneuen Spaceshuttle, dem ersten von insgesamt 3 Raumflügen - bis heute Rekord.
Der deutsche Astronaut Ulf Merbold (rechts) und US-Raumfahrer-Legende John Young machen Pause im All. Merbold war der erste Deutsche ... ähh ... Westdeutsche im All. Der Physiker flog 1983 als erster Nicht US-Amerikaner mit dem damals noch brandneuen Spaceshuttle, dem ersten von insgesamt 3 Raumflügen - bis heute Rekord.© NASA
Bei der ersten Auswahlrunde hatte er seinem Kollegen Merbold den Vortritt lassen müssen. Beim 2 Versuch klappte es: Ernst Messerschmidt flog 1985 mit dem Shuttle ins All. Für den Physiker ein Highlight: Er betreute das Spacelab, ein von Deutschland komplett bezahltes Weltraumlabor, das im Laderaum der Raumfähre untergebracht war.
Bei der ersten Auswahlrunde hatte er seinem Kollegen Merbold den Vortritt lassen müssen. Beim 2 Versuch klappte es: Ernst Messerschmidt flog 1985 mit dem Shuttle ins All. Für den Physiker ein Highlight: Er betreute das Spacelab, ein von Deutschland komplett bezahltes Weltraumlabor, das im Laderaum der Raumfähre untergebracht war.© NASA
Reinhard Furrer ist der 3. der westdeutschen "Mercurys", der 3 Astronauten aus der ersten Auswahlrunde. Damals war offenbar kein Nachteil, Physik zu studieren, wenn man ins All wollte. Erst machte der gebürtige Tiroler Karriere als Physik-Professor an der Uni, dann arbeitete er im Orbit an der Seite von Messerschmid im SpaceLab. Tragisch: Furrer stürzte 1995 als Co-Pilot mit einem Oldtimer-Kampfflugzeug ab. Ob er oder der Pil
Reinhard Furrer ist der 3. der westdeutschen "Mercurys", der 3 Astronauten aus der ersten Auswahlrunde. Damals war offenbar kein Nachteil, Physik zu studieren, wenn man ins All wollte. Erst machte der gebürtige Tiroler Karriere als Physik-Professor an der Uni, dann arbeitete er im Orbit an der Seite von Messerschmid im SpaceLab. Tragisch: Furrer stürzte 1995 als Co-Pilot mit einem Oldtimer-Kampfflugzeug ab. Ob er oder der Pil© DLR
Mit Klaus-Dietrich Flade flog wieder ein Astronaut alten Schlages ins All. Der Rheinland-Pfälzer schoss erst mit Starfightern und Tornados über den Himmel, dann 1992 mit einer Sojus-Rakete zur russischen Raumstation MIR.
Mit Klaus-Dietrich Flade flog wieder ein Astronaut alten Schlages ins All. Der Rheinland-Pfälzer schoss erst mit Starfightern und Tornados über den Himmel, dann 1992 mit einer Sojus-Rakete zur russischen Raumstation MIR.© DLR
Als 1986 erneut deutsche Astronauten gesucht wurden – damals noch per Annonce in Tageszeitungen, bewarben sich fast 1800 Menschen. Nur 5 wurden genommen und Hans Wilhelm Schlegel war einer von ihnen. Der Physiker flog 2mal ins All: einmal mit dem Shuttle 1993, ein 2. Mal 2008 als Kosmonaut mit einem Sojus-Raumschiff zur MIR. Übrigens zeigen auch Astronauten Gefühle: Schlegel heiratete seine damalige Kollegin und Raumfahreranw
Als 1986 erneut deutsche Astronauten gesucht wurden – damals noch per Annonce in Tageszeitungen, bewarben sich fast 1800 Menschen. Nur 5 wurden genommen und Hans Wilhelm Schlegel war einer von ihnen. Der Physiker flog 2mal ins All: einmal mit dem Shuttle 1993, ein 2. Mal 2008 als Kosmonaut mit einem Sojus-Raumschiff zur MIR. Übrigens zeigen auch Astronauten Gefühle: Schlegel heiratete seine damalige Kollegin und Raumfahreranw© NASA
Ulrich Walter flog zwar nur einmal ins All, 1993 an Bord der später tragisch abgestürzten US-Raumfähre Columbia. Der heutige-Physik-Professor ist aber ein wortgewaltiger Befürworter der bemannten Raumfahrt und häufiger Gast in Wissenschaftssendungen.
Ulrich Walter flog zwar nur einmal ins All, 1993 an Bord der später tragisch abgestürzten US-Raumfähre Columbia. Der heutige-Physik-Professor ist aber ein wortgewaltiger Befürworter der bemannten Raumfahrt und häufiger Gast in Wissenschaftssendungen.© NASA
Für 12 Jahre war er der deutsche Rekord-Astronaut: Thomas Reiter (hier bei einer Benefizveranstaltung für Kinder). Während seiner 2 Aufenthalte auf der russischen Raumstation MIR 1995 und der Internationalen Raumstation ISS 2006 war er insgesamt 350 Tage in der Erdumlaufbahn. Diese Zeit hat den ersten deutsche Langzeitastronauten geprägt. Kaum eine Gelegenheit, ohne dass der Jetpilot und Raumfahrt-Ingenieur davon spricht, wie
Für 12 Jahre war er der deutsche Rekord-Astronaut: Thomas Reiter (hier bei einer Benefizveranstaltung für Kinder). Während seiner 2 Aufenthalte auf der russischen Raumstation MIR 1995 und der Internationalen Raumstation ISS 2006 war er insgesamt 350 Tage in der Erdumlaufbahn. Diese Zeit hat den ersten deutsche Langzeitastronauten geprägt. Kaum eine Gelegenheit, ohne dass der Jetpilot und Raumfahrt-Ingenieur davon spricht, wie© ESA
Reinhold Ewald wäre beinah der tragischste aller deutschen Astronauten geworden. Als er 1997 auf der russischen Raumstation MIR arbeitete, brannte eine Perchlorat-Patrone zu heiß ab die Besatzung drohte im Rauch zu ersticken. Nur mit Mühe gelang es, das Feuer zu löschen. Die größte Sorge des Physikers: Dass er die Station verlassen muss und seine Experimente nicht zu Ende führen könnte.
Reinhold Ewald wäre beinah der tragischste aller deutschen Astronauten geworden. Als er 1997 auf der russischen Raumstation MIR arbeitete, brannte eine Perchlorat-Patrone zu heiß ab die Besatzung drohte im Rauch zu ersticken. Nur mit Mühe gelang es, das Feuer zu löschen. Die größte Sorge des Physikers: Dass er die Station verlassen muss und seine Experimente nicht zu Ende führen könnte.© ESA
Gerhard Thiele reiste 2000 mit dem US-Shuttle "Endeavour" ins All, der Ersatzfähre für die explodierte "Challenger". Zusammen mit seiner Frau wird der Physiker wird womöglich Gründer der ersten deutschen Raumfahrt-Dynastie: Seine Tochter Insa will auch Astronautin werden.
Gerhard Thiele reiste 2000 mit dem US-Shuttle "Endeavour" ins All, der Ersatzfähre für die explodierte "Challenger". Zusammen mit seiner Frau wird der Physiker wird womöglich Gründer der ersten deutschen Raumfahrt-Dynastie: Seine Tochter Insa will auch Astronautin werden. © NASA
A star is born: Alexander Gerst war der erste deutsche Multimedianaut. Der Vulkanologe (kein Physiker!) funkte 2014 auf allen Social-Media-Kanälen, was auf der ISS passierte. Nach seinem 2. und 362 tägigem Raumflug 2018 übernahm er die Langzeit-Krone von Reiter. Besondere Leistung: Gerst war der erste deutsche Kommandant der ISS.
A star is born: Alexander Gerst war der erste deutsche Multimedianaut. Der Vulkanologe (kein Physiker!) funkte 2014 auf allen Social-Media-Kanälen, was auf der ISS passierte. Nach seinem 2. und 362 tägigem Raumflug 2018 übernahm er die Langzeit-Krone von Reiter. Besondere Leistung: Gerst war der erste deutsche Kommandant der ISS.© ESA
In den 1970erJahren lud die damalige Sowjetunion ihre Verbündeten ein, mit ins All zu fliegen. So gelangte Sigmund Werner Paul Jähn 1978 für 7 Tage in den Orbit und die Raumstation Saljut 6. Eine erstaunliche Karriere: Erst Buchdrucker, dann Jagdpilot der DDR und Kosmonaut, später Physiker mit Doktor und nach der Wende Berater der ESA.  Der erste Deutsche im All starb am 21. September 2019, Jähn wurde 82 Jahre alt.
Der deutsche Astronaut Ulf Merbold (rechts) und US-Raumfahrer-Legende John Young machen Pause im All. Merbold war der erste Deutsche ... ähh ... Westdeutsche im All. Der Physiker flog 1983 als erster Nicht US-Amerikaner mit dem damals noch brandneuen Spaceshuttle, dem ersten von insgesamt 3 Raumflügen - bis heute Rekord.
Bei der ersten Auswahlrunde hatte er seinem Kollegen Merbold den Vortritt lassen müssen. Beim 2 Versuch klappte es: Ernst Messerschmidt flog 1985 mit dem Shuttle ins All. Für den Physiker ein Highlight: Er betreute das Spacelab, ein von Deutschland komplett bezahltes Weltraumlabor, das im Laderaum der Raumfähre untergebracht war.
Reinhard Furrer ist der 3. der westdeutschen "Mercurys", der 3 Astronauten aus der ersten Auswahlrunde. Damals war offenbar kein Nachteil, Physik zu studieren, wenn man ins All wollte. Erst machte der gebürtige Tiroler Karriere als Physik-Professor an der Uni, dann arbeitete er im Orbit an der Seite von Messerschmid im SpaceLab. Tragisch: Furrer stürzte 1995 als Co-Pilot mit einem Oldtimer-Kampfflugzeug ab. Ob er oder der Pil
Mit Klaus-Dietrich Flade flog wieder ein Astronaut alten Schlages ins All. Der Rheinland-Pfälzer schoss erst mit Starfightern und Tornados über den Himmel, dann 1992 mit einer Sojus-Rakete zur russischen Raumstation MIR.
Als 1986 erneut deutsche Astronauten gesucht wurden – damals noch per Annonce in Tageszeitungen, bewarben sich fast 1800 Menschen. Nur 5 wurden genommen und Hans Wilhelm Schlegel war einer von ihnen. Der Physiker flog 2mal ins All: einmal mit dem Shuttle 1993, ein 2. Mal 2008 als Kosmonaut mit einem Sojus-Raumschiff zur MIR. Übrigens zeigen auch Astronauten Gefühle: Schlegel heiratete seine damalige Kollegin und Raumfahreranw
Ulrich Walter flog zwar nur einmal ins All, 1993 an Bord der später tragisch abgestürzten US-Raumfähre Columbia. Der heutige-Physik-Professor ist aber ein wortgewaltiger Befürworter der bemannten Raumfahrt und häufiger Gast in Wissenschaftssendungen.
Für 12 Jahre war er der deutsche Rekord-Astronaut: Thomas Reiter (hier bei einer Benefizveranstaltung für Kinder). Während seiner 2 Aufenthalte auf der russischen Raumstation MIR 1995 und der Internationalen Raumstation ISS 2006 war er insgesamt 350 Tage in der Erdumlaufbahn. Diese Zeit hat den ersten deutsche Langzeitastronauten geprägt. Kaum eine Gelegenheit, ohne dass der Jetpilot und Raumfahrt-Ingenieur davon spricht, wie
Reinhold Ewald wäre beinah der tragischste aller deutschen Astronauten geworden. Als er 1997 auf der russischen Raumstation MIR arbeitete, brannte eine Perchlorat-Patrone zu heiß ab die Besatzung drohte im Rauch zu ersticken. Nur mit Mühe gelang es, das Feuer zu löschen. Die größte Sorge des Physikers: Dass er die Station verlassen muss und seine Experimente nicht zu Ende führen könnte.
Gerhard Thiele reiste 2000 mit dem US-Shuttle "Endeavour" ins All, der Ersatzfähre für die explodierte "Challenger". Zusammen mit seiner Frau wird der Physiker wird womöglich Gründer der ersten deutschen Raumfahrt-Dynastie: Seine Tochter Insa will auch Astronautin werden.
A star is born: Alexander Gerst war der erste deutsche Multimedianaut. Der Vulkanologe (kein Physiker!) funkte 2014 auf allen Social-Media-Kanälen, was auf der ISS passierte. Nach seinem 2. und 362 tägigem Raumflug 2018 übernahm er die Langzeit-Krone von Reiter. Besondere Leistung: Gerst war der erste deutsche Kommandant der ISS.
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Und die übrigen ISS-Bewohner? Die Nationalitäten der Astronaut:innen im Überblick

Nationalitäten der Besucher der ISS: Aus diesen Ländern kamen die Astronaut:innen auf der ISS:
Nationalitäten der Besucher der ISS: Aus diesen Ländern kamen die Astronaut:innen auf der ISS:

Die Astronautinnen, die keine wurden

Es ist müßig darüber zu streiten, warum es so ist, aber die Tatsache ist so eindeutig wie niederschmetternd: Deutschland hat noch nie eine Frau ins All endsendet. Angeblich hat sich noch nie die richtige beworben.

Dabei waren mal welche ganz nah dran, denn in die 2. deutsche Auswahl hatten es 2 Frauen geschafft: Neben 3 Männern Heike Walpot und Renate Brümmer. Allerdings flogen nur die Männer ins All, die Frauen nicht. Beide Frauen verließen das Team schließlich.

Astronautenlook der 1980er: Von den 5 fuhren am Ende 3 ins All - die Männer
Astronautenlook der 1980er: Von den 5 fuhren am Ende 3 ins All - die Männer© DLR

Heike Walpot wurde später Lufthansa-Pilotin und kam der Raumfahrt zynischerweise vermutlich so nah wie keine Deutsche zuvor: Sie heiratete den Astronauten Hans Schlegel.

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Ist der nächste Astronaut endlich eine Astronautin?

Wird sie die erste deutsche Astronautin? Insa-Thiele-Eich bildet mit Suzanna Randall das Team des Projekts "Die Astronautin". Ziel: Endlich eine Deutsche ins All zu befördern. Falls es dem Projekt noch vor der ESA gelingen sollte, eine Astronautin in den Orbit zu schicken, könnte es für die deutsche Raumfahrt peinlich werden. Noch fehlt allerdings ein Sponsor für den Privattrip.
Wird sie die erste deutsche Astronautin? Insa-Thiele-Eich bildet mit Suzanna Randall das Team des Projekts "Die Astronautin". Ziel: Endlich eine Deutsche ins All zu befördern. Falls es dem Projekt noch vor der ESA gelingen sollte, eine Astronautin in den Orbit zu schicken, könnte es für die deutsche Raumfahrt peinlich werden. Noch fehlt allerdings ein Sponsor für den Privattrip.© Markus M. Gloger/Space Affairs

Was machen die deutschen Astronauten heute - nach ihren Missionen?

Die Reise ins All ist gewöhnlich der berufliche - und persönliche - Höhepunkt im Leben von Astronauten und Astronautinnen. Und danach?

Zwischen 2 Missionen arbeiten viele als Verbindungsleute ("CapCom") zu den Astronauten im Weltraum - sie kennen deren Probleme ja aus eigener Erfahrung und verstehen ihre Gedanken am besten.

Thomas Reiter als Astronaut beim Weltraumspaziergang und später als ESA-Direktor für Astronautik. Man muss ihn vermutlich nicht fragen, welchen Job er besser fand.
Thomas Reiter als Astronaut beim Weltraumspaziergang und später als ESA-Direktor für Astronautik. Man muss ihn vermutlich nicht fragen, welchen Job er besser fand.© ESA/NASA

Wenn sie ihren Raumanzug endgültig an den Nagel hängen, machen viel der deutschen Raumfahrer noch mal Karriere bei der ESA und werden beispielsweise für eine Zeit lang Chef der Astronauten, wie Thomas Reiter und Ulf Merbold. Andere gehen irgendwann als Professor an die Uni, darunter Reinhold Ewald, Ernst Messerschmid und Ulrich Walter - und viel andere.

Wer es genau wissen will, kann es selbst nachlesen, denn die meisten schreiben fleißig Bücher (darunter Jähn, Gerst und Messerschmid).

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Später Ruhm: ESA erinnert an Jähns Flug 40 Jahre zuvor

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