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"Purple Island": Warum auf der südkoreanischen Insel alles lila ist

  • Veröffentlicht: 22.05.2022
  • 20:45 Uhr
  • Heike Predikant

Nicht nur die Insel trägt lila, selbst die Bewohner:innen kleiden sich in dem Farbton. Den Grund dafür, erfährst du im Clip. Falls du gerne mal nach Südkorea reisen würdest, haben wir die besten Sightseeing-Tipps für die Hauptstadt Seoul zusammengestellt - und Fun Facts über das ostasiatische Land.

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Das Wichtigste zum Thema Purple Island

  • Banwol Island liegt vor der Westküste Südkoreas. Bekannt wurde die Insel in Form eines Halbmondes als "Purple Island".

  • Das ist der einheimischen Ballonblume ("Doranji") zu verdanken: Die Farbe ihrer Blüte inspirierte 2015 eine neue Tourismus-Kampagne.

  • Für das Projekt "I purple you" strichen die Bewohner:innen die Dächer von rund 400 Häusern leuchtend lila, dazu Telefonzellen, einige Wege und Straßen. Außerdem pflanzte man weitere farblich passende Gewächse wie Lavendel und Astern an.

  • Seither erstrahlt Banwol Island à la Milka-Kuh - wie auch die Schwester-Insel Bakji Island. Verbunden sind sie durch eine 1.400 Meter lange violette Fußgänger-Brücke. Zur Hauptinsel führt ebenfalls eine Brücke, und auch die ist lila.

  • Cafés und Restaurants fügen sich perfekt ins Konzept. Sogar lilafarbener Reis steht mancherorts auf der Karte.

  • Ein knalliger Erfolg: Zwischen 2018 und 2021 kamen knapp 500.000 Besucher:innen. Das Gäste-Ticket kostet umgerechnet 2 Euro. Wer ein lila Outfit trägt, muss nichts bezahlen.

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Sehenswürdigkeiten in Seoul: Was Südkoreas Hauptstadt zu bieten hat

Der 555 Meter hohe Lotte World Tower im Stadtteil Jamsil-dong darf auf der Sightseeing-Liste nicht fehlen. Zum einen ist er der derzeit höchste Wolkenkratzer Südkoreas, zum anderen hat man von der Aussichtsplattform (mit Glasboden) aus den besten Blick auf Seoul. Der Aufzug legt den Weg vom Erdgeschoss zum 118. Stock mit einer Geschwindigkeit von 10 m/s zurück - und gilt damit als weltschnellster Doppeldecker-Aufzug. Die 81.
Der 555 Meter hohe Lotte World Tower im Stadtteil Jamsil-dong darf auf der Sightseeing-Liste nicht fehlen. Zum einen ist er der derzeit höchste Wolkenkratzer Südkoreas, zum anderen hat man von der Aussichtsplattform (mit Glasboden) aus den besten Blick auf Seoul. Der Aufzug legt den Weg vom Erdgeschoss zum 118. Stock mit einer Geschwindigkeit von 10 m/s zurück - und gilt damit als weltschnellster Doppeldecker-Aufzug. Die 81. © Getty Images
Südlich des Han-Flusses liegt das Hipster-Viertel Gangnam-gu. Designerläden, Galerien, stylishe Bars, It-Clubs, Restaurants und Street-Food - alles da. Den Sound dazu lieferte der südkoreanische Rapper Psy. Sein "Gangnam-Style" ging 2012 in die Youtube-Geschichte ein: Es war das erste Video bis dato, das 1 Milliarde "Views" verzeichnete (mittlerweile sind es über 4 Milliarden). Schlendert man die K-Star-Road entlang, kommt ma
Südlich des Han-Flusses liegt das Hipster-Viertel Gangnam-gu. Designerläden, Galerien, stylishe Bars, It-Clubs, Restaurants und Street-Food - alles da. Den Sound dazu lieferte der südkoreanische Rapper Psy. Sein "Gangnam-Style" ging 2012 in die Youtube-Geschichte ein: Es war das erste Video bis dato, das 1 Milliarde "Views" verzeichnete (mittlerweile sind es über 4 Milliarden). Schlendert man die K-Star-Road entlang, kommt ma© Imago Images / Hans Lucas
Galaktisch! Die Starfield Library erstreckt sich über zwei Etagen auf 2.500 Quadratmetern. In 13 Meter hohen Regalen warten mehr als 50.000 Bücher und 400 Zeitschriften, darunter auch englischsprachige. Tische und Sitzecken laden zum Schmökern ein. Jeden Monat finden Events zu Themen wie Reisen oder Kunst statt, außerdem Lesungen und Konzerte. Die Bibliothek befindet sich im Stadtteil Gangnam-gu. Genauer gesagt, in der Coex M
Galaktisch! Die Starfield Library erstreckt sich über zwei Etagen auf 2.500 Quadratmetern. In 13 Meter hohen Regalen warten mehr als 50.000 Bücher und 400 Zeitschriften, darunter auch englischsprachige. Tische und Sitzecken laden zum Schmökern ein. Jeden Monat finden Events zu Themen wie Reisen oder Kunst statt, außerdem Lesungen und Konzerte. Die Bibliothek befindet sich im Stadtteil Gangnam-gu. Genauer gesagt, in der Coex M© Imago Images / Penta Press
Im Bukchon Hanok Village, wo einst das wohlhabende Volk wohnte, kann man in die Zeit der Joseon-Dynastie (1392 bis 1910) zurückblicken. Einige der etwa 900 Häuser aus Holz, Lehm, Stein und Hanji (verarbeitete Rinde des Papier-Maulbeerbaums) sind für Besucher:innen geöffnet, in anderen werden Kunsthandwerk-Workshops abgehalten. Erscheint man in der traditionellen Tracht ("Hanbok"), bekommt man freien Eintritt. Das historische
Im Bukchon Hanok Village, wo einst das wohlhabende Volk wohnte, kann man in die Zeit der Joseon-Dynastie (1392 bis 1910) zurückblicken. Einige der etwa 900 Häuser aus Holz, Lehm, Stein und Hanji (verarbeitete Rinde des Papier-Maulbeerbaums) sind für Besucher:innen geöffnet, in anderen werden Kunsthandwerk-Workshops abgehalten. Erscheint man in der traditionellen Tracht ("Hanbok"), bekommt man freien Eintritt. Das historische © Imago Images / AFLO
Wer Souvenirs und Schnäppchen liebt, ist hier goldrichtig. Auf dem traditionellen Namdaemun Market neben dem "Great South Gate", einst das Tor zur Altstadt, finden sich über 10.000 Läden und Stände. Angeboten wird so gut wie alles: Kleidung, Accessoires, Geschirr, Haushaltswaren, Kunsthandwerk sowie Landwirtschafts- und Fischerei-Erzeugnisse. Und: Unbedingt handeln! 50 bis 60 Prozent des angegebenen Preises sind eine gute Aus
Wer Souvenirs und Schnäppchen liebt, ist hier goldrichtig. Auf dem traditionellen Namdaemun Market neben dem "Great South Gate", einst das Tor zur Altstadt, finden sich über 10.000 Läden und Stände. Angeboten wird so gut wie alles: Kleidung, Accessoires, Geschirr, Haushaltswaren, Kunsthandwerk sowie Landwirtschafts- und Fischerei-Erzeugnisse. Und: Unbedingt handeln! 50 bis 60 Prozent des angegebenen Preises sind eine gute Aus© Imago Images / UPI Photo
Der 555 Meter hohe Lotte World Tower im Stadtteil Jamsil-dong darf auf der Sightseeing-Liste nicht fehlen. Zum einen ist er der derzeit höchste Wolkenkratzer Südkoreas, zum anderen hat man von der Aussichtsplattform (mit Glasboden) aus den besten Blick auf Seoul. Der Aufzug legt den Weg vom Erdgeschoss zum 118. Stock mit einer Geschwindigkeit von 10 m/s zurück - und gilt damit als weltschnellster Doppeldecker-Aufzug. Die 81.
Südlich des Han-Flusses liegt das Hipster-Viertel Gangnam-gu. Designerläden, Galerien, stylishe Bars, It-Clubs, Restaurants und Street-Food - alles da. Den Sound dazu lieferte der südkoreanische Rapper Psy. Sein "Gangnam-Style" ging 2012 in die Youtube-Geschichte ein: Es war das erste Video bis dato, das 1 Milliarde "Views" verzeichnete (mittlerweile sind es über 4 Milliarden). Schlendert man die K-Star-Road entlang, kommt ma
Galaktisch! Die Starfield Library erstreckt sich über zwei Etagen auf 2.500 Quadratmetern. In 13 Meter hohen Regalen warten mehr als 50.000 Bücher und 400 Zeitschriften, darunter auch englischsprachige. Tische und Sitzecken laden zum Schmökern ein. Jeden Monat finden Events zu Themen wie Reisen oder Kunst statt, außerdem Lesungen und Konzerte. Die Bibliothek befindet sich im Stadtteil Gangnam-gu. Genauer gesagt, in der Coex M
Im Bukchon Hanok Village, wo einst das wohlhabende Volk wohnte, kann man in die Zeit der Joseon-Dynastie (1392 bis 1910) zurückblicken. Einige der etwa 900 Häuser aus Holz, Lehm, Stein und Hanji (verarbeitete Rinde des Papier-Maulbeerbaums) sind für Besucher:innen geöffnet, in anderen werden Kunsthandwerk-Workshops abgehalten. Erscheint man in der traditionellen Tracht ("Hanbok"), bekommt man freien Eintritt. Das historische
Wer Souvenirs und Schnäppchen liebt, ist hier goldrichtig. Auf dem traditionellen Namdaemun Market neben dem "Great South Gate", einst das Tor zur Altstadt, finden sich über 10.000 Läden und Stände. Angeboten wird so gut wie alles: Kleidung, Accessoires, Geschirr, Haushaltswaren, Kunsthandwerk sowie Landwirtschafts- und Fischerei-Erzeugnisse. Und: Unbedingt handeln! 50 bis 60 Prozent des angegebenen Preises sind eine gute Aus

Tier-Café "Meerkat Friends" in Seoul: Hier dürfen auch Waschbären rein

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Nice to know: 7 Fun Facts über Südkorea

📌 Südkorea nimmt den südlichen Teil der Koreanischen Halbinsel ein. Die 243 Kilometer lange Grenze zu Nordkorea ist die einzige Landesgrenze. Im Westen wird das asiatische Land vom Gelben, im Süden vom Ostchinesischen und im Osten vom Japanischen Meer umgeben.

👪 Mit rund 52 Millionen Einwohner:innen zählt Südkorea zu den 30 bevölkerungsreichsten Staaten der Erde. Etwa die Hälfte der Menschen lebt im Großraum der Hauptstadt Seoul.

⚫ Der "Black Day": Am 14. April treffen sich freiwillige und unfreiwillige Singles - und essen Jajangmyeon, Nudeln mit schwarzer Bohnen-Soße.

🌊 Die Koreanische Welle ("Hallyu") bezeichnet die zunehmende Beliebtheit der südkoreanischen Pop-Kultur im 21. Jahrhundert. Sie trägt unter anderem Filme, Musik, Web-Comics, Computerspiele und Mode aus Südkorea in die Welt.

🇩🇪 Auf der Insel Namhaedo liegt Dogil Maeul. Das "Deutsche Dorf" wurde nach den Wünschen von südkoreanischen Gastarbeiter:innen gebaut, die im Renten-Alter nach dem Aufenthalt in Deutschland in ihre Heimat zurückkehren wollten.

✂️ Messer? Koreaner:innen benutzen gerne eine Schere, um Essen klein zu schneiden - nicht nur Fleisch, sondern auch Nudeln und Gemüse.

🐕 Der Jindo-Hund ist nach der gleichnamigen südkoreanischen Insel benannt. Man nimmt an, dass seine Vorfahren von einem chinesischen Handelsschiff gefallen und an Land gespült worden sind - oder aus der Mongolei importiert wurden.

Koreanisches Kimchi: Weltkulturerbe zum Essen

Kimchi gehört in Korea zu beinahe jedem Gericht. Dabei handelt es sich um eine Beilage, die wie Sauerkraut mittels Fermentation hergestellt wird. Dafür werden Chinakohl-Blätter zunächst für mehrere Stunden in Salz-Lake eingelegt. In dem abgedeckten Gefäß entsteht dadurch ein Milieu, in dem sich Milchsäure bildet und schließlich gärt. 

Danach vermischt man den Chinakohl mit einer separat zubereiteten Würz-Paste. Die besteht üblicherweise aus Rettich, Ingwer, Knoblauch, Chili, Gemüse und Meeresfrüchten. 

Die Zeit für Kimjang - das gemeinschaftliche Kimchi-Machen - ist der Spätherbst. In den Gemeinden werden dann große Mengen Kimchi zubereitet und aufgeteilt, damit jeder Haushalt über den Winter hinweg gut versorgt ist.

2013 fügte die Unesco die traditionelle Herstellung von Kimchi zur Liste des immateriellen Kulturerbes hinzu. Der Brauch betone die Bedeutung des Teilens und erinnere an die Notwendigkeit, im Einklang mit der Natur zu leben.

Gesund ist das koreanische Superfood, das längst eine weltweite Fan-Gemeinde hat, obendrein. Es enthält lebenswichtige Vitamine, Mineralstoffe, Probiotika und Enzyme.   

Das asiatische Sauerkraut: Kimchi isst man in Korea zu jeder Mahlzeit - auch zum Frühstück.
Das asiatische Sauerkraut: Kimchi isst man in Korea zu jeder Mahlzeit - auch zum Frühstück.© Getty Images
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