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Körperpflege

Täglich Haare waschen? Wann die Reinigung schädlich für deine Haare ist

  • Aktualisiert: 13.02.2024
  • 05:27 Uhr
  • Galileo
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Fettiges Haar, trockenes Haar oder Locken? Wie oft ist Haare waschen bei deinem Haartyp richtig? Wir klären die Mythen um die Mähne auf!

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Wie oft Haare waschen ist richtig für deinen Haartyp?

Täglich, wöchentlich oder nie: Jeder hat seine eigene Philosophie zum Thema Haarewaschen. Tatsächlich hat auch jeder andere Haare, die unterschiedliche Pflege benötigen.

  • Mitteldickes oder trockenes Haar: Fachleute empfehlen etwa alle zwei bis drei Tage eine Haarwäsche. Häufigere Wäschen könnten deinem Haar natürliche Öle entziehen.
  • Feines oder fettiges Haar: Da der Talg das Haar schneller strähnig aussehen lässt, ist jeden oder jeden zweiten Tag Haarewaschen angesagt. Anti-Schuppen-Shampoo könnte helfen, das Fett auf der Kopfhaut zu reduzieren.
  • Bei Locken oder dickem Haar breitet sich Talg weniger schnell über die Haare aus. Es reicht aus, die Haare ein bis zwei Mal in der Woche zu waschen. 
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Ist tägliches Haare waschen schädlich?

☝ Wirklich schädlich ist es grundsätzlich nicht. Shampoos sind mit milden Tensiden und Pflegeformeln mittlerweile darauf ausgelegt, jeden Tag verwendet zu werden.

💆‍♀️ Das heißt aber nicht, dass tägliche Haarwäsche notwendig ist. Die Kopfhaut produziert Talg, um ihren Schutzfilm aufrecht zu erhalten. Wer sie bei der Wäsche zu stark massiert, regt die Produktion der Talgdrüsen an - die Haare fetten schneller.

🚿 Halten es deine Haare also ein paar Tage ohne Wäsche aus, spricht nichts gegen eine seltenere Wäsche. Bei täglicher Haarwäsche benutze unbedingt ein mildes Shampoo.

Haare ohne Shampoo waschen? No Poo macht’s möglich!

Die "No Poo"-Methode erfreut sich zunehmender Beliebtheit, auch unter Promis. "No Poo" ist die Abkürzung von "No Shampoo" - sprich, die Haare werden ganz ohne Shampoo gewaschen.

Das verspricht weniger fettendes und trotzdem glänzendes Haar - entweder nur mit Wasser, natürlichen Produkten oder sogar ganz ohne waschen. Neben der Kopfhaut soll der Trend auch die Umwelt schonen. Natürliche Shampoos enthalten weniger umweltschädliche Inhaltsstoffe. Wer ganz auf Shampoos verzichtet und sich mit biologisch abbaubaren Zutaten die Haare wäscht, spart außerdem einiges an Plastik-Müll.

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No Poo-Methode ausprobieren

Jedes Haar und jede Kopfhaut sind anders. Am besten probierst du verschiedene Produkte aus, zum Beispiel:

  • Roggenmehl: Vermenge etwa vier bis fünf EL Roggenmehl mit Wasser und gib die Mischung in dein Haar. Roggenmehl enthält wenig Gluten, weshalb die Mischung nicht teigig wird. Bestenfalls verwendest du Vollkorn-Roggenmehl, denn das enthält viele Mineralien und Vitamine. Danach spülst du es wie normales Shampoo aus.
  • Kaffee: Unter das Roggenmehl kannst du Kaffee mischen, das darin enthaltene Koffein fördert die Durchblutung der Haarwurzel. Zudem entfernt Kaffee unangenehme Gerüche aus dem Haar.
  • Heilerde: Vermenge etwa 3 EL Heilerde mit der doppelten Menge heißem Wasser. Lass das Gemisch aufquellen und gib es anschließend auf dein Haar. Heilerde gibt es in verschiedenen Farben. Rote Heilerde enthält viel Eisen, grüne Erde viele Mineralstoffe und weiße Heilerde eignet sich gut für feines Haar und empfindliche Kopfhaut.
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Haarstyling Produkte im Test

Jetzt geht es um die Haare! Die Produktpalette gibt ja einiges her - Haargel, Spray oder auch Schaum. Steigt ihr da auch nicht mehr durch? Galileo bringt ein wenig Licht ins Dunkel. Wann braucht man was und wo liegen die Unterschiede?

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  • Ab 12
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Die perfekte Haarpflege: So wäschst du deine Haare richtig

  1. Haare kämmen vor dem Waschen: Warum? Um Knoten zu entfernen, die durch das Waschen zu Haarbruch und Spliss führen können.
  2. Shampoos ohne Silikone: Verwende zum Haare waschen sanfte Shampoos ohne Zusatzstoffe wie Parabene, Silikone, SLS, PEG, Konservierungsstoffe und aggressive Fruchtsäuren. Sie können die Haarstruktur zerstören und die empfindliche Kopfhaut reizen.
  3. Ansatz waschen reicht aus: Ein kleiner Klecks Shampoo reicht völlig aus, um die Haare sauber zu bekommen. Denn du brauchst lediglich die Ansätze zu shampoonieren, da sich nur dort der Talg bildet. Beim Ausspülen werden die Längen ganz automatisch gesäubert.
  4. Conditioner gehört nicht ins ganze Haar, sondern in die Spitzen. Verteilst du die Spülung auch auf dem Haupthaar, drückt sie die Frisur platt. Conditioner bleiben an der Oberfläche, um schnell Geschmeidigkeit und Glanz zu erzeugen.
  5. Haarkuren enthalten ähnliche Pflegestoffe wie Conditioner, aber mehr davon. Sie dringen in die Haarfaser ein. Auch sie trägst du nur auf die Spitzen auf. Dabei brauchst du allerdings mehr Geduld: Je dicker das Haar ist, desto länger sollte die Kur einwirken. In der Regel reicht es, wenn du eine Haarkur einmal in der Woche anwendest.
  6. Rubbele deine Haare nicht mit dem Handtuch trocken, sonst brechen deine Spitzen ab. Um Spliss zu vermeiden, drückst du sie lieber nach dem Ausspülen gut aus. Föhnen ist ebenfalls nicht so gut für die Haare. Achte unbedingt auf ausreichend Abstand und wähle die kälteste Stufe.
Wie oft sollte man sich die Haare waschen? Der Haartyp ist das entscheidende Kriterium. Brechen deine Spitzen ab oder sehen die Haare stumpf und glanzlos aus, machst du etwas bei der Haarpflege falsch.
Wie oft sollte man sich die Haare waschen? Der Haartyp ist das entscheidende Kriterium. Brechen deine Spitzen ab oder sehen die Haare stumpf und glanzlos aus, machst du etwas bei der Haarpflege falsch.© Getty Images

Fakten zu Haaren: Hast du's gewusst?

  • Im Schnitt hat ein Mensch etwa 100.000 Haare auf dem Kopf. Ein Verlust von etwa 100 Haaren pro Tag gilt als normal. Verlierst du mehr, solltest du einen Arzt um Rat fragen.

  • Ein Haar ist ein Hornfaden aus Keratin. Die Basis für gesundes Haar legst du mit einer nährstoffreichen Ernährung.

  • Haarpflege betrieben schon die alten Ägypter. Bereits vor 4.000 Jahren verwendeten sie kostbare Öle und täuschten durch Perücken eine wallende Mähne vor.

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