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Von Pannenhilfe und sinkenden Mordraten: 5 gute Corona-News

  • Veröffentlicht: 04.04.2020
  • 17:00 Uhr
  • Galileo
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© picture alliance/ZUMA Press

30 Millionen US-Amerikaner ohne Krankenversicherung sollen Hilfe bekommen, Taiwan spendet Atemschutzmasken an EU-Staaten und das berüchtigte Medellín (Kolumbien) verzeichnet die niedrigste Mordrate in 40 Jahren.

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1. Corona-Tests für nicht-krankenversicherte US-Amerikaner

Das Weiße Haus machte am 02. April eine Ankündigung: Millionen Amerikaner ohne Krankenversicherung sollen nicht für eine Behandlung wegen einer etwaigen Covid-19-Behandlung bezahlen müssen.

US-Vizepräsident Mike Pence sagte: "Wir wollen, dass sich kein Amerikaner darüber Sorgen machen muss, einen Test oder eine Behandlung zu bekommen."

Präsident Donald Trump habe die Corona-Virus-Arbeitsgruppe im Weißen Haus angewiesen, Wege zu finden, wie die Regierung für Behandlungen der rund 30 Millionen nicht-krankenversicherten Amerikanern bezahlen könne. Man arbeite an einem Vorschlag, wie Corona-Hilfsgelder dafür verwendet werden könnten, die Krankenhäuser direkt zu bezahlen.

Mike Pence kündigte an, dass US-Amerikaner ohne Krankenversicherung unterstützt werden.
Mike Pence kündigte an, dass US-Amerikaner ohne Krankenversicherung unterstützt werden.© picture alliance/ZUMA Press
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2. Kostenlose Pannenhilfe des ADAC

👩‍🔧 Der ADAC leistet ab sofort kostenlose Pannenhilfe für alle Menschen, die in "systemrelevanten Berufsgruppen" arbeiten.

👨‍⚕️ Zu den Gruppen zählen unter anderem Ärzte, Pfleger, Polizisten und Verkäufer. Die Mobilität dieser Menschen sei entscheidend für den jeweiligen Einsatz sowie für die Gesellschaft insgesamt“, sagte ADAC-Technikpräsident Karsten Schulze.

👍 Auch jene, die nicht Mitglied beim ADAC sind, können das Angebot nutzen.

⏱ Die kostenlose Pannenhilfe soll es zunächst für die Dauer der Corona-Krise geben.

🚨 Deutschlandweit sind nach ADAC-Angaben knapp 1.700 ADAC-Straßenwacht-Fahrer und rund 700 Mobilitätspartner unterwegs, um aktive Hilfe bei einem Unfall oder einer Panne zu leisten.

3. Taiwan spendet 10 Millionen Atemschutzmasken

Hilfe aus Taipeh: Wie die taiwanesische Regierung mitgeteilt hat, spendet der Inselstaat 10 Millionen Atemschutzmasken an besonders von der Pandemie betroffene Länder. Ein Großteil der Masken gehe an EU-Staaten wie Italien, Spanien und Deutschland. 2 Millionen der Exemplare will Taiwan zudem in die USA schicken. "Pandemien können von keinem Land alleine bekämpft werden", sagte Präsidentin Tsai Ing-wen. Neben den Masken sollen auch Medikamente sowie medizinisches Personal in die betroffenen Länder geschickt werden. Taiwan ist neben China der größte Maskenhersteller der Welt. Der kleine Inselstaat will die Produktion weiter erhöhen und hat die Krise bisher gut gemeistert.

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4. Plattform für Desinfektionsmittel, Bundeswehr will selbst produzieren

Die Chemieindustrie will eine Plattform zur bundesweiten Notfallversorgung mit Desinfektionsmittel aufbauen. Das kündigte der Verband der Chemischen Industrie an.

Die Plattform soll in den kommenden Tagen schrittweise für die Zielgruppen freigeschaltet werden. Der Plan sei, die Hilfe für Krankenhäuser, Arztpraxen und Pflegeeinrichtungen über den digitalen Marktplatz zu koordinieren.

Die Produktion, Abfüllung, Konfektion und Verteilung fertiger Desinfektionsmittel oder einzelner Rohstoffkomponenten sollen aufeinander abgestimmt werden.

Aktuell sehr gefragt: Desinfektionsmittel
Aktuell sehr gefragt: Desinfektionsmittel© picture alliance/Christian Charisius/dpa

Passend dazu teilte die Bundeswehr mit, eigene Desinfektionsmittel herstellen zu wollen.

5. Weniger Morde in Medellín dank Ausgangsbeschränkungen

🙅‍♂️ Die Zahl der Morde ist in der kolumbianischen Millionenstadt Medellín so niedrig wie seit Jahrzehnten nicht mehr.

🚫 Der entscheidende Grund laut dem Sicherheitssekretariat der Stadt: die Einschränkungen des öffentlichen Lebens wegen der Corona-Pandemie.

🗣 Im März diesen Jahres seien 18 Menschen getötet worden. "Das ist eine historische Zahl", sagte Medellíns Sicherheitssekretär José Gerardo Acevedo.

📉 Dieser Monat verzeichne die niedrigste Mordrate in Medellín in 40 Jahren, meldeten verschiedene kolumbianische Medien.

💬 "Ohne Zweifel können wir nicht verneinen, dass die Quarantäne uns Positives gebracht hat, wie einen Rückgang der Verbrechen", so Acevedo.

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