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Weltraum-Spaziergang: Matthias Maurer verlässt die ISS

  • Veröffentlicht: 01.04.2022
  • 14:45 Uhr
  • Peter Schneider

Matthias Maurer hat den ultimativen Astronautentest bestanden: ein Weltraum-Spaziergang im Raumanzug. Die Besonderheit: Sein Arbeitseinsatz außerhalb der ISS wurde von der Erde aus fotografiert. Im Clip: 10 Fragen an Matthias Maurer.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Der deutsche ESA-Astronaut Matthias Maurer erlebt den Höhepunkt seiner Mission: ein Außenbordeinsatz im freien Weltraum.

  • Der Clou: Ein Astro-Fotograf Sebastian Voltmer hat seinen Weltraum-Spaziergang am 23. März vom Boden aus mit seinem Teleskop eingefangen - ausgerechnet von Maurers Heimatort St. Wendel im Saarland.

  • Zusammen mit seinem Stationskommandant Raja Chari ist Maurer tatsächlich schattenhaft zu erkennen - und das aus mehr als 400 Kilometer Entfernung!

  • Mehr als 100 Tage nach seinem Traumstart ins All arbeitet der Astronaut an Dutzenden Experimenten - bei einigen ist er sogar das Versuchskaninchen (mehr erfährst du in der Bildergalerie).

  • Nach Alexander Gerst ist Maurer der bislang 12. deutsche Mann im All. Hier findest du alles zur Mission von Matthias Mauer. Als nächstes ist voraussichtlich eine Frau dran, die ESA sucht nun ausdrücklich Astronaut:innen.

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Schnappschuss: Astronauten bei der Arbeit im All

Auf der Aufnahme von Sebastian Voltmer sind die Astronauten schemenhaft zu erkennen. Es war ein teurer Schnappschuss: Für seine Aufnahme benutzte Voltmer ein Teleskop mit einem 28 Zentimeter großen Spiegel und eine spezielle Teleskop-Montierung sowie eine Astrokamera. Geschätzter Preis: mehr als 20.000 Euro. Entschädigung: Das spektakuläre Bild erschien auf New-Webseiten weltweit.

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Das macht Matthias Maurer auf der ISS

Maurer verbrachte insgesamt 7 Stunden im Weltraum. Dabei erledigte er zusammen mit seinem Stations-Kommandant Raja Chari Wartungsarbeiten an der ISS - neben den Experimenten eine der Hauptaufgabe für die Crew. Trotzdem hatte er noch Zeit für ein Weltraum-Selfie.
Maurer verbrachte insgesamt 7 Stunden im Weltraum. Dabei erledigte er zusammen mit seinem Stations-Kommandant Raja Chari Wartungsarbeiten an der ISS - neben den Experimenten eine der Hauptaufgabe für die Crew. Trotzdem hatte er noch Zeit für ein Weltraum-Selfie.© ESA
Vor seinem Ausflug musste Maurer seinen Raumanzug anziehen und durchchecken - ein äußerst langwieriger Ankleide-Prozess.
Vor seinem Ausflug musste Maurer seinen Raumanzug anziehen und durchchecken - ein äußerst langwieriger Ankleide-Prozess.© ESA
Die tägliche Arbeit von Matthias Maurer ist aber die eines Laboranten beziehungsweise eines Versuchskaninchens. Hier schießt sich Maurer nicht etwa ins Knie, sondern probiert eine neue Verarztungstechnik aus. Mit dem tragbaren 3D-Drucker ("plaster gun") könnten eines Tages Bio-Pflaster aus eigenen Körperzellen aufgetragen werden - langfristig auch auf der Erde.
Die tägliche Arbeit von Matthias Maurer ist aber die eines Laboranten beziehungsweise eines Versuchskaninchens. Hier schießt sich Maurer nicht etwa ins Knie, sondern probiert eine neue Verarztungstechnik aus. Mit dem tragbaren 3D-Drucker ("plaster gun") könnten eines Tages Bio-Pflaster aus eigenen Körperzellen aufgetragen werden - langfristig auch auf der Erde.© ESA / NASA
Manchmal arbeiten Astronauten auch als Gärtner. Im Dezember 2021 erntete er Paprika, die später auf der Erde untersucht werden sollen. Ein paar davon durften die Astronauten aber selbst essen.
Manchmal arbeiten Astronauten auch als Gärtner. Im Dezember 2021 erntete er Paprika, die später auf der Erde untersucht werden sollen. Ein paar davon durften die Astronauten aber selbst essen.© ESA / NASA
So sieht das täglich Brot von Matthias Maurer im All aus. Mit dabei auch die mittlerweile berühmte Kartoffelcreme-Suppe aus dem Saarland (links, "Potato Cream Soup).
So sieht das täglich Brot von Matthias Maurer im All aus. Mit dabei auch die mittlerweile berühmte Kartoffelcreme-Suppe aus dem Saarland (links, "Potato Cream Soup). © ESA / NASA
Ab und zu isst die Crew auch zusammen, wie hier am 25. November beim Thanksgiving-Dinner, dem nordamerikanischem Erntedankfest.
Ab und zu isst die Crew auch zusammen, wie hier am 25. November beim Thanksgiving-Dinner, dem nordamerikanischem Erntedankfest.© NASA
Wenn Maurer nicht gerade durchs All spaziert oder experimentiert, verbringt er seine Zeit damit, Postkarten-Idylle zu fotografieren. Hier beispielsweise ein Sonnenaufgang, auf den er allerdings nur alle 90 Minuten warten muss.
Wenn Maurer nicht gerade durchs All spaziert oder experimentiert, verbringt er seine Zeit damit, Postkarten-Idylle zu fotografieren. Hier beispielsweise ein Sonnenaufgang, auf den er allerdings nur alle 90 Minuten warten muss.© ESA
Oder die Korallenriffe der Bahamas. Wer weiß, vielleicht plant Maurer ja schon seinen Tauch-Urlaub für die Zeit nach seinem Raumflug.
Oder die Korallenriffe der Bahamas. Wer weiß, vielleicht plant Maurer ja schon seinen Tauch-Urlaub für die Zeit nach seinem Raumflug.© ESA
Maurer verbrachte insgesamt 7 Stunden im Weltraum. Dabei erledigte er zusammen mit seinem Stations-Kommandant Raja Chari Wartungsarbeiten an der ISS - neben den Experimenten eine der Hauptaufgabe für die Crew. Trotzdem hatte er noch Zeit für ein Weltraum-Selfie.
Vor seinem Ausflug musste Maurer seinen Raumanzug anziehen und durchchecken - ein äußerst langwieriger Ankleide-Prozess.
Die tägliche Arbeit von Matthias Maurer ist aber die eines Laboranten beziehungsweise eines Versuchskaninchens. Hier schießt sich Maurer nicht etwa ins Knie, sondern probiert eine neue Verarztungstechnik aus. Mit dem tragbaren 3D-Drucker ("plaster gun") könnten eines Tages Bio-Pflaster aus eigenen Körperzellen aufgetragen werden - langfristig auch auf der Erde.
Manchmal arbeiten Astronauten auch als Gärtner. Im Dezember 2021 erntete er Paprika, die später auf der Erde untersucht werden sollen. Ein paar davon durften die Astronauten aber selbst essen.
So sieht das täglich Brot von Matthias Maurer im All aus. Mit dabei auch die mittlerweile berühmte Kartoffelcreme-Suppe aus dem Saarland (links, "Potato Cream Soup).
Ab und zu isst die Crew auch zusammen, wie hier am 25. November beim Thanksgiving-Dinner, dem nordamerikanischem Erntedankfest.
Wenn Maurer nicht gerade durchs All spaziert oder experimentiert, verbringt er seine Zeit damit, Postkarten-Idylle zu fotografieren. Hier beispielsweise ein Sonnenaufgang, auf den er allerdings nur alle 90 Minuten warten muss.
Oder die Korallenriffe der Bahamas. Wer weiß, vielleicht plant Maurer ja schon seinen Tauch-Urlaub für die Zeit nach seinem Raumflug.
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