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Schönheitswettbewerb

Apameh Schönauer ist die neue "Miss Germany"

  • Veröffentlicht: 25.02.2024
  • 10:46 Uhr
  • Max Strumberger

SIE ist die schönste Frau Deutschlands: Apameh Schönauer aus Berlin wurde am 24. Februar im südbadischen Rust zur "Miss Germany" 2024 gekürt. Als neue "Miss Germany" will Apameh Schönauer ein Vorbild sein und auf soziale Themen aufmerksam machen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Apameh Schönauer ist die neue "Miss Germany".

  • Sie kam mit sechs Jahren aus dem Iran nach Deutschland.

  • Jetzt kann sie sich über ein Preisgeld von 25.000 Euro freuen.

Apameh Schönauer aus Berlin ist die neue "Miss Germany". Die 39-Jährige setzte sich am späten Samstagabend im südbadischen Rust gegen acht andere Frauen durch. Die Architektin mit Wurzeln im Iran will sich für junge Frauen mit Migrationshintergrund einsetzen, wie sie während der Show sagte.

Eine Jury aus Moderatorin Neda Peemüller, Entertainer Nicolas Puschmann, Influencer Twenty4Tim, Autorin Vivien Wulf, Schauspielerin Sharon Battiste und der PR-Chefin der Miss Germany Studios, Jil Andert, wählte nach mehreren Vorstellungsrunden die Siegerin im Europa-Park.

Apameh Schönauer kämpft für die Rechte der Frauen

Die Gewinnerin bekommt laut Veranstalter den "Female Leader Award". Er ist mit einer Prämie von 25.000 Euro verbunden.

Schönauer sagte der Deutschen Presse-Agentur vor der Endrunde, sie sei in Teheran geboren und mit sechs Jahren nach Deutschland gekommen. Während der Veranstaltung machte die Mutter von zwei Kindern ihr Engagement für Frauenrechte mit Fokus auf den Iran deutlich. Ihr Motto bei Hindernissen laute: "Einfach weitermachen!"

Auf der Veranstalterseite schrieb Schönauer, sie setze sich über das Netzwerk Shirzan (Löwenfrau) für benachteiligte und unterdrückte Frauen ein.

Im Video: "Miss Germany" - Wo nur die inneren Werte zählen

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Rund 15.000 Bewerbungen

Die bisherige Altersgrenze von 39 Jahren galt für die laufende Staffel nicht mehr: Älteste Finalistin war die Hamburgerin Mignon Kowollik (42). Es bewarben sich diesmal laut Veranstalter rund
15.000 Frauen
. Die Auswahl lief über mehrere Monate.

Beim Finale fehlte überraschend eine Kandidatin: Die 27-jährige Ann-Katrin Lange aus dem niedersächsischen Bad Gandersheim könne aus gesundheitlichen Gründen nicht dabei sein, kündigte Moderatorin Lola Weippert an.

Einst war "Miss Germany" ein Wettbewerb mit Bikini-Runden auf dem Laufsteg. Dann gab es einen Imagewandel: Seit 2019 zählen die Persönlichkeit der Teilnehmerinnen und die Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen. Die Siegerin bekommt keine Krone mehr. Nur eine Schärpe gibt es nach wie vor. Bei der Gala-Abendveranstaltung mit hunderten Gästen trugen einige Teilnehmerinnen glitzernde Abendkleider.

:newstime
  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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