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Miese Masche

Verbraucherzentrale warnt vor Glasfaser-Verkäufern

  • Veröffentlicht: 08.02.2023
  • 12:11 Uhr
  • Stefan Kendzia
Fake-Glasfaser-Verträge: Miese Betrugsmasche an der Haustür.
Fake-Glasfaser-Verträge: Miese Betrugsmasche an der Haustür.© Adobe Stock

Ob Enkel- oder Handwerkertrick: Betrüger lassen sich ständig neue Ideen einfallen, wie sie an Geld und Eigentum von anderen Menschen kommen. Aktuell sind "Vertreter" unterwegs, um angebliche Glasfaser-Verträge an der Haustür abzuschließen.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Falsche Glasfaser-Verträge an der Haustüre: Betrugsmasche nimmt zu.

  • Betrüger überrumpeln mit oft aggressiven Methoden.

  • Wichtig: Haustürgeschäfte haben 14 Tage Widerrufsrecht.

Ganz schön dreist. Die neueste Masche von Betrügern, die an der Tür klingeln und im Zusammenhang mit dem notwendigen Glasfaser-Ausbau und dem damit verbundenen erhöhten Datenvolumen: Sie wollen gutgläubige Menschen zu Vertragsabschlüssen drängen. Dabei handelt es sich laut "Focus" nicht immer um Glasfaser-Verträge. Sondern oft auch um unnötige Kabel- oder Internetverträge. Die teils mit aggressiven Methoden auftretenden Vertreter:innen wollen dabei nur eins - Abschlüsse erzielen, um unlauter Geld zu verdienen. Positiv: Für Haustürgeschäfte gilt die gesetzliche Widerrufsfrist von 14 Tagen.

Nur nicht überrumpeln lassen

Der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfahlen werden in letzter Zeit derartige Betrugsfälle gemeldet, in denen Bürger:innen an der Haustür teils massiv unter Druck gesetzt werden. Polizei wie Verbraucherzentrale raten auch in diesem Fall: Keine Verträge an der Türe abschließen! Und sollte man doch einmal überrumpelt werden - ob an der Tür oder am Telefon - dann sollte man dringend vom Widerrufsrecht Gebrauch machen, um sich auch vor unnötigen Kosten zu schützen. Ausnahme: Verträge, die im Laden geschlossen werden, sind von diesem Widerruf ausgeschlossen.

  • Verwendete Quellen:
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