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Urteil gefallen

Hohe Haftstrafen für Starnberger Dreifachmord

  • Aktualisiert: 06.03.2023
  • 14:45 Uhr
  • Anne Funk
Die zwei wegen Mordes angeklagten Männer  vor Beginn der Verhandlung im Hochsicherheitsgerichtssaal vom Landgericht München II.
Die zwei wegen Mordes angeklagten Männer vor Beginn der Verhandlung im Hochsicherheitsgerichtssaal vom Landgericht München II.© Sven Hoppe/dpa

Vor drei Jahren machte dieser Fall bundesweit Schlagzeilen: Eltern und Sohn wurden erschossen in ihrem Haus in Starnberg gefunden. Nun ist das Urteil gegen den mutmaßlichen Täter gesprochen worden. 

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Das Landgericht München II hat im Prozess um einen Dreifachmord in Starnberg den Hauptangeklagten zu 13 Jahren Jugendstrafe verurteilt. Der Mitangeklagte bekam acht Jahre und sechs Monate. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur (dpa).

Im Video: Mordanklage: Illegales Autorennen soll tödlichen Unfall zur Folge gehabt haben

Angeklagter ist geständig

Nach rund anderthalb Jahren Verfahrensdauer sah es das Gericht als erwiesen an, dass der mittlerweile 22 Jahre alte Hauptangeklagte im Januar 2020 seinen Freund und dessen Eltern erschossen hatte. Vor einem Jahr hatte der Mann ein umfassendes Geständnis abgelegt. Er habe durch die Morde an die Waffen kommen wollen, welche sein Freund illegal besaß, um sie dann zu verkaufen. Nach Auffassung der Staatsanwaltschaft habe sein 21-jähriger Mitbewohner den Mord mit geplant und den Haupttäter zum Tatort gefahren.

Der Angeklagte zeigte Reue. "Ich schließe mich meinen Anwälten an, ich wollte mich bei allen Angehörigen entschuldigen, auch wenn ich weiß, dass meine Taten nicht zu entschuldigen sind", so seine Aussage am Montag (6. März).

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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