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26-Jährige war ungesichert

In den Rocky Mountains: Bergsteigerin stürzt 150 Meter in den Tod

  • Veröffentlicht: 12.07.2023
  • 09:45 Uhr
  • Lena Glöckner
Die Rocky Mountains in Colorado. Eine 26-Jährige stürzte hier beim Freiklettern.
Die Rocky Mountains in Colorado. Eine 26-Jährige stürzte hier beim Freiklettern.© REUTERS

Eine 26-Jährige kletterte in den Rocky Mountains ungesichert und ohne Hilfsmittel - dann stürzt sie 150 Meter in die Tiefe. Ihre Leiche wurde am Montag geborgen.

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Im Rocky Mountain National Park im US-Bundesstaat Colorado ereignete sich ein bedauerlicher Vorfall, bei dem eine junge Bergsteigerin ums Leben kam. Nach Angaben eines Sprechers des Nationalparks stürzte die 26-Jährige mehr als 150 Meter tief von einem Bergkamm.

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Gemäß den Informationen ihres Begleiters ereignete sich der Vorfall auf dem Blitzen Ridge des 4.121 Meter hohen Ypsilon Mountain. Der 27-Jährige informierte den Park umgehend per Mobiltelefon über das Unglück. Glücklicherweise konnte er am Sonntagabend (9. Juli) unverletzt von einem Helikopter gerettet werden. Am Montag (10. Juli) wurde die Leiche der jungen Frau geborgen. Nun soll die genaue Todesursache ermittelt werden.

26-Jährige war ungesichert

Offenbar praktizierte die Verunglückte Free-Solo-Climbing, eine äußerst riskante Klettermethode, bei der auf Sicherheitsausrüstung und Hilfsmittel verzichtet wird.

Es handelt sich bereits um den zweiten Todesfall im Rocky Mountain National Park in diesem Monat. In der vergangenen Woche kam ein 25-Jähriger ums Leben, als er bei den West Creek Falls ins Wasser stürzte.

  • Verwendete Quellen:
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