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Weltraum-Mission missglückt

Japanische Rakete explodiert nach dem Start

  • Veröffentlicht: 13.03.2024
  • 13:32 Uhr
  • Maria Frost
Es hätte die erste Weltraumfahrt eines japanischen Privatunternehmens werden können, doch kurz nach dem Start explodiert die Trägerrakete "Kairo".
Es hätte die erste Weltraumfahrt eines japanischen Privatunternehmens werden können, doch kurz nach dem Start explodiert die Trägerrakete "Kairo".-/Kyodo News/dpa

Rauchschwaden erfüllen die Luft in Kushimoto: Die Rakete "Kairo" explodiert kurz nach dem Start. Das Privatunternehmen Space One hat sich die Weltraum-Erkundung anders vorgestellt.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Im japanischen Kushimoto sollte eine Rakete des privaten Raumfahrtunternehmen Space One gezündet werden.

  • Der Start missglückte - die Trägerrakete explodierte unweit vom Erdboden.

  • Ziel der Mission war es, einen Satelliten in die Erdumlaufbahn zu schicken. 

Am Mittwoch (13. März) versuchte das in Tokio ansässige Unternehmen Space One eine 18 Meter lange Trägerrakete ins Weltall zu schicken und damit einen Satelliten in die Erdumlaufbahn zu befördern - erfolglos. Kurz nach dem Start explodierte der Flugkörper.

Im Clip: Nach Fehlversuch - Mondrakete erfolgreich gestartet

Explosion durch Selbstzerstörung

In der Küstenstadt Kushimoto im Distrikt Higashimuro befindet sich der kommerzielle Weltraumbahnhof Space Port Kii. Von dort sollte die Weltraum-Erkundung für das japanische Unternehmen Space One starten. Mit der Explosion der Trägerrakete ist dies nicht geglückt. Darüber berichten japanische Medien am Mittwoch.

Den Satelliten, den der Flugkörper mit sich tragen sollte, hat man somit nicht in die Erdumlaufbahn schicken können. Der Grund für die Selbstzerstörung der 18 Meter langen Rakete ist bislang unbekannt und werde noch untersucht, heißt es in der Meldung der Nachrichtenagentur Deutschen Presse-Agentur (dpa). 

Das von einem Kyodo-News-Hubschrauber aufgenommene Foto zeigt die satellitengeladene Kairos-Rakete, die kurz nach dem Start explodiert.
Das von einem Kyodo-News-Hubschrauber aufgenommene Foto zeigt die satellitengeladene Kairos-Rakete, die kurz nach dem Start explodiert.© kyodo/dpa
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Staatliches Unternehmen macht es vor

Erst kürzlich war Japans staatlicher Raumfahrtagentur Jaxa ein Start missglückt. Die Trägerrakete H3 konnte nicht abheben. Beim ersten Startversuch vom staatlichen Weltraumbahnhof Tanegashima konnte der Antrieb der zweiten Raketenstufe nicht gezündet werden. Da dieser Startversuch keine Aussicht auf Erfolg hatte, wurde daraufhin die Selbstzerstörung ausgelöst. Mit einer Satellitenattrappe und zwei kleinen Satelliten an Bord wollte die Raumfahrtagentur Skepsis an der Zuverlässigkeit ausräumen. Das ist auch geglückt -  der Neustart war erfolgreich. 

:newstime
  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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