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Nordostpassage

Fast 2.000 Soldaten: Russland startet Militärmanöver in der Arktis

  • Aktualisiert: 11.04.2023
  • 14:51 Uhr
  • Anne Funk
Wladimir Putin bei einem Treffen seines Sicherheitsrates Anfang April.
Wladimir Putin bei einem Treffen seines Sicherheitsrates Anfang April.© via REUTERS

Die russische Nordmeerflotte hat mit einem Manöver in der Arktis begonnen. Dabei sollen fast 2.000 Soldaten sowie zahlreiche Schiffe und Flugzeuge zum Einsatz kommen. 

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Russischen Angaben zufolge hat Putins Nordmeerflotte ein Großmanöver in den Gewässern der Arktis begonnen. "Besondere Aufmerksamkeit wird im Zuge des Manövers der Sicherheit der Handelsmarine Russlands und der Seewege wie etwa der Nordostpassage gewidmet", heißt es laut Nachrichtenagentur Interfax in einer Mitteilung vom Montag (10. April) des Pressedienstes der Flotte. Insgesamt sollen an der Übung 1.800 Soldaten und mehr als ein Dutzend Schiffe beteiligt sein. Außerdem seien 40 Flugzeuge und Hubschrauber sowie Fahrzeuge für Landoperationen im Einsatz. 

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Wichtige Nordostpassage

Geplant sei das Manöver für mehrere Tage, dabei solle das Zusammenwirken zwischen den Schiffen und der russischen Luftwaffe unter Leitung der entsprechenden Kommandostäbe geprüft werden, heißt es weiter. 

Die Nordostpassage, welche an der Nordostküste Russlands entlang führt, wird wegen der zunehmenden Klimaerwärmung für den Schiffsverkehr immer wichtiger. Im Sommer ist sie mittlerweile schon ohne Eisbrecher passierbar. Russland hat wegen des Exports von Rohstoffen wie Erdgas großes Interesse an der Route. Bereits vor zehn Jahren hatte Moskau Einheiten gegründet, welche auf den Kampf in der Arktis spezialisiert sind, damit es seinen Anspruch auf die Polarregion durchsetzen kann.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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