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Bis zu 55 Milliarden US-Dollar

Selenskyj bittet um weitere Finanzhilfen für Ukraine

  • Veröffentlicht: 13.10.2022
  • 17:31 Uhr
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© Uncredited/Ukrainian Presidential Press Office/AP/dpa

Der Präsident der Ukraine Wolodymyr Selenskyj hat internationale Unterstützer um weitere finanzielle Hilfen für sein Land gebeten.

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Der ukrainische Präsident Selenskyj hat beim Jahrestreffen der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds per Videoansprache eine Bitte an die Finanzminister gerichtet.
  • Die Ukraine benötige weiter bis zu 55 Milliarden US-Dollar finanzielle Unterstützung.
  • Das Geld werde für das erwartete Haushaltsdefizit sowie zum Wiederaufbau der Infrastruktur des Landes benötigt.

Die Ukraine ist weiterhin auf internationale Finanzhilfen angewiesen. Dies machte der Präsident des Landes Wolodymyr Selenskyj nun beim Jahrestreffen der Weltbank und des Internationalen Währungsfonds (IWF) am Mittwoch deutlich. Selenskyj bat in einer Videoansprache um weitere finanzielle Unterstützung für die Ukraine. Das Land benötige demnach bis zu 55 Milliarden US-Dollar Finanzspritzen.

"Je mehr Ukraine erhält, desto schneller wird russischer Krieg zu Ende gehen"

Das Geld würde laut Selenskyj vor allem für das zu erwartende Haushaltsdefizit und den Wiederaufbau der Infrastruktur benötigt. Für Letzteres würden allein 17 Milliarden US-Dollar benötigt. Der ukrainische Präsident betonte laut dem "Spiegel" die Wichtigkeit der von ihm angeforderten Unterstützung im Hinblick auf den russischen Angriffskrieg gegen sein Land: "Je mehr Hilfe die Ukraine jetzt erhält, desto schneller wird der russische Krieg zu Ende gehen", so Selenskyj.

Zudem forderte Selenskyj ein regelmäßiges Forum zur finanziellen Unterstützung der Ukraine: "Es wäre gut, eine ständige Arbeitsgruppe zu schaffen, die finanzielle Unterstützung für die Ukraine bereitstellt und zeitnah auf verschiedenen Ebenen arbeitet." Laut IWF-Chefin Kristalina Georgiewa soll ein solches Format sobald wie möglich auf die Beine gestellt werden.

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G7-Staaten vereinbaren finanzielle Unterstützung der Ukraine für 2023

Auf weitere finanzielle Unterstützung für die Ukraine im kommenden Jahr konnten die G7-Staaten am Mittwoch vereinbaren. "Zusammen mit der internationalen Gemeinschaft und in enger Zusammenarbeit mit der ukrainischen Regierung werden wir uns weiterhin dafür einsetzen, die Ukraine in den kommenden Monaten und Jahren zu unterstützen", hieß es seitens der Finanzminister.

IWF-Chefin Kristalina Georgiewa schätzte den finanziellen Bedarf der Ukraine im nächsten Jahr auf drei bis vier Milliarden US-Dollar pro Monat. Der dringendste Finanzbedarf des Landes für das laufende Jahr sei laut den G7-Finanzministern durch die internationale Unterstützung abgedeckt. 

Die mit Abstand größte finanzielle Unterstützung bekommt die Ukraine derzeit von den USA. Größer Geldgeber in der EU ist mit 1,4 Milliarden Euro Hilfen laut dem Finanzministerium Deutschland.

Verwendete Quellen:

  • Nachrichtenagentur dpa
  • Der Spiegel
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