Anzeige
Rückzieher

Sparkasse revidiert Preiserhöhung: Proteste zeigen Wirkung

  • Veröffentlicht: 26.07.2023
  • 11:34 Uhr
  • Teresa Gunsch

Die Münchner Stadtsparkasse reagiert auf das öffentliche Feedback und rückt von den geplanten Kontogebühren ab. Kund:innen können aufatmen.

Anzeige

Neuerungen werden zurückgenommen

Die viertgrößte Sparkasse Deutschlands, die Münchner Stadtsparkasse, revidiert ihre Pläne hinsichtlich der Preiserhöhung. Die ursprünglichen Änderungen hätten hohe Grundgebühren und zusätzliche Kosten für einzelne Abbuchungen bedeutet. Nach Gesprächen mit Münchens Oberbürgermeister Dieter Reiter werden mehrere der beabsichtigten Neuerungen zurückgenommen. Nach angekündigten Preiserhöhungen und darauffolgenden heftigen Protesten hat die Münchner Stadtsparkasse, reagiert und ihre Pläne überdacht. "Weil wir die öffentliche Diskussion verfolgt und verstanden haben, dass die neuen Kontomodelle in der Öffentlichkeit zu Unklarheiten führten, ziehen wir die angekündigten Änderungen zurück", erklärte Vorstandschef Ralf Fleischer in einer Mitteilung.

Anzeige
Anzeige

Umstrittene Preiserhöhungen

Ursprünglich sollten Änderungen eingeführt werden, die für sämtliche Kontomodelle hohe Grundgebühren veranschlagen würden. Gleichzeitig waren Kosten von 49 Cent für einzelne Abbuchungen geplant. Die Verbraucherzentrale Bayern hatte Kund:innen in diesem Zusammenhang dazu geraten, den Anbieter zu wechseln.

Geänderte Pläne 

Nach intensiven Diskussionen mit Dieter Reiter und starken öffentlichen Protesten hat die Sparkasse nun einen großen Teil der geplanten Änderungen zurückgenommen. Hierzu gehören unter anderem folgende Punkte: Kund:innen der Sparkasse müssen jetzt doch keine Gebühren für Abhebungen an den Geldautomaten der Sparkassen zahlen. Darüber hinaus erhöht die Bank die kostenlosen Abhebungen am Schalter von zwei- auf viermal pro Monat. Ein weiterer Vorteil: Zahlungen unter 10 Euro mit der Sparkassen-Card bleiben grundsätzlich kostenlos. Die Rücknahme dieser geplanten Änderungen stellt eine Erleichterung für viele Kund:innen dar, die sich gegen die geplanten Preiserhöhungen ausgesprochen hatten.

  • Verwendete Quelle:
Mehr News und Videos
Demonstration «Stoppt den Gaza Genozid»
News

Polizei löst Pro-Palästina-Demo in Berlin auf: Acht Verletzte

  • 13.07.2024
  • 22:25 Uhr

© 2024 Seven.One Entertainment Group