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Stahlkonzern

ThyssenKrupp-Chefin Martina Merz tritt zurück

  • Aktualisiert: 24.04.2023
  • 16:02 Uhr
  • Tanja Hofmann
Thyssenkrupp-Vorstandschefin Martina Merz will sich vorzeitig vom Chefposten des Stahlkonzerns zurückziehen.
Thyssenkrupp-Vorstandschefin Martina Merz will sich vorzeitig vom Chefposten des Stahlkonzerns zurückziehen.© Oliver Berg/dpa

Martina Merz gehört zu den bedeutendsten deutschen Managerinnen: Nun hat sie den Aufsichtsrat von ThyssenKrupp gebeten, ihren Posten im Vorstand zu beenden. Es gibt bereits einen möglichen Kandidaten für ihre Nachfolge.

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Martina Merz, die Vorstandsvorsitzende des bedeutenden deutschen Industriekonzerns ThyssenKrupp, hat überraschend den Aufsichtsrat gebeten, Gespräche über eine einvernehmliche Auflösung ihres Mandats zu führen. Das teilte das Unternehmen am Montag (24. April) überraschend mit.

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Obwohl der Vertrag von Merz erst im Mai 2022 um fünf Jahre verlängert worden war, wurde der Wechsel an der Spitze des Konzerns bereits vorbereitet. Der Aufsichtsrat hat einen Nachfolger für Merz gefunden: Miguel Ángel López Borrego, der im Juni die Position des CEO bei ThyssenKrupp übernehmen wird. Vor seiner Tätigkeit bei Norma Group war Borrego Aufsichtsratsvorsitzender des Windanlagenbauers Siemens Gamesa.

Transformationsstrategie

Merz hatte die Strategie entwickelt, den Mischkonzern Thyssenkrupp in eine Gruppe weitgehend unabhängiger Unternehmen zu transformieren. Beispielsweise plant ThyssenKrupp, die Stahlwerke an Rhein und Ruhr in ein eigenständiges Unternehmen auszugliedern, an dem sich auch andere Investoren beteiligen können.

Dieser Beitrag wurde zum Teil mithilfe maschineller Unterstützung erstellt und vor der Veröffentlichung von der Redaktion sorgfältig geprüft.

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