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Rainer Schaller und Familie an Bord

Tödlicher Absturz vor Costa Rica: McFit-Gründer offenbar an Bord von Unglücksflieger

  • Veröffentlicht: 24.10.2022
  • 15:42 Uhr
  • sv
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© picture alliance / Rolf Vennenbernd/dpa

Auf dem Weg nach Costa Rica ist ein Privatflugzeug verunglückt. Fünf deutsche Passagiere waren an Bord der Maschine, einer von ihnen soll der deutsche Unternehmer Rainer Schaller gewesen sein.

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Ein Privatflieger mit fünf deutschen Passagieren ist auf dem Weg von Mexico nach Costa Rica abgestürzt.
  • Suchmannschaften konnten zwei Leichen bergen – darunter auch die eines Kindes.
  • Medienberichten zufolge soll der deutsche Unternehmer Rainer Schaller an Bord gewesen sein.

Tragödie statt Traumurlaub: Nach dem Absturz eines Privatflugzeugs mit fünf deutschen Passagieren vor der Küste von Costa Rica haben die Suchmannschaften zwei Tote entdeckt. "Die Leichen eines Erwachsenen und eines Kindes sind im Meer gefunden worden", sagte der Minister für öffentliche Sicherheit, Jorge Torres, im Fernsehsender Canal 6.

Behörden: McFit-Gründer Rainer Schaller mit Angehörigen an Bord

Wie "n-tv.de" unter Berufung auf eine Quelle im Ministerium für öffentliche Sicherheit in San José schreibt, sollen McFit-Gründer Rainer Schaller und Angehörige an Bord gewesen sein. Die "Bild" spricht von Schallers Lebensgefährtin, seinen zwei Kindern und seinem Assistenten. Ein Pilot aus der Schweiz machte die Reisegruppe komplett, wie das Ministerium für öffentliche Sicherheit der dpa bestätigte.

Schaller hatte sich dem "Bild"-Bericht zufolge fünf Wochen freigenommen, um mit der Familie zu reisen. "Rainer freute sich am meisten, die Königspinguine auf Feuerland zu sehen", wurde eine Bekannte zitiert. Doch auf der Inselgruppe soll Schaller nie gelandet sein.

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Such- und Bergungsarbeiten gehen weiter

Grund für den Absturz sei ein technisches Problem gewesen, vermutete Luftfahrtexperte Heinrich Großbongardt im Gespräch mit der "Bild". Die Such- und Bergungsarbeiten wurden am 23. Oktober, zwei Tage nach dem Absturz, fortgesetzt. "Wir werden weitersuchen, bis wir alle Insassen gefunden haben", sagte Küstenwachen-Chef Martin Arias der dpa. "Wir wissen nicht, wie viele Tage das dauern wird."

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