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Präsident Selenskyj trotz Krieg optimistisch

Ukraine will Fußball-WM 2030 ausrichten

  • Veröffentlicht: 06.10.2022
  • 09:14 Uhr
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© Andrew Milligan/PA Wire/dpa

Die Ukraine befindet sich noch inmitten des Krieges gegen den Aggressor Russland. Doch Präsident Selenskyj richtet den Blick schon in die Zukunft. Gemeinsam mit Spanien und Portugal soll sein Land die Fußball-WM ausrichten. 

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Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Ukraine will die Fußball-WM 2030 ausrichten.
  • Selenskyj verkündet gemeinsame Bewerbung mit Spanien und Portugal.
  • Ukrainischer Präsident hält Einsatz iranischer Drohnen durch Russland für zwecklos.

Trotz des Krieges gegen Russland schaut der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj nach vorn: Gemeinsam mit Spanien und Portugal soll die Ukraine die Fußball-WM 2030 ausrichten. "Zusammen mit unseren Freunden – Spanien und Portugal – bewerben wir uns um die Ausrichtung der FIFA Fußball-Weltmeisterschaft 2030", sagte Selenskyj am Mittwoch (04.10.2022) in seiner täglichen Videoansprache. 

Ukraine will Fußball-WM 2030

Zu den Erfolgsaussichten der Bewerbung gab er sich optimistisch. Es werde "sehr symbolisch sein, wenn drei Länder der Europäischen Union – Spanien, Portugal und die Ukraine – gemeinsam die Weltmeisterschaft ausrichten können", sagte Selenskyj weiter. Die Ukraine hat erst vor wenigen Monaten den Status eines EU-Beitrittskandidaten erhalten.

Die Fußballverbände der drei Länder hatten nach einem Briefing beim Europäischen Fußball-Verband UEFA in Nyon verkündet, sich gemeinsam bewerben zu wollen. "Das ist der Traum von Millionen ukrainischer Fans", sagte der Präsident des ukrainischen Fußball-Verbands Andrij Pawelko. Der spanische Verband teilte mit, man werde mit der Unterstützung von UEFA-Präsident Aleksander Ceferin die Ukraine in die Bewerbung aufnehmen, "um Brücken zu bauen und eine Botschaft der Einheit, Solidarität und Großzügigkeit des gesamten europäischen Fußballs zu verbreiten".

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Selenskyj: Gemeinsam mit Spanien und Portugal

Mit der Einbeziehung der Ukraine wollen sich Spanien und Portugal vermutlich auch in eine besser Position bringen. Laut spanischen Medien gelten die südamerikanischen Bewerber Argentinien, Chile, Paraguay und Uruguay, die die 24. Fußball-WM der Männer gemeinsam ausrichten wollen, bisher als deutlich chancenreichere Kandidaten. 

Selenskyj ging in seiner Videoansprache nur am Rande auf das aktuelle Kriegsgeschehen ein. Der ukrainische Präsident verkündete die Rückeroberung von drei weiteren Ortschaften im Gebiet Cherson und nannte die jüngsten russischen Angriffe mit iranischen Kampfdrohnen auf ukrainische Städte zwecklos. Er betonte in Richtung Kreml-Führung um Russlands Machthaber Wladimir Putin:  "Das hilft Euch schon nicht mehr. Ihr habt schon verloren."  Moskau könne seine eigenen Soldaten nicht mehr motivieren, während die Ukrainer wüssten, wofür sie kämpften.

Verwendete Quellen:

  • Nachrichtenagentur dpa
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