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Hohe Promidichte und kein deutscher Wettbewerber

Das Filmfestival von Cannes fand vom 13. bis 24. Mai 2015 statt und war wie immer gespickt mit Starpower aus der ersten Riege. Ob Catherine Deneuve (71), Woody Allen (79), Natalie Portman (33), Michael Caine (82) oder Cate Blanchett (45)  – die "Cannes 2015"-Gästeliste war vom Feinsten. 19 Wettbewerbsbeiträge kämpften um die Preise der renommierten Filmfestspiele, davon allein fünf aus Frankreich. Aus Deutschland stammte hingegen kein einziger Beitrag. Nicht mal eine deutsche Co-Produktion spielte unter der Sonne Südfrankreichs eine Rolle.

Filme außer Konkurrenz im Fokus

Filme außer Konkurrenz wurden im Getümmel von "Cannes 2015" mit Argusaugen beobachtet und zogen besonders viele Stars und Prominente an. Woody Allen ließ in "Irrational Man" Joaquin Phoenix (40) und Emma Stone (26) in der Story um einen Philosophieprofessor Wirkung entfalten. George Miller (70) erweckte seinen legendären Helden "Mad Max" nach drei Jahrzehnten wieder zum Leben: In "Fury Road" brachten Tom Hardy (37) und Charlize Theron (39) die Côte d'Azur in Endzeitstimmung. Darüber hinaus trat "Oscar"-Preisträgerin Natalie Portman mit ihrem Regiedebüt "A Tale of Love and Darkness" an, um die Zuschauer einer Sondervorführung zu überzeugen.

Science-Fiction-Drama aus Hollywood 

Nicht zu vergessen: Der Beitrag von Kult-Regisseur Brad Bird (57) zum Filmfestival, der im Extra-Slot die Disney-Produktion "A World Beyond" mit George Clooney (54), Britt Robertson (25) und Hugh Laurie (55) abfackelte. Das Drehbuch schrieb Bird gemeinsam mit "Lost"-Creator Damon Lindelof (42) und wurde vom Disney-Themenpark "Tomorrowland" inspiriert. Erwartet wurdr nicht weniger als ein Feuerwerk an technischen und inhaltlichen Ideen – was "Cannes 2015" vielleicht nicht erschütterte, aber die Filmfestspiele definitiv bereicherte.

Die lange Historie des "Cannes Film Festival"

Das "Cannes Film Festival 2015" fand bereits zum 68. Mal statt. Die ersten "Internationalen Filmfestspiele" wurden 1946 abgehalten. 1948 und 1950 fiel das Festival allerdings wegen Finanzierungsschwierigkeiten aus. Nach diesen anfänglichen Rückschlägen entwickelte sich das "Cannes Film Festival" über die Jahrzehnte zu einem der weltweit bedeutendsten Filmfestivals.

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