"Selma" basiert auf einer wahren Geschichte
Im Sommer 1965 fällt bei einer Demonstration in der Stadt Selma im US-Bundesstaat Alabama ein Schuss. Der getroffene Demonstrant für die Wahlrechte von Minderheiten stirbt und bestärkt damit noch mehr die Anliegen der Widerstandsbewegung. Als die Polizei einen geplanten Protestmarsch von Selma nach Montgomery zerschlägt, schließt sich Martin Luther King den Demonstranten an. Der Träger des Friedensnobelpreises setzt seinen Einfluss für die Demonstranten ein, bis er schließlich selbst zur Zielscheibe wird. 

David Oyelowo spielt Martin Luther King
Der gebürtige Engländer David Oyelowo spielt in "Selma" die Rolle des Bürgerrechtlers Martin Luther King. Tom Wilkinson, der bei den "Oscars 2015" auch mit seinem Film "Grand Budapest Hotel" auf einen Award hoffen darf, spielt Präsident Lyndon B. Johnson. Talklegende Oprah Winfrey war an der Produktion des Dramas über die Selma-nach-Montgomery-Märsche beteiligt und übernimmt selbst eine Nebenrolle.

Kontroverse bei den "Oscars"
"Selma" durfte bei den "Oscars 2015" auf einen Preis als bester Film des Jahres hoffen - vergebens, der Preis ging an "Birdman". Dass Ava DuVernay für ihre Leistung als Regisseurin nicht nominiert wurde und auch keiner der Schauspieler, sorgte im Vorfeld der Award-Show für eine Kontroverse um die Vielfalt auf der Nominiertenliste. Wer kein weißer Mann mittleren Alters sei, dürfe auf einen Preis nicht hoffen, hieß es von Kritikern.

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