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Oscars® 2018

"Moonlight" hat den Oscar® 2017 für den "Besten Film"!

"Moonlight" ist eine Theateradaption über einen Jungen auf der Suche nach seiner Identität. "Moonlight" hat den Oscar® 2017 für den "Besten Film"!

Damit konnte sich der in Kaliforniern geborene Star gegen die in diesem Jahr besonders starke Konkurrenz durchsetzen: Ebenfalls in der renommierten Kategorie „Bester Nebendarsteller“ nominiert waren Stars wie Lucas Hedges im sechsfach nominierten Oscar®-Favoriten „Manchester by the Sea“, Jeff Bridges im Neo-Western "Hell or High Water", Dev Patel in "Lion" sowie Michael Shannon in „Nocturnal Animals“. Da alle Darsteller mit großartigen Leistungen ins Rennen gegangen waren, wurde die Bekanntgabe des Gewinners mit großer Spannung erwartet. Strahlender Sieger ist nun Mahershala Ali, der den Oscar® als bester Nebendarsteller am Ende des Abends mit nach Hause nehmen dufte. Mit welcher Rolle er sich in die Herzen der Academy spielte und warum Mahershala Ali den Oscar® verdient hat – wir haben alle Infos.

Mahershala Ali als kubanischer Drogendealer Juan in „Moonlight

Im Film „Moonlight“ spielt Ali die Rolle des aus Kuba stammenden Einwanderers und Drogenhändlers Juan, der sich dem Jungen Chiron annimmt. Chiron hat es nicht leicht: Seine Mutter ist Crack-süchtig und auch die von Gewalt und Drogen geprägte Gegend, in der er groß wird, macht ihm zu schaffen. Obwohl Juan auf den ersten Blick nicht wirklich ein Vorbild für Chiron sein kann, bietet er ihm den Halt und die Stütze, die der Junge braucht. Die Beziehung der beiden wird immer enger. Und obwohl herauskommt, dass Juan auch der Dealer Chirons Mutter ist und somit mitverantwortlich für das Leid des Jungen ist, bleibt Juan das Vorbild für den rastlosen Chiron.

„And the Oscar goes to… Mahershala Ali“ – darum hat die Academy Ali zum Sieger gekürt

Keine Frage, die Konkurrenz für Mahershala Ali war groß: Bekannte Namen wie Jeff Bridges oder Michael Shannon waren ebenfalls nominiert. Doch am Ende bekam Ali den Oscar® als bester Nebendarsteller – und das völlig zurecht, wie wir finden. Die Rolle des mit Drogen dealenden und gleichzeitig so liebevollen Ersatzvaters spielt Ali sehr authentisch. Er schafft es, eine Verbindung zwischen dem kriminellen Alltag und der Vorbildfunktion für Chiron herzustellen, die Juan zu mehr Selbstbewusst sein und Lebensfreude verhilft – und zeigt, dass diese Welten nicht unbedingt einen Widerspruch darstellen.

Mahershala Ali – erste Nominierung, erster Oscar®

Der 43-jährige war bereits in zahlreichen Spielfilmen zu sehen. Und auch in unterschiedlichen TV-Serien ist er immer wieder auf dem Bildschirm zu bewundern. Von „CSI: Den Tätern auf der Spur“ (2003) bis hin zum Politdrama „House of Cards“ (2013), für das er seit der ersten Staffel vor der Kamera steht. Große Auszeichnung gab es bisher jedoch keine. Mit seiner Nebenrolle in „Moonlight“ hat sich das nun geändert. Nicht nur den Oscar® als bester Nebendarsteller hält er jetzt in seinen Händen, auch den Screen Actors Guild Award, den New York Film Critics Circle Award oder den British Academy Film Award hat er bereits auf dem Kaminsims stehen. Damit hat er vielen Kollegen einiges voraus. Wer kann schließlich von sich behaupten, bei der ersten Oscar®-Nominierung auch gleich mit dem Goldjungen in der Hand nach Hause gegangen zu sein?

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