VornameHerbert
NachnameGrönemeyer
Geschlechtweiblich

Als Herbert Grönemeyer Anfang der 1980er vom Schauspieler immer mehr zum Musiker wurde, mussten noch viele seiner Konzerte abgesagt werden: In Deutschland hatte niemand Lust darauf Grönemeyers Stücken zu lauschen. Seine Alben waren zwar kommerzielle Misserfolge - 1983 wurde sogar sein Plattenvertrag wieder gekündigt - aber aufgeben kam nicht infrage. Herbert Grönemeyer bewies einen Sturkopf und der Erfolg gibt ihm mittlerweile recht.

Dank seiner Erziehung hatte Herbert Grönemeyer alles, was ein Vollblutmusiker für den Erfolg brauchte. Er kam 1956 in Göttingen auf die Welt. Kurz darauf zog Familie Grönemeyer aber nach Bochum. Seine Mutter sorgte dafür, dass er - wie seine beiden älteren Brüder - früh Klavierstunden über sich ergehen lassen musste. Auf dem Gymnasium sang er dann im Schulchor und lernte den Schauspieler Claude Oliver Rudolph kennen. Die beiden verdienten schließlich am Schauspielhaus in Bochum ihr erstes Geld - Rudolph stand auf der Bühne, Grönemeyer war Pianist.

Am Theater fühlte sich Herbert Grönemeyer recht wohl. 1976 wurde er am Schauspielhaus musikalischer Leiter und stand auch für einige Stücke als Schauspieler auf der Bühne. Vom Theater kam er zu ARD-Fernsehfilmen und schließlich zu einer seiner bekanntesten Rollen, als Leutnant Werner in „Das Boot“. Zur selben Zeit begann er seine Musik voranzutreiben, allerdings musste er sich bis 1984 gedulden: Mit neuem Plattenvertrag in der Tasche wurde erst sein Album „4630 Bochum“ ein Erfolg. Mit seinen politischen und kritischen Liedern war er seitdem Dauergast in den Charts. Mit seinem 2011 erschienenen Album „Schiffsverkehr“ und der zugehörigen Tour zeigte er auch mit über 50, dass er noch ein paar Hits aus dem Hut zaubern konnte.

Die beliebtesten Videos aus dem Stars Bereich

Die beliebtesten Videos aus red! im TV