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Amoklauf in Serbien

Belgrad: Teenager erschießt neun Menschen

  • Veröffentlicht: 03.05.2023
  • 16:50 Uhr
  • Nadya Sevik
Blumen für die Opfer werden vor der Vladislav-Ribnikar-Schule niedergelegt. Ein Schüler hat in einer Belgrader Schule auf Mitschüler und Schulpersonal geschossen. © Darko Vojinovic/AP/dpa
Blumen für die Opfer werden vor der Vladislav-Ribnikar-Schule niedergelegt. Ein Schüler hat in einer Belgrader Schule auf Mitschüler und Schulpersonal geschossen. © Darko Vojinovic/AP/dpa © Darko Vojinovic/AP/dpa

Tragödie in Belgrader Schule: ein Jugendlicher richtet mit Schüssen ein Blutbad an. Die serbische Hauptstadt ist erschüttert. Der Polizei zufolge hat der Täter das Gemetzel von langer Hand geplant. Was ihn aber dazu bewogen hat, war zunächst unklar.

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Das Wichtigste in Kürze

  • Amoklauf in Belgrader Schule: Schüler erschießt neun Menschen.

  • Amokläufer soll Tat laut Polizei Monatelang geplant haben.

  • Regierung in Belgrad ordnet dreitägige Staatstrauer an.

Ein Schüler hat am Mittwochmorgen (03.Mai) in seiner eigenen Schule ein Blutbad angerichtet.
Selbst auf seine eigene Klasse ging der 14-Jährige los und schoss mit einer Handfeuerwaffe auf Mitschüler und weiteres Personal. Durch den Amoklauf tötete der Teenager neun Menschen - acht Schüler sowie einen Wachmann, wie Veselin Milic, der Direktor der Belgrader Polizei, am Nachmittag auf einer Pressekonferenz in der serbischen Hauptstadt mitteilte, so die dpa.

Schülerin schwebt in Lebensgefahr

Angeblich soll der Jugendliche eine Liste von potenziellen Opfern mit sich geführt haben, sagte Milic.
Sechs weitere Schüler sowie eine Lehrerin wurden verletzt. Eine Schülerin schwebt in Lebensgefahr.
Nun ist eine dreitätige Staatstrauer angesetzt worden.

Es gab zunächst keine Informationen zu den Motiven für die Tat in der Vladislav-Ribnikar-Schule in Belgrad. Der Täter wurde noch auf dem Schulhof festgenommen.

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Skizzen wie im Horrorfilm

Laut Polizeichef Milic, soll der Junge die Tat Monatelang geplant haben. Auf seinem Schreibtisch wurden Skizzen und Pläne gefunden, die "wie aus einem Horrorfilm oder Videospiel" aussahen, beschreibt Milic.

Zu der Tat

Die genaue Beschreibung der Tat ist Folgende: Mit der Waffe seines Vaters sowie mit vier Brandsätzen in der Tasche sei er in seine Schule gegangen, habe dort zunächst einen Wachmann und zwei Schülerinnen getötet. Dann sei er in seine Schulklasse gegangen, wo gerade Geschichtsunterricht im Gange war. Er wechselte das Magazin seiner Waffe und eröffnete das Feuer vom Türrahmen aus, auf die Lehrerin und auf mehrere Schüler.
Danach sei er auf den Schulhof gelaufen und habe die Polizei gerufen.

Mit großem Aufgebot rückten Polizei und Rettungskräfte aus und sperrten das umliegende Areal großräumig ab, wie Medien berichten.

  • Verwendete Quellen:
  • Nachrichtenagentur dpa
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