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"Bravo Hits 122" fängt den Sommer ein

  • Veröffentlicht: 15.08.2023
  • 08:00 Uhr
Article Image Media
© Warner Music

Das Wichtigste in Kürze

  • Unsere Texte über die "Bravo Hits"-Reihe kann man schon fast eine Tradition nennen. Verlässlich wie eh und je kommen mehrmals im Jahr die besten Hits der Jetztzeit – egal, aus welchem Genre sie stammen. Die 122. Ausgabe ist die perfekte Zeitkapsel des Chart-Sommers 2023, der weitaus besser ist als das Wetter in den letzten Wochen.

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Schon vor drei Jahrzehnten konnte man allein mit den Samplern der "Bravo Hits"-Reihe problemlos eine Privatparty beschallen. Dabei kam am Ende sogar ein Abend raus, der alle Fraktionen friedlich auf der Tanzfläche zusammenbrachte. Es gab ein paar Dancefloor-Partyhits, es gab aktuelle Radiophänomene, es gab ein paar Rockstücke und selbst der Metal-Hype und die Grunge-Ära hinterließen ihre Spuren. Diesen Blick auf die Charts, der sich wenig um Genres schert, hat sich das "Bravo Hits"-Team bis heute bewahrt. Nur, dass heute die Radio-Phänomene eher von den TikTok-Hypes und den Streaming-Bangern abgelöst werden.

Es liegt in der Natur der Sache, dass die aktuelle Ausgabe, die Ende Juli veröffentlicht wurde, vor allem den Sound des Sommers aufgreift. Genauer gesagt ist er eigentlich die perfekte Zeitkapsel – als hätte man die Charts-Landschaft eingefroren und als knallbuntes Wassereis serviert. Was beim Genuss zutage kommt, ist Pop in allen Geschmackssorten.

Der überdrehte "Friesenjung" darf dabei natürlich nicht fehlen. Wer hätte noch im letzten Jahr gedacht, dass mal Kultkomiker Otto, Skibrillen-Rapper Ski Aggu und der wahnsinnig talentierte niederländische Rapper Joost Klein einen Song auf die 1 pushen, der ein wilder Bastard aus Sting-Verarsche, House, Gabba und modernem Rap ist? Aus der heimischen Poplandschaft sind außerdem u. a. vertreten: Alvaro Soler mit "Muero", Mark Forster und Kontra K mit "Wenn du mich vergisst", Robin Schulz und Fil Bo Riva mit "Killer Queen", Lindenberg und Apache mit ihrem "Komet", Zoe Wees mit "Don’t Give Up", Montez mit SDP und "Fieber", Lena mit "What I Want", Alice Merton mit "Charlie Brown".

International betrachtet reicht uns Miley Cyrus ihren herrlich vergifteten Strauß "Flowers", Lana Del Rey gibt sich engelhaft und sagt "Say Yes To Heaven", Jason Derulo ist "Glad You Came", Pink ein "Runaway", Post Malone fühlt sich "Chemical", Ed Sheeran hält die "Eyes Closed" und Loreen singt von ihrem "Tattoo", mit dem sie schon den ESC gewann.

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